Maurice Deprez gewinnt auch das 4. NRW-A-Einzelranglistenturnier

Maurice Deprez auch im 4. NRW Turnier erfolgreich

Am 22.05. trafen sich die besten Badminton-Einzelspieler des Landesverbandes NRW zu ihrem 4. Turnier. Maurice startete von Setzplatz  Eins. Dort hatte er es mit Tim Buchelt (BC Hohenlimburg) im ersten Spiel zu tun. Ohne große Mühe konnte Maurice dieses Match mit 21:10 und 21:17 für sich entscheiden. In Runde zwei wartete  Rene Rother (1.BV Mülheim). Ein nicht zu unterschätzender Gegner. Nach verlorenem 1. Satz mit 19:21 hatte Maurice beim Stande von 17:19 im zweiten Satz das Spiel beinahe aus der Hand gegeben. Nun hieß es, sich noch einmal voll auf seine Fähigkeiten zu konzentrieren und die Schwächen des Gegners zu nutzen.  Maurice behielt die Oberhand und kämpfte sich noch einmal auf 20:20 heran. Mit hohen Aufschlägen konnte er schließlich Rene aus dem Konzept bringen und die beiden entscheidenden Punkte zum 22:20 Satzgewinn einfahren. Im Entscheidungssatz spielte er seine gute Verfassung und Übersicht aus. Ohne weitere Probleme entschied Maurice mit 21:10 den 3.Satz klar für sich und zog damit ins Halbfinale ein. Hier wartete ein alter Bekannter aus Langenfelder Zeiten. Der Ex-FCLer Manuel Reichert (TV Witzhelden und Regionalligaspieler) war nun der nächste Gegner. Auch hier ließ Maurice nichts anbrennen und gewann mit 21:17 und 21:12 recht deutlich. Im Finale hieß der Gegner Christopher Skreba, an Setzplatz zwei und Regionalligaspieler vom 1.BV Mülheim. Die ersten beiden Sätze waren sehr ausgeglichen und jeder der Kontrahenten konnten je einen für sich entscheiden. 18:21 und 21:15 aus Sicht von Maurice war der Zwischenstand. Im Entscheidungssatz legte Maurice Deprez noch einmal los und gewann mit 21:16 dass Spiel und somit auch die letzte dieser  vier Ranglisten. Bereits beim 1.Turnier im August 2015 in Leverkusen, sowie im Februar beim 3.Turnier in Solingen konnte er jeweils den ersten Platz erringen. Lediglich im November in Solingen bei der 2.Rangliste, musste Maurice sich mit dem zweiten Platz begnügen, als er den dritten Satz nur äußerst knapp mit 20:22 verlor. Mit dieser Siegesserie hat Maurice Deprez nicht nur die meisten NRW-Ranglisten gewonnen, er sicherte sich damit auch den 1.Platz in der Gesamtabrechnung für die Saison 2015-16.

Für das B-Turnier hatte sich Fabian Stemmer (FCL) qualifiziert. Hier scheiterte er erst im Halbfinale nach Siegen über David Beling (SC Münster 08) mit 21:17 und 21:17 sowie Niklas Weigel (TUS Scharnhorst) mit 21:19 und 21:16. Gegen Martin Knoll (1.BC Beuel) musste er sich mit 18:21 und 16:21 geschlagen geben. Aber dennoch konnte er sich noch einmal steigern und gewann das Platzierungsspiel um den dritten Platz gegen Patrick Tillack (Tbd Osterfeld) mit 21:16 und 21:14 recht klar.

Bei den Damen ging Maike Pilgram für den FCL an den Start. Sie gewann in Runde eins gegen Silke Becker (DJK VFL 19 Willich) in einem hart umkämpften Dreisatzspiel mit 19:21, 21:13 und 21:18. In der zweiten Runde traf sie auf die spätere Turniersiegerin Yurie Kinoshita (1.BV Mülheim), der sie mit jeweils mit 7:21 in zwei Sätzen unterlag. Am Ende der Platzierungsspiele konnte Maike Pilgram aber ein immer noch gutes Ergebnis mit einem fünften Platz erzielen.


Finale furioso mit happy End

Das FCL Team am letzten Spieltag

Das Finalwochenende in der 2. Bundesliga Nord war an Spannung für die beiden Aufstiegsanwärter Langenfeld und Emsdetten kaum zu überbieten. Im Fernduell wurde erst beim letzten Spiel das Aufstiegsrecht verteilt. Punktgleich ging man in die letzten zwei Spieltage.

Der FC Langenfeld schlug am Samstag auswärts beim Aufsteiger 1.BC Wipperfeld auf. In Hinspiel verlor man mit 3:5, musste da allerdings auf gleich drei Stammspieler verzichten. An diesem Wochenende bot der FCL seinen vollen Kader auf, um die kleine Chance auf den Aufstieg zu wahren. „Wir wussten, dass wir eine kleine Chance haben, wenn wir sowohl Samstag als auch Sonntag mit 8:0 gewinnen.“ Sagte Philipp Wachenfeld am Samstagmorgen.
Um am TV Emsdetten vorbei zu ziehen, musste man 4 Spiele aufholen und so versuchte man ständig, mit Leuten in Emsdetten in Verbindung zu sein, um aktuelle Ergebnisse zu bekommen.

Gegen Wipperfeld ging man mit gewohnter Aufstellung an den Start. Das erste Herrendoppel bestritten Przemyslaw Wacha und Philipp Wachenfeld, im zweiten Herrendoppel startete Johannes Szilagyi an der Seite von Sven Eric Kastens und im Damendoppel gingen Fabienne Köhler und Karoliine Hoim an den Start. Die Damen sicherten sich einen souveränen Zweisatzsieg, während die Herrendoppel jeweils über die volle Distanz gehen mussten. Vielleicht war das schon ein erstes Zeichen, dass das Glück heute auf Langenfelder Seite war. Denn auch im ersten und zweiten Herreneinzel mussten die Langenfelder lange zittern. Besonders spannend machte es Maxime Moreels, der sein Spitzeneinzel gegen Hubert Paczek mit 26:24 im dritten Satz gewinnen konnte. Sven Eric Kastens rang seinen Gegner ebenfalls im dritten Satz nieder.

Die restlichen Partien gingen deutlich an Langenfeld und somit wurde das Spiel mit 8:0 gewonnen. Die Hoffnung auf den Aufstieg loderte etwas weiter auf, als man hörte, dass Emsdetten gegen den STC Solingen mit 6:2 gewann. Zwei Spiele waren somit schon aufgeholt!

Mit dem Wissen, dass der Aufstieg weiterhin möglich ist, ging man am Sonntag hoch konzentriert in die Begegnung gegen Solingen. „Da wir ein schlechteres Satzverhältnis hatten als Emsdetten, mussten wir darauf hoffen, dass wir selber 8:0 gewinnen und Wipperfeld gegen Emsdetten drei Spiele gewinnt“, analysierte Philipp am Sonntag.

Langenfeld spielte fast mit der gleichen Aufstellung wie tags zuvor, lediglich Philipp Wachenfeld ersetzte Przemyslaw Wacha im Mixed. Die Herrendoppel legten einen sauberen Start hin und gewannen jeweils in zwei Sätzen. Die Damen brauchten an diesem Sonntag ein wenig länger, da vor allem Karoliine Hoim mit ihrer Nervosität zu kämpfen hatte. Letztlich konnten sie dennoch in drei Sätzen gewinnen.

Mittlerweile erreicht Langenfeld die Nachricht, dass es nach dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel zwischen Emsdetten und Wippefeld 1:1 steht. Zwei Spiele für Wipperfeld brauchte der FCL noch.

Das Dameneinzel ging Kampflos an den FCL, da sich Laura Ufermann nach dem Damendoppel verletzt abmeldete. Das Mixed von Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler folgte auf die Doppel und gewann in zwei Sätzen. Maxime Moreels zeigte auch heute wieder eine schwankende Leistung und verlor nach gewonnenem ersten Satz den zweiten Durchgang mit 16:21. Im dritten Satz steigerte er sich wieder und gewann mit 21:16 gegen einen stark aufspielenden Niklas Niemczyk.

Zwischenstand aus Emsdetten 2:2! Ein Spiel war noch nötig, wenn man selber 8:0 gewinnen sollte.

Abschließend machten Sven Eric Kastens und Samuel Hsiao in ihren Einzeln kurzen Prozess und stellten so das Endergebnis von 8:0 her. So, die Pflicht war aus Langenfelder Sicht erfüllt. Jetzt musste man auf Nachrichten aus Emsdetten warten.

Dann die Nachricht aus Emsdetten. Wipperfeld gewinnt das Mixed mit 23:21, 21:19 und somit stand fest, dass der FC Langenfeld den ersten Tabellenplatz zurück gewonnen hat und als Aufsteiger in die erste Liga feststeht! „Wir sind natürlich alle total happy und freuen uns riesig über den Aufstieg. Die letzten zwei Tage verliefen optimal für uns und wir hatten dieses Mal das entscheidende Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison und sind gespannt, wie wir uns dort schlagen werden.“, resümierte Philipp nach dem Spiel

Wie knapp der Aufstieg ausgefall ist, sollen die folgenden Zahlen zeigen. Beide Teams weisen 23:5 Punkte auf, Langenfeld hat ein Spielverhältnis von 80:32 Esmdetten von 79:33, das Satzverhältnis von Langenfeld stand am Ende bei 171:90 das von Emsdetten bei 172:89.

Anschließend feierte man mit einigen Anhängern noch in der Halle, ehe das Team geschlossen die Feier nach Düsseldorf verlegte.

Somit ist der FC Langenfeld nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga im Jahre 2010 nun wieder im Oberhaus vertreten. In den kommenden Wochen wird man sich intensiv mit der Planung für die kommende Saison beschäftigen. 

 


 Endspurt in der Saison 15/16

Das FCL Team am letzten Spieltag

Am kommenden Wochenende stehen die letzten beiden Spiele in der 2. Bundesliga Nord an. Der FC Langenfeld, der derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz steht, tritt am Samstag auswärts beim 1.BC Wipperfeld an und empfängt am Sonntag zum Abschluss der Saison die Nachbarn aus Solingen in eigener Halle.

Vor den letzten Spieltagen weist man die gleiche Punkteanzahl wie der TV Emsdetten auf, hat allerdings ein minimal schlechteres Spielverhältnis, 64:32 zu 68:28, als der derzeitige Spitzenreiter. Somit ist der Ausgang der letzten beiden Spiele entscheidend, um die Aufstiegsfrage in dieser Saison zu beantworten. Der TV Emsdetten spielt am letzten Doppelspieltag-Wochenende ebenfalls gegen Solingen und Wipperfeld.

„Wir wollen gar nicht so viel auf Emsdetten gucken. Wir versuchen unsere Spiele möglichst hoch zu gewinnen und werden dann am Sonntagabend wissen, ob es für den Aufstieg gereicht hat“ so Philipp Wachenfeld vor dem Spieltag.

Im Hinspiel unterlag man dem Aufsteiger aus Wipperfeld mit 3:5, musste dabei aber auf gleich 3 Stammspieler verzichten. „Zum Ende der Saison tun diese Punkte natürlich besonders weh. Aber wir wussten, dass es in der Olympiaqualifikation zu Ausfällen kommen würde.“ so Philipp.

Gegen den STC Solingen kam man in der Hinrunde zu einem ungefährdeten 6:2 Erfolg. Zum Saisonausklang will man versuchen das Ergebnis der Hinrunde zu bestätigen und wenn möglich noch auszubessern. „Es wäre sicherlich schön, wenn man die Saison mit einem Sieg in eigener Halle beenden würde.“

Spielbeginn am Sonntag ist um 14Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und im Anschluss wird man sehen, ob es doch noch für den Aufstieg in die 1. Bundesliga gereicht hat.


1x Silber und 2x Bronze bei den  WDM U22

Maike Pilgram holt Silber  3. Platz im Einzel  3. Platz im Herrendoppel 

Am Wochenende wurden die Westdeutsche Meisterschaft U22 2016 ausgetragen. Für den FC Langenfeld gingen drei Akteure an den Start. Matthias Stemmer und Fabian Stemmer im HE und HD und Maike Pilgram im DE.
Fabian Stemmer kämpfte sich bis ins Halbfinale vor, verlor dort aber gegen Jan Thiele mit 22:20, 8:21 und 19:21 Matthias Stemmer traf in der 3.Runde schon auf Mark Byerly und verlor mit 6:21 und 5:21.
Im Doppel konnte sich Fabian Stemmer mit Florian Reinhold bis ins Halbfinale spielen, verloren aber das Halbfinale gegen Simon Reinhardt undYannic Wenk mit 21.19, 16:21 und 15:21 Matthias Stemmerkonnte sich mit  Jonas Kaiser im Doppel noch den 5.Platz sichern.

Maike Pilgram kämpfte sich bis ins Finale vor, verlor dort aber gegen  Brid Stepper mit 11:21 und 16:21.

Der FC Langenfeld sagt Herzlichen Glückwunsch zu den starken Platzierungen! Unsere drei Akteure zeigten sich alle in einer guten Form und konnten sich für die Deutschen Meisterschaften U22 qualifizieren.


Geschafft! FC Langenfeld 3 schafft Aufstieg in die Landesliga

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Spieltag der Saison 2015/16 in der Bezirksliga statt. Langenfeld 3 konnte sich gegen die ersatzgeschwächte 1. Mannschaft des BC Monheim mühelos mit 8:0 behaupten. Damit bleibt die Mannschaft auch nach dem letzten Spieltag ungeschlagen und steigt als erster der Bezirksliga in der kommenden Saison in die Landesliga auf. Aufgrund der über die gesamte Saison gezeigten Konstanz konnte der Aufstieg bereits zwei Spieltage vor Saisonende klar gemacht werden durch ein 4:4 Unentschieden gegen den Tabellenzweiten BC SW Düsseldorf.

Über die gesamte Spielzeit hinweg zeichnete sich die Mannschaft durch Teamgeist und ein eingespieltes Team aus. Besonders lobend erwähnt seien an dieser Stelle unsere beiden Jugendspieler Chenyang und Laura. Für beide war es ihre erste Saison in der Mannschaft. Während Laura bereits im vergangenen Jahr Erfahrungen im Seniorenbereich sammelte und den Aufstieg der 4. Mannschaft in die Bezirksklasse ermöglichte, war es für Chenyang die erste Saison im Seniorenbereich überhaupt. Dennoch ließ er sich von diesem Umstand nie aus der Ruhe bringen und gewann jedes seiner Spiele in dieser Klasse, wodurch er maßgeblich zum Aufstieg beigetragen hat!

Zusätzlich konnte die Mannschaft dieses Jahr regelmäßig auf erfahrene Ersatzspieler zurückgreifen, die immer zur Stelle waren, wenn Not am Mann (Frau) war. Auch aufgrund dieser Tatsache konnte die kritische Phase diese Saison im Dezember überstanden werden, wo Krankheiten und Verletzungen wiederholt zu Ausfällen führten.

Was ist nächste Saison zu erwarten? Mit einem weitgehend unveränderten Team wird nächstes Jahr das Ziel ganz klar darin bestehen, die Klasse zu halten. Ansonsten freut man sich auf die neue Klasse und neue Gegner.

Abschließend möchte der Autor dieser Zeilen seinem ganzen Team danken für die Einsatzbereitschaft und freut sich auf die kommende Saison.

Christian Müller

Mannschaftsführer 3. Mannschaft


 Tabellenführung hauchdünn abgegeben

Phillip und Pzemek ohne Satzverlust

Am vergangenen Wochenende musste die erste Mannschaft des FC Langenfeld die Tabellenführung abgeben, die man seit dem zweiten Spieltag innehatte. Gegen Berlin musste man sich samstags mit einem Remis begnügen, ehe man am Sonntag mit einem Kantersieg wieder für etwas Genugtuung sorgen konnte.

Wie in dieser Saison schon fast typisch, war es auch diesmal so, dass sich der Kader der auflaufen sollte erst kurz vor dem Spiel entschied. Przemyslaw Wacha war bei den Austrian Open am Start konnte allerdings noch rechtzeitig am Samstagmorgen anreisen. Kurzfristig musste Maxime Moreels absagen, der sich im Training am Freitagmorgen eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte und nicht spielen konnte.

Gegen die Berliner spielte man in der Hinrunde 4:4 und sollte auch im Rückspiel nicht mehr Zählbares mitnehmen können. „Wir wussten, dass es ein sehr schweres und enges Spiel werden würde. Das Maxime noch freitags abgesagt hatte, machte die Sache nicht unbedingt leichter“, so Philipp Wachenfeld.
Man startete wie immer mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel und sah zweimal deutliche Angelegenheiten. Während Przemyslaw und Philipp im ersten Doppel keine Probleme hatten, lief es bei Fabienne Köhler und Karoliine Hõim nicht rund und es stand schnell 1:1. Im zweiten Doppel kämpften sich Johannes Szilagyi und Sven Eric Kastens nach verlorenem ersten Satz gut zurück und holten einen wichtigen Punkt im zweiten Doppel. „Ich kenne die beiden noch gut aus meinen Berliner Zeiten und es ist immer schwer gegen sie zu spielen.“ sagte Johannes nach dem Spiel.

Samuel Hsiao stand im zweiten Einzel dem Finnen Henri Aarnio gegenüber und spielte seinen Gegner zu Beginn an die Wand. Doch gegen Ende des ersten Satzes verlor er sein Spiel und verspielte noch fast eine 18:9 Führung. Er gewann den ersten Satz mit 22:20, hatte aber anschließend nicht mehr viel entgegen zu setzen und unterlag in drei Sätzen. Sven Eric Kastens unterlag ebenfalls im ersten Einzel gegen den starken Eetu Heino.

Besser machten es Karoliine Hõim und Philipp Wachenfeld, die ihre Einzel souverän in zwei Sätzen gewinnen konnten und so stand es vor dem abschließenden Mixed 4:3 für den FC Langenfeld. Przemek und Fabienne gewannen zwar noch den ersten Satz nach Rückstand, aber leider lief im zweiten und dritten Satz bei beiden sehr wenig zusammen und man verlor in drei Sätzen und teilte sich damit die Punkte mit dem Team aus Berlin. Da der TV Emsdetten zeitgleich gegen den BV Gifhorn gewann, musste man die Tabellenführung aufgrund eines schlechteren Spielverhältnisses abgeben.

Sonntag kam dann der BV Gifhorn zu Gast nach Langenfeld und es war Wiedergutmachung beim FCL angesagt. „Wir haben uns vorher gesagt, dass wir nicht nach Emsdetten gucken wollen, sondern uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren.“ sagte Philipp am Sonntagmorgen.

Das funktionierte auch einwandfrei. Das erste Doppel und das Damendoppel zeigten sehr konzentrierte Leistungen und man führte schnell mit 2:0. Im zweiten Doppel ein ähnliches Bild wie tags zuvor. Sven und Johannes verloren den ersten Satz und kämpften sich zurück und gewannen verdient in drei Sätzen.

Philipp erhöhte sehr schnell auf 4:0 und Samuel holte im zweiten Einzel den fünften Punkt für Langenfeld. Karoliine Hõim zeigte im Einzel wieder eine gute Leistung verlor allerdings in zwei Sätzen gegen Nationalspielerin Fabienne Deprez. Nach dem das Mixed von Przemek und Fabienne auf 6:1 erhöht hatte, stand im letzten Spiel des Tages Sven Eric Kastens Patrick Kämnitz gegenüber. Sven zeigte eine super Vorstellung und rang seinen Gegner verdient im dritten Satz mit 21:15 nieder.

Somit stand es am Ende 7:1 für den FC Langenfeld. Da der TV Emsdetten allerdings knapp gegen Berlin gewinnen konnte, bleibt Emsdetten aufgrund des besseren Spielverhältnisses auf Platz 1 vor dem FC Langenfeld. Am 19. und 20. März finden die letzten beiden Spiele der Saison statt, in denen sich der Aufstieg endgültig entscheiden wird. Der FCL wird am 19. März auswärts beim 1. BC Wipperfeld aufschlagen und am 20. März das letzte Saisonspiel gegen den Nachbarn aus Solingen bestreiten.


Die Vorentscheidung?

Am Wochenende fliegen wieder die Bälle in der 2. Bundesliga Nord. Nach vierwöchiger Pause stehen für den FC Langenfeld zwei Heimspiele an, die wohl entscheidend für den Aufstieg sein werden. Zu Gast sind der Tabellendritte aus Berlin und der Tabellenvierte aus Gifhorn.

Am Samstag wird ein enges und hartes Spiel erwartet. Im Hinspiel trennte man sich 4:4 in Berlin. Die Berliner verfügen über zwei sehr starke Herreneinzel aus Finnland und eine starke Kombination bei den Damen. „Entscheidend für uns wird sein, dass wir nach den Doppeln möglichst gut da stehen.“ sagt Philipp Wachenfeld.

Sonntag trifft man dann auf das Team aus Gifhorn, die in voller Besetzung nicht zu unterschätzen sind. Im Hinspiel gewann man mit 6:2, allerdings fehlte damals Gifhorns Nummer 1 aus Sri Lanka. Außerdem weist das Team aus Niedersachsen mit Patrick Kämnitz und Fabienne Deprez zwei weitere starke Spieler auf, die an den jeweiligen Olympiastützpunkten in Saarbrücken und Mülheim trainieren.

Mit welchem Team der FCL aufschlägt ist mal wieder nicht ganz klar und wird sich erst am Freitagabend entscheiden. Przemyslaw Wacha nimmt auf der Jagd nach Punkten für die Olympiaqualifikation an einem Turnier in Wien teil. Sollte er dort spätestens im Viertelfinale, am Freitagabend ausscheiden, kann er noch rechtzeitig am Samstagmorgen anreisen. Andernfalls wird er Samstag fehlen und steht nur Sonntag zur Verfügung. Sven Kastens und Johannes Szilagyi, die beim letzten Spieltag fehlten sind auch wieder mit von der Partie. Bei den Damen wird mal wie gewohnt mit Fabienne Köhler und Karoliine Hõim auflaufen.

Der Spieltag wird mit Spannung erwartet, da der Tabellenzweite TV Emsdetten ebenfalls gegen die Teams aus Gifhorn und Berlin spielt. Auf den TV Emsdetten hat man derzeit einen Punkt und auf Berlin zwei Punkte Vorsprung. Der FC Langenfeld darf sich also keinen Patzer erlauben, wenn man als Tabellenführer in den letzten Doppelspieltag am 19. und 20. März gehen möchte.

Am Samstag beginnt die Begegnung gegen Berlin wie gewohnt um 14 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Am Sonntag beginnt das Spiel bereits um 13 Uhr.


Maurice Deprez gewinnt NRW-Einzelranglisten-Turnier.

Sieg von Maurice Deprez bei NRW Rangliste

Am heutigen Sonntag trafen sich die Badmintonspieler aus NRW zum 3.Einzelranglisten-Turnier der Saison 2015/2016. Die bisherige Ausbeute für Maurice lässt sich dabei gut lesen. 1.Ranglistenturnier am 20.09.15 in Leverkusen 1.Platz, am 08.11.15 in Solingen Platz zwei. Von Setzplatz eins aus gings in die Matches. Zuerst hieß der Gegner   Mike Augustine Gnanagunaratnam (BC 64 Steinheim).Mike führte zu Beginn des Spiels mit 7:1 konnte aber das hohe Tempo in keiner Phase mitgehen und verlor 21:15 und 21:12. Der nächste Gegner war Maik-Oliver Przybylak (1.CfB Köln). Auch er konnte einen 5:0 Vorsprung nicht verwalten und mußte sich am Ende mit 21:17 und 21:12 geschlagen geben. Im Halbfinale wartete nun Benjamin Appel (TV Witzhelden). Auch er konnte das Spiel nicht für sich entscheiden. Maurice gewann mit 21:12 und 21:18 recht deutlich. Im Finale hieß die Paarung dann Pascal Czekay (TV Witzhelden) gegen Maurice Deprez. Zu Beginn des ersten Satzes wechselte die Führung ständig. Aber danach stabilisierte Maurice sein Spiel und gewann deutlich mit 21:12. Zu Beginn des 2.Satzes legte Maurice direkt los und erspielte sich einen komfortablen Vorsprung, den er bis zum Schluß mit 21:14 ins Ziel brachte. In keinem Spiel gab Maurice mehr als 30 Punkte ab. Durch diesen weiteren Sieg in der Einzel-Rangliste geht er auch als Gesamtführender in die letzte und 4. Einzelranglist, die am 22.05.2016 beim TV Witzhelden ausgetragen wird.


Ein Traum ging in Erfüllung

Bronze bei der DM

Drei Langenfelder Akteure gingen bei den 64. Deutschen Meisterschaften an den Start: Maike Pilgram aus dem Oberligateam sowie Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld aus dem Bundesligateam. Statt Karneval zu feiern, machten sich die drei am Donnerstag auf nach Bielefeld, wo die Wettkämpfe stattfanden. Leider hatte sich Fabienne Anfang der Woche eine Erkältung eingefangen und ging daher ein wenig gehandicapt an den Start.
Maike Pilgram spielte im Dameneinzel auf und traf hier auf Annika Schreiber und unterlag in zwei Sätzen 7:21 und 13:21. Maike hatte mit ihrer Nervosität zu kämpfen und kam erst im zweiten Satz besser ins Spiel.
Fabienne und Philipp starteten wie gewohnt im Mixed und konnten sich in ihrer ersten Runde gegen Deiniger/Heidenreich knapp mit 21:19, 23:21 durchsetzen. „Die erste Runde ist immer ein wenig schwierig, da man sich erstmal an die Halle gewöhnen muss. Wir sind aber froh, dass wir es noch in zwei Sätzen gewinnen konnten“, sagte Fabienne am Donnerstagabend.
Am Freitag ging es morgens mit den Doppeldisziplinen weiter. Fabienne startete an der Seite von Kira Kattenbeck und Philipp an der Seite von Denis Nyenhuis. Philipp und Denis konnte ihre erste Runde gegen Schwenger/Nirschl souverän mit 21:12, 21:13 gewinnen. Fabienne und Kira hatten eine schwere Auslosung erwischt und trafen in der ersten Runde auf Lisa Deichgräber und Sonja Schlösser, die ebenfalls in der 2. Bundesliga Nord aufschlagen. Fabienne und Kira standen das erste Mal zusammen auf dem Feld und konnten leider nicht ihre beste Leistung abrufen. Somit kam leider schon in der ersten Runde das Aus im Damendoppel-Wettbewerb.
Freitagnachmittag ging es weiter mit den Achtelfinals in allen Disziplinen. Für Fabienne und Philipp stand zuerst das Mixed auf dem Plan. Hier traf man auf Barbara Bellenberg und Fabian Holzer, die beide an den Olympiastützpunkten in Mülheim, bzw. Saarbrücken trainieren. Man wusste bereits vor dem Spiel, dass es eine schwierige Partie sein wird und somit entwickelte sich auch ein enges Spiel auf Augenhöhe. Der erste Satz ging an Bellenberg/Holzer, der zweite an Fabienne und Philipp. Im dritten Satz konnte sich keine Paarung deutlich absetzen, so dass es am Ende in die Verlängerung ging. Hier konnte die Langenfelder Paarung zwei Matchbälle nicht verwandeln und hatte mit 22:24 knapp das Nachsehen. „Wir hatten uns das Viertelfinale als Ziel gesteckt, aber wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Das Ende war dann etwas unglücklich für uns.“, so Philipp.
Philipp und Denis machten es da besser und gewannen ihr Achtelfinale in zwei Sätzen und qualifizierten sich für das Viertelfinale am Samstag.
Im Viertelfinale trafen Philipp und Denis auf die an Position 3/4 gesetzte Paarung Richard Domke und Nikolaj Persson. Philipp und Denis starteten nervös in die Begegnung und kamen nur schwer ins Spiel. So liefen sie im ersten Satz konstant einem Rückstand hinterher bis es 15:20 stand. Plötzlich ist der Knoten geplatzt und die Anspannung abgefallen. Philipp und Denis gelangen 6 Punkte am Stück und hatten selber einen Satzball. Bei 21:22 konnten sie wieder einen Satzball gegen sich abwehren und holten sich den ersten Satz noch mit 24:22. Vom doch noch unerwarteten Satzverlust erholten sich ihre Gegner nicht mehr und Philipp und Denis zogen schnell davon und gewannen den 2. Satz deutlich mit 21:8. „Ich konnte es am Anfang gar nicht glauben, dass wir eine Medaille gewonnen haben. Ich glaube ich habe die ersten 10 Minuten nach dem Spiel das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen“, sagte Philipp direkt nach dem Spiel.
Im Anschließenden Halbfinale trafen die zwei auf die an 1 gesetzte Paarung Raphael Beck und Peter Käsbauer, die aktuell auf Weltranglistenposition 55 stehen. „Wir sind ziemlich entspannt in das Spiel gegangen und haben nicht viel erwartet. Wir konnten aber wieder eine sehr gute Leistung zeigen und sind mehr als zufrieden mit unserem Auftritt“. Nach Startschwierigkeiten kamen Philipp und Denis gut ins Spiel und hielten gut mit. Der zweite Satz war von Beginn an sehr ausgeglichen und die Paarung aus Langenfeld und Refrath konnte sich den zweiten Satz mit 21:18 sichern. Im dritten Satz konnte die Topgesetzte Paarung aber noch mal einige Körner zulegen und zog schnell davon. Das Endergebnis nach 49 Minuten war 16:21, 21:18, 11:21. „Da merkt man zu Beginn des dritten Satzes einfach die Qualität der anderen Beiden. Wenn man nur ein bisschen nachlässt, ziehen die direkt davon.“ resümierte Philipp nach dem Spiel.
Die Paarung Beck/Käsbauer sicherte sich am Sonntag auch mit einem Zweisatzsieg den Titel bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften.
Abschließend kann man sagen, dass sich Philipps hartes Training ausgezahlt hat und er sich an der Seite von Denis verdient mit der Bronzemedaille belohnt hat. Somit lässt es sich auch prima mit der verpassten Weiberfastnacht leben.


Tabellenführung erfolgreich verteidigt

Karoliine Hoim

Am vergangenen Wochenende standen zwei Auswärtspartien für die erste Mannschaft des FC Langenfeld auf dem Plan. Samstag trat man beim Tabellenletzten aus Wesel an und Sonntag beim Nordlicht aus Wittorf. Trotz angeschlagenem Kader konnte man beide Spiele gewinnen und so die Tabellenführung verteidigen.
Am Donnerstagabend kam bereits eine unheilvolle Nachricht nach Langenfeld. Maxime Moreels plagte über Adduktorenprobleme und wusste nicht, inwieweit er spielen kann. Sven Kastens und Johannes Szilagyi standen ebenfalls nicht zur Verfügung und so kurzfristig konnte man auch aus dem zweiten Team keinen Ersatz finden.
Trotz der Tabellensituation unterschätzte man den BV RW Wesel keineswegs, was auch gut so war. Denn auch wenn das Spiel insgesamt mit 7:1 gewonnen werden konnte, gingen dabei vier Spiele über drei Sätze. Besonders eng waren hier das zweite Doppel und das zweite Einzel. Im ersten Doppel setzten sich Przemyslaw Wacha und Philipp Wachenfeld in drei Sätzen gegen Hukriede/Zirnwald durch. Fabienne Köhler und Karoliine Hõim brauchten den ersten Satz um ins Spiel zu finden, konnten dann den zweiten und dritten Satz doch deutlich gewinnen. Für Samuel Hsiao, der sich bisher im Einzel erfolgreich durch die Saison spielte, kam es dieses Mal auch zur Premiere im Doppel. An der Seite von Maxime Moreels zeigte er in seinem ersten Doppelauftritt eine gute Leistung und belohnte sich zusammen mit Maxime mit einem Sieg.
Karoliine Hõim erhöhte mit einem ungefährdeten Sieg im Dameneinzel auf 4:0 für den FCL. Nachdem Philipp Wachenfeld im dritten Einzel kaum Probleme hatte und den Siegpunkt einfuhr, sagte Maxime Moreels sein Einzel als Vorsichtsmaßnahme ab. Im abschließenden Spiel standen sich Youngstar Samuel Hsiao und Altmeister Thorsten Hukriede gegenüber. Samuel gab trotz einer hohen Führung den ersten Satz noch ab und drehte den Spieß im zweiten Satz um. Hier lief er zuerst einem 5-Punkterückstand hinterher, ehe er den Satz knapp mit 25:23 gewann. Im dritten Satz machte sich die Fitness bemerkbar und er gewann das Generationenduell abschließend mit 21:11.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Sieg. Wären die Doppel anders ausgegangen, dann hätte das Spiel sehr eng werden können. Das Endergebnis spiegelt in diesem Falle nicht den eigentlichen Spielverlauf wieder. Positiv noch hinzu, dass Maxime sagte, dass sein Bein das Doppel gut überstanden habe.“ resultierte Philipp Wachenfeld am Samstagabend.
Direkt nach dem Spiel machte sich das Team dann Richtung Wittorf auf. Trotz starkem Regen brachte man die Fahrt gut hinter sich und ruhte sich im Hotel aus, denn am Sonntag erwartete man eine schwere Aufgabe.
Man startete in der gleichen Aufstellung wie tags zuvor in Wesel. Dieses Mal stand es jedoch nach den Doppeln nur 1:2. Lediglich das Damendoppel kam zu einem Zweisatzerfolg. Besonders ärgerlich war hier das erste Doppel, dass eine 13:8 und 18:16 Führung im dritten Satz nicht nutzen konnte.
Dann war es wieder Karoliine Hõim, die gegen Wittorfs Ersatzspielerin Carina Hingst auf 2:2 egalisierte. Auch das Mixed von Fabienne Köhler und Przemyslaw Wacha gewann ungefährdet in zwei Sätzen. Maxime sagte als Vorsichtsmaßnahme sein Spitzeneinzel gegen Rafal Hawel ab, da er nächste Woche bei den Belgischen Meisterschaften an den Start geht und nicht riskieren wollte, dass sich seine Verletzung verschlimmert.
Samuel Hsiao setzte sich an diesem Tag souverän gegen Maciej Kowalik durch und zeigte eine wesentlich konzentriertere Leistung als am Vortag. So entschied das Einzel zwischen Philipp Wachenfeld und Wittorfs Russel Muns, ob Langenfeld mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause fährt oder ob man sich die Punkte teilt. Zunächst sah es nicht gut aus für den FCL, da Philipp Wachenfeld nicht gut ins Spiel startete. Erst beim Spielstand von 14:18 konnte er noch einmal zulegen und gewann den ersten Satz mit 21:18. „Ich habe mich zu Beginn des Spiels einfach zu schlecht bewegt und es meinem Gegner so leicht gemacht“. Der zweite Satz verlief dann einseitiger trotz einer kurzen Schrecksekunde, als Philipp wegrutschte. „Der Fuß tut ein bisschen weh jetzt. Ich denke aber nicht, dass es sehr schlimm ist und ich wie geplant bei den Deutschen Meisterschaften am Donnerstag antreten kann“, sagte Philipp nach dem Spiel.
Nach den zwei Siegen steht man weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf den TV Emsdetten auf Platz 1. In der kommende Woche geht es für fast alle Spieler des FCL bei den jeweiligen nationalen Meisterschaften weiter und die Bundesliga findet dann wieder am 27. und 28. Februar statt. Hier wird der FC Langenfeld die Teams aus Berlin und Gifhorn in eigener Halle empfangen.


Eine weite Reise zum neuen Jahr

Mixed

Am kommenden Wochenende geht die 2. Bundesliga Nord weiter und für den FC Langenfeld stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Plan. Am Samstag trifft die 1. Mannschaft auf den BV RW Wesel ehe sie sich direkt auf den Weg zum Sonntagsgegner, nach Wittorf-Neumünster macht.

Mit dem Bus wird sich das Team am Samstagmittag nach Wesel aufmachen. Für das Team stehen auf Damenseite wieder Karoliine Hõim und Fabienne Köhler zur Verfügung. Jeanine Cicognini weilt derzeit in Italien und bereitet sich intensiv auf die nächsten Turniere für die Olympiaqualifikation vor. Auf Herrenseite läuft der FC Langenfeld mit Przemyslaw Wacha, Maxime Moreels, Philipp Wachenfeld und Samuel Hsiao auf. Letzterer ist nach 2 1/2 Monaten in Taiwan nun wieder bis zum Ende der Saison in Deutschland. Sven Eric Kastens kuriert noch seinen Bänderriss aus, den er sich beim letzten Meisterschaftsspiel zugezogen hatte und Johannes Szilagyi kommt am Wochenende erst aus dem Urlaub wieder.

In der Hinrunde konnte man die Spiele mit 7:1 und 6:2 gewinnen. „Wenn wir wieder zwei deutliche Siege einfahren könnten, wäre das ein großer Schritt in Richtung Aufstieg.“ So Philipp Wachenfeld. Der TV Emsdetten ist mit nur einem Punkt hinter dem FCL in Lauerstellung. Wesel steht auf dem letzten Tabellenplatz und musste sich die ganze Saison mit argen Personalproblemen auseinandersetzen. Dennoch nimmt der FCL die Partie nicht auf die leichte Schulter.

Sonntag trifft man auf den aktuellen Tabellenvierten, der über ein ausgeglichenes Team verfügt. „Wittorf hat drei starke Herreneinzel, die wir im Hinspiel etwas überraschend alle gewinnen konnten. Damit das wieder klappt, müsste schon alles gut laufen für uns“, so Wachenfeld. Da sowohl Sven Eric Kastens als auch Johannes Szilagyi fehlen, wird Samuel Hsiao das erste Mal seine Doppelkünste unter Beweis stellen. In welcher Kombination man in den Doppeln antritt wird erst vor Ort entschieden.

Für die Spieler des FC Langenfeld ist das Wochenende zumal auch die letzte gute Probe vor den nationalen Meisterschaften, die in der darauffolgenden Woche stattfinden. Neben Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld startet auch Maike Pilgram aus dem Oberligateam bei den deutschen Meisterschaften, die vom 4. bis 7. Februar in Bielefeld stattfinden.


4x Silber und 2x Bronze bei der Jugend WDM

WDM

Am vergangenen Wochenende fand in Oberhausen die diesjährige Westdeutsche Meisterschaft der Altersklassen U11-U19 statt. Für den FC Langenfeld gingen drei Akteure an den Start und konnten jedes Mal ein Edelmetall mit nach Hause nehmen.

Maike Pilgram startete im Dameneinzel U19, Fabian Stemmer im Herreneinzel und Herrendoppel U19 und Chenyang Jiang startete gleich in allen drei Disziplinen in der Altersklasse U17.
Am Samstagmorgen begann man mit den Mixed-Wettbewerben. Chenyang startete mit seiner Partnerin Lena Fischer (BV RW Wesel) von Setzplatz 2 ins Turnier. Nach einem lockeren Auftaktsieg, mussten die zwei in der zweiten Runde den ersten Satz abgeben, ehe sie doch noch zu einem ungefährdeten Dreisatz-Erfolg kamen. Im Halbfinale standen sie der an Position 3 gesetzten Paarung Fischer/Diks gegenüber und konnten sich in zwei Sätzen mit 21:19 und 21:18 durchsetzen und sicherten sich somit ihr Finalticket für Sonntag.

Weiter ging es am Samstag mit den Einzeln. Chenyang war an Position 5 gesetzt und ging durch das Turnier, wie man es von ihm gewohnt ist. Gleich von der ersten Runde an bis ins Halbfinale spielte er immer drei Sätze. In den ersten zwei Runden konnte er noch mit 21:19 und 21:18 das glücklichere Ende für sich behalten, musste sich aber im Halbfinale dem Topgesetzten Max Kick geschlagen geben.
Fabian Stemmer hingegen, an Position 4 gesetzt, ging die Sache etwas schneller an und spielte sich mit zwei souveränen Zweisatz-Siegen ins Halbfinale. Hier traf er auf den an 1 gesetzten Jan Kemper und konnte ihn mit einer starken Leistung in zwei Sätzen bezwingen (21:18, 21:15). Somit hatte auch er sein Finalticket für Sonntag in der Tasche.
Ähnlich souverän ging Maike Pilgram am Samstagnachmittag durch das Dameneinzelfeld U19. Von Position 3 aus gelangen ihr zwei lockere Siege und damit der Einzug ins Halbfinale. Hier konnte sie die an Position 2 gesetzte Teresa Rondorf mit 21:17 und 26:24 besiegen und holte die dritte Finalteilnahme für den FCL raus.

Sonntag früh startete man mit den Doppeldisziplinen ehe anschließend die Finals in allen Kategorien auf dem Plan standen. Chenyang ging in U17 mit seinem Partner Bjarne Pfeil (Gladbecker FC) von Setzplatz 2 aus ins Rennen. Nach drei Zweisatz-Erfolgen stand Chenyang auch hier wieder im Finale. Lediglich im Halbfinale wurde es ein wenig enger (22:20, 21:18).
Fabian Stemmer verpasste leider den Finaleinzug im Herrendoppel U19. Mit seinem Partner Florian Reinhold (SV Bergfried Leverkusen) unterlag er den späteren Siegern Klauer/Resch in zwei Sätzen und musste sich hier mit Bronze zufrieden geben.

Den Finalanfang aus Sicht vom FC Langenfeld machte Chenyang im Doppel. Gegen die Topgesetzte Paarung Druckrey/Fischer entwickelte sich ein sehr enges Spiel, das erst im dritten Satz entschieden wurde. Leider hatte die Paarung aus Langenfeld und Gladbeck im Entscheidungssatz mit 16:21 das Nachsehen.
Die Nächste in der Reihe war Maike in ihrem Einzelfinale gegen Hannah Schiwon. Maike konnte sich leider keinen Vorsprung herausspielen und verlor den 1. Satz mit 18:21. Im 2.Satz drehte sich das Spiel zunächst und Maike konnte mit 11:7 in Führung gehen. Doch die Gegnerin holte wieder auf und konnte punkten. Maike blieb dran, doch 2 hart erkämpfte Satzbälle konnte sie nicht umsetzen. Leider kam es nicht zum ersehnten 3. Satz. Wieder ein sehr enger Spielverlauf bei dem Maike sich letztlich im zweiten Satz in der Verlängerung mit 21:23 geschlagen geben musste.
Fabian Stemmer konnte leider nicht mehr ganz an die gute Leistung vom Vortag anknüpfen und musste sich auch in zwei Sätzen, gegen einen stark aufspielenden Lukas Resch, geschlagen geben.
Last but not least spielte Chenyang noch sein Mixedfinale. Hier konnte man ihm den anstrengenden Turnierverlauf anmerken und es war nicht mehr viel Kraft vorhanden. Folglich unterlagen Chenyang und Lena mit 9:21 und 16:21.

So springen am Ende 6 Medaillen für den FCL raus. Unsere drei Akteure zeigten sich alle in einer guten Form und dürften sich mit diesen Ergebnissen für die Deutschen Meisterschaften vom 12. bis 14. Februar in Gera qualifizieren. Jetzt heißt es bis dahin weiter hart arbeiten, um sich bestmöglich in Form zu bringen.

Der FC Langenfeld sagt Herzlichen Glückwunsch zu den starken Platzierungen!


 Einmal Silber und zweimal Bronze für den FCL

Am vergangenen Wochenende fanden in Refrath wieder die Westdeutschen Meisterschaften statt. Fünf Starter schickte der FCL ins Rennen und man kam mit einer Silbermedaille im Damendoppel, sowie zwei Bronzemedaillen im Mixed und Herrendoppel wieder nach Hause.

Am Samstag startete der Mixed-Wettbewerb. Der FCL wurde vertreten durch die Bundesligaspieler Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld, die von Setzplatz 2 ins Rennen gingen. In den ersten zwei Spielen taten sich die zwei schon schwer. Es fehlte ein bisschen die Leichtigkeit und die Konzentration, die man sonst gewohnt war. Dennoch erreichte man mit zwei Zweisatzsiegen das Viertelfinale. Hier stand man Alexander Schmitz und Inken Wienefeld gegenüber. Fabienne und Philipp konnten sich deutlich steigern und sicherten sich den ersten Satz und führten im zweiten Satz mit 18:14. Plötzlich schwenkte das Spiel ohne erkennbare Anzeichen um und der zweite Satz ging noch verloren. Den dritten Satz konnte man sich über eine gute kämpferische Leistung dennoch sichern und stand im Halbfinale.
Hier traf man nun auf Niclas Lohau und Jessica Röthel. Im ersten Satz zeigte die Langenfelder Paarung eine fast fehlerfreie Vorstellung und gewann den ersten Satz deutlich mit 21:11. Auch im zweiten Satz ging es ähnlich weiter und man führte schnell 11:5 und 15:10. Und plötzlich zeigte sich das gleiche Bild wie im Viertelfinale. Die Konzentration der beiden riss komplett ab und man verlor den Satz noch mit 18:21. Der dritte Satz gestaltete sich sehr ausgeglichen und Fabienne und Philipp agierten sehr verkrampft. Am Ende mussten die zwei sich dann mit 22:24 geschlagen geben. „Ich bin total enttäuscht von der Leistung heute. Ich weiß nicht, was da im Halbfinale passiert ist. Aber es lief heute von Beginn an nicht richtig gut für uns.“ so Fabienne am Samstagabend.

In den Einzeln gingen Maike Pilgram, Matthias Stemmer und Maurice Deprez aus Langenfelds Oberligateam an den Start. Matthias zeigte eine gute Leistung in der ersten Runde und gewann gegen den Regionalligaspieler Benjamin Lohmann in drei Sätzen. In der zweiten Runde war, nach einer erneut guten Leistung, gegen Niclas Niemczyk Schluss. „Ich finde ich habe gut gespielt, aber man sieht dann doch noch, dass ein Stück fehlt“, sagte Matthias nach dem Spiel. Für Maurice Deprez war leider ebenfalls in der zweiten Runde Endstation. Er verlor in zwei Sätzen gegen Julian Lohau von der Spvgg. Sterkrade-Nord.
Maike Pilgram ging von Setzplatz 5/8 in das Turnier und konnte sich mit zwei souveränen Siegen ins Viertelfinale spielen. Hier unterlag sie gegen die spätere zweite Brid Stepper mit 10:21 und 18:21. Ein gutes Ergebniss für die junge Spielerin der 2. Mannschaft.

Sonntagmorgen ging es weiter mit dem Herren- und Damendoppel. Philipp Wachenfeld ging mit seinem Partner Denis Nyenhuis (TV Refrath) von Setzplatz 1 aus ins Rennen und Fabienne Köhler mit ihrer Partnerin Inken Wienefeld (TV Emsdetten) von Setzplatz 3/4. Philipp und Denis standen nach zwei lockeren Siegen im Viertelfinale und konnte sich hier knapp mit 21:19 und 21:19 gegen Lohau/Niemczyk durchsetzen. Im Halbfinale war dann etwas überraschend Schluss gegen Stoppel/Bald. „Wir kamen von Beginn an nicht gut ins Spiel und haben viel zu verhalten agiert. Die meiste Zeit haben unsere Gegner das Spiel gestaltet, worauf wir nur reagiert haben.“, resultierte Philipp nach dem Spiel.
Besser lief es für Fabienne mit ihrer Partnerin vom Ligakonkurrenten aus Emsdetten. Auch hier stand man nach zwei lockeren Siegen im Viertelfinale. Hier besiegten sie die Paarung Hacks/Stepper, die beim 1. BC Wipperfeld in der zweiten Bundesliga aufschlagen. Im Halbfinale traf man nun auf die Topgesetzte Paarung Kölling/Stahlberg. Nach verlorenem ersten Satz steigerte man sich deutlich und gewann in drei Sätzen, um sich einen Platz im Finale zu sichern. Hier standen die beiden Lisa Kaminski und Hannah Pohl aus Bonn gegenüber, die im Moment auf Platz 92 der Weltrangliste stehen. Im ersten Satz kam man mit dem Tempo der Bonner Paarung nicht wirklich mit und unterlag mit 12:21. Im zweiten Satz steigerten sich Fabienne und Inken deutlich und konnten sich auch einen Satzball erkämpfen. Am Ende mussten sie sich dennoch mit 20:22 geschlagen geben. „Es ist schade, dass wir den zweiten Satz nicht zumachen konnten. Da fehlte einfach die nötige Fitness und Konzentration am Ende eines langen Wochenendes. Aber ich bin sehr zufrieden mit uns. Dafür, dass wir das erste Mal zusammen gespielt haben, ist der Vizemeistertitel ein tolles Ergebnis.“, stellte Fabienne am Sonntagnachmittag zufrieden fest.

Jetzt heißt es sich bestmöglich auf die Deutschen Meisterschaften vom 4. bis 7. Februar in Bielefeld vorzubereiten. Eine Woche vorher findet noch zuerst ein weiterer Spieltag in der 2. Bundesliga Nord statt. Der FC Langenfeld bestreitet dort Auswärtsspiele beim BV RW Wesel und beim BW Wittorf.


 Titelhoffnungen bei der WDM in Refrath

Am kommenden Wochenende findet in Refrath wieder die Westdeutsche Meisterschaft statt. Für den FC Langenfeld gehen 5 Akteure an den Start; Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld aus der 1. Mannschaft, Maurice Deprez, Matthias Stemmer und Maike Pilgram aus der 2. Mannschaft.

Maurice Deprez hat sich erfolgreich über die NRW-Ranglistenturniere qualifiziert und konnte dort oftmals gute Platzierungen erspielen. Bei einer guten Auslosung könnte das Erreichen des Viertelfinals möglich sein. Für Matthias Stemmer, der vor zwei Monaten das erste Mal in der 2. Bundesliga an den Start gehen durfte, wird es hauptsächlich darum gehen weitere Erfahrungen im Erwachsenenbereich zu sammeln. Gleiches gilt für Maike Pilgram, die Langenfelds einzige Vertretung im Dameneinzel sein wird.

Bessere Chancen rechnen sich Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld aus, die wie gewohnt zusammen im Mixed an den Start gehen und jeweils mit Inken Wienefeld und Denis Nyenhuis in den Doppeldisziplinen starten. „Ich glaube, dass wir an einem guten Tag gegen alle Paarungen gewinnen können. Man muss aber immer schauen wie man nach der Weihnachtszeit in das Turnier startet“, sagt Philipp Wachenfeld vor dem Turnier.
„Es wäre schön dieses Mal endlich den Titel zu holen, nachdem wir in den letzten beiden Jahren jeweils zweite geworden sind. Es haben allerdings einige starke Paarungen gemeldet und es wird am Ende auf die Tagesform und die Fitness ankommen“, sagt Fabienne in einem Ausblick.

Im Damendoppel spielt Fabienne das erste Mal mit ihrer Partnerin aus Emsdetten zusammen. Hier muss man zunächst schauen, wie gut die beiden harmonieren. Auch hier sind gute Chancen, um sich einen Treppchenplatz zu erspielen.
Titelhoffnungen kann sich Philipp auch im Doppel an der Seite von Denis Nyenhuis aus Refrath machen. Letztes Jahr verlor man ein wenig überraschend im Halbfinale. Dieses Mal soll es weiter gehen, um sich eine guten Setzplatz auch für die Deutsche Meisterschaft in Bielefeld zu erspielen.


Unentschieden im Spitzenspiel zum Jahresende

Am vergangenen Sonntag kam es in der Sporthalle des Konrad-Adenauer Gymnasiums zum Spitzenspiel in der 2. Bundesliga Nord. Zum Start der Rückrunde traf der FC Langenfeld auf den Tabellenzweiten TV Emsdetten, der nur einen Punkt hinter Langenfeld lag. Im Hinspiel konnte sich das Topteam des FCL mit 5:3 durchsetzen.

Die Vorzeichen standen dieses Mal nicht ganz so gut. Przemyslaw Wacha fehlte, weil er zeitgleich bei einem Turnier in der Türkei im Finale stand und weiter wichtige Punkte für Olympia sammelte. Maxime Moreels kam spät am Samstagabend aus der Türkei an und Jeanine Cicognini hatte eine deutlich weitere Anreise. Sie spielte beim Mexico Grand Prix und erreichte dort das Viertelfinale, weswegen sie ihren eigentlichen Flug umbuchen musste und kam nun direkt aus Mexico nach Langenfeld.
Das gegnerische Team wies hingegen alle Spieler auf, die dem Team zur Verfügung stehen.

Die Partie begann wie üblich mit dem 1. Herrendoppel zwischen Maxime Moreels und Philipp Wachenfeld gegen Kuznetsov/Schmitz und dem Damendoppel zwischen Fabienne Köhler an der Seite von Jeanine Cicognini gegen Efler/Wienefeld. Das Damendoppel ging in zwei Sätzen verloren, wobei man Jeanine die anstrengenden vergangenen Wochen und die Reisestrapazen anmerken konnte. Eine hervorragende Leistung zeigten Maxime und Philipp im 1. Doppel, in dem sie die favorisierten Kuznetsov/Schmitz in drei Sätzen niederkämpften. „Vor dem Doppel habe ich mir nicht viele Chancen ausgerechnet, aber wir haben unsere Strategie im ersten und dritten Satz fast perfekt umgesetzt.“, so Philipp nach dem Spiel.
Das zweite Doppel von Johannes Szilagyi und Sven Eric Kastens zeigte ebenfalls eine starke Leistung gegen Pohl/Koljonen und so erhöhten die beiden auf 2:1 für den FCL.

Weiter ging es mit dem Dameneinzel in dem Jeanine gegen Inken Wienefeld im ersten Satz ordentlich kämpfen musste, sich aber letztlich in 2 Sätzen durchsetzen konnte. Maxime Moreels unterlag parallel im Spitzeneinzel gegen den Finnen Kalle Koljonen sehr deutlich und konnte hier leider nicht an die guten Leistungen aus den letzten Partien anknöpfen.

Im dritten Einzel stand Philipp Wachenfeld Jamie Bonsels aus England gegenüber und musste den ersten Satz durch viele eigene Fehler mit 19:21 abgeben. Im zweiten und dritten Satz kam er besser ins Spiel und gewann die Partie in drei Sätzen. Somit stand es 4:2 für Langenfeld und ein Remis war bereits gesichert.

Die abschließenden Spiele starteten parallel. Sven Eric Kastens spielte im zweiten Einzel gegen Mathieu Pohl, während Fabienne Köhler und Johannes Szilagyi im Mixed gegen Linda Efler und Vasily Kuznetsov antraten. Direkt zu Beginn des ersten Satzes ein Schockmoment bei Sven, als er bei einem Ausfallschritt umknickte. Nach kurzer Pause konnte er dennoch weiter spielen und gewann den ersten Satz. Im weiteren Verlauf machte sich der Fuß doch bemerkbar und Sven gab im dritten Satz das Spiel auf. Fabienne und Johannes spielten stark auf und hielten die Partie lange offen. Beim Stande von 20:19 konnten sie leider ihren Satzball nicht nutzen und verloren den ersten Satz mit 20:22. Im zweiten Satz liefen sie konstant einem dreipunkte Rückstand hinterher und unterlagen in zwei Sätzen.

„Wir können mit dem Unentschieden zufrieden sein. Im Mixed und im zweiten Einzel wäre an anderen Tagen vielleicht mehr drin gewesen. Wir gehen zufrieden in die Winterpause und wollen dort im neuen Jahr weiter machen“, resümierte Fabienne Köhler am Sonntagabend.

Somit stand am Ende ein gerechtes Unentschieden zu buche. Der FCL steht nun weiterhin an der Tabellenspitze und geht nun in die Winterpause. Die nächsten Begegnungen finden am 30. und 31. Januar statt, wo man auswärts beim TV RW Wesel und dem BW Wittorf antritt.


 Spitzenspiel zum Jahresende

Kurz vor der Weihnachtszeit startete die Rückrunde in der 2. Bundesliga Nord. Am Sonntag empfängt man den Tabellenzweiten TV Emsdetten und steht hier vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Im Hinspiel konnte man mit bester Besetzung ein 5:3 erzielen. Die Vorzeichen sehen allerdings diesmal nicht ganz so gut aus.

Wie schon am letzten Doppelspieltag kommt die Olympiaqualifikation dazwischen. Przemyslaw Wacha und Maxime Moreels starten beide bei den Turkey International. Sollten die Spieler spätestens im Viertelfinale ausscheiden, könnten sie noch rechtzeitig in Langenfeld eintreffen. „Bei Przemek habe ich kaum Hoffnungen, dass er zum Spiel da ist. Maxime hat eine schwere Auslosung, aber zeigte in letzter Zeit sehr gute Leistungen. So müssen wir noch abwarten“, so Philipp Wachenfeld. Darüber hinaus muss weiterhin auf den Youngster Samuel Hsiao verzichtet werden, der weiterhin im Trainingslager in Taiwan fleißig ist. Bei den Damen steht diesmal, neben Fabienne Köhler, Jeanine Cicognini im Kader. Sie hat kommende Woche keine Turnierverpflichtungen vom Verband und kommt so zu ihrem dritten Saisonspiel. „Mit Jeanine sind wir im Doppel ein wenig stärker aufgestellt, was am Ende entscheidend sein kann“, sagte Philipp Wachenfeld.

Das Team aus Emsdetten hat mit dem Russen Vasily Kuznetsov einen starken Mann fürs Doppel und Mixed. Der Finne Kalle Koljonen ist im ersten Einzel bisher erst einmal bezwungen worden. Im Damendoppel und Mixed wird Nationalspielerin Linda Efler aufschlagen, die wohl mit die stärkste Spielerin der Liga ist. Das Team wird von deutschen Spielern ergänzt, die im Laufe der Saison alle schon überzeugt haben, so dass das Team zu Recht auf Platz 2 steht.

Man wird sehen mit welchem Kader der FCL am Sonntag auflaufen wird. Es können spannende Spiele in allen Begegnungen erwartet werden und das Spiel könnte eine entscheidende Rolle im Aufstiegskampf sein. Das Spiel beginnt am Sonntag den 20.12. um 13 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.


 Herbstmeisterschaft für den FCL

Am letzten Wochenende ging die Hinrunde der 2. Bundesliga Nord zu Ende. Am Ende sicherte sich die erste Mannschaft des FC Langenfeld die Herbstmeisterschaft mit einem Punkt Vorsprung auf den Zweiten Emsdetten.

Am Samstag begrüßte man den Aufsteiger aus Wipperfeld in eigener Halle. Aufgrund zahlreicher Turniere, sah man sich einigen Problemen ausgesetzt, einen vollen Kader aufzuweisen. Przemyslaw Wacha und Maxime Moreels spielten bei den Welsh Open, Jeanine Cicognini spielte ein Turnier in Zambia und Samuel Hsiao befindet sich derzeit in einem Trainingslager in Taiwan. So kam Matthias Stemmer, der eigentlich in der Oberliga aufschlägt, zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga. „Er hat seine Sache wirklich gut gemacht und hat alles gegeben. Wir waren sehr dankbar, dass er so kurzfristig Zeit gefunden hat.“ so Philipp Wachenfeld.

Um einen Punkt zu holen musste an diesem Tag schon vieles sehr gut laufen. Wie erwartet verlor man die beiden Herrendoppel, da Wipperfeld hier stark aufgestellt ist. Karoliine Hõim und Fabienne Köhler brachten den FCL mit einer guten Leistung auf 1:2 heran.

Anschließend kam Matthias Stemmer im dritten Einzel zum Einsatz gegen Wipperfelds Szalankiewicz. Zu Beginn des Spiels startet Matthias sehr stark und lag lange Zeit in Führung. Kurz vor Ende des ersten Satzes verlor er leider ein wenig den Faden und dann auch das Spiel mit 16:21, 10:21. Zeitgleich machte Karoliine Hõim im Dameneinzel kurzen Prozess und gewann souverän mit 21:10, 21:14 gegen Brid Stepper.

Ausstehend waren also noch das 1. Herreneinzel, das 2. Herreneinzel und das Mixed. Sven Eric Kastens unterlag im 1. Einzel knapp gegen seinen polnischen Kontrahenten Hubert Pazcek und somit war für Wipperfeld ein Unentschieden gesichert. Philipp Wachenfeld brachte mit einem Dreisatzerfolg über Mark Lamsfuß den FCL wieder ran.

Die Entscheidung fiel also im Mixed. Johannes Szilagyi spielte erstmals mit Fabienne Köhler zusammen und die beiden zeigten eine sehr starke Leistung gegen Jones Jansen und Ramona Hacks. Den ersten Satz entschieden die Langenfelder mit 21:19 für sich. Im zweiten Satz lag man 17:20 hinten und konnte noch mal auf 19:20 verkürzen, ehe der Satz doch verloren ging. Im dritten Satz startete die Langenfelder Paarung etwas unkonzentriert und lief dauernd einem 4 Punkte Rückstand hinterher. Es konnte noch einmal auf 15:16 verkürzt werden, aber am Ende unterlag man dennoch mit 17:21.

Mit 3:5 unterlag man dem 1. BC Wipperfeld und handelte sich damit die erste Saisonniederlage ein.

Am Sonntag ging es dann zum Nachbarn nach Solingen. Hier waren die Voraussetzungen schon besser. Przemyslaw Wacha und Maxime Moreels waren am Sonntagmorgen in Langenfeld eingetroffen und standen wieder zur Verfügung.

Nach den Doppeln stand es wieder 2:1, aber diesmal für den FCL. Fabienne Köhler und Karoliine Hõim brauchten erstmal einen Satz zum wach werden, siegten dann dennoch souverän in drei Sätzen. Das erste Doppel von Przemek Wacha und Sven Eric Kastens ging etwas überraschend in drei knappen Sätzen verloren, während Johannes Szilagyi und Philipp Wachenfeld einen Zweisatzsieg einfuhren.

Karoliine Hõim machte im Dameneinzel ihr Wochenende perfekt und besiegte Sonia Olariu deutlich in zwei Sätzen. Sven Eric Kastens erhöhte für den FCL auf 4:1 mit einem souveränen Sieg über Niclas Niemczyk.

Äußerst spannend und spektakulär ging es im ersten Herreneinzel zwischen Maxime Moreels und dem gebürtigem Indonesier Adi Pratama zu. Maxime gewann den ersten Satz mit 21:14, verlor den zweiten Durchgang mit 17:21. Im dritten Satz konnte sich kein Spieler deutlich absetzen bis es 19:19 stand. Am Ende hatte doch der Solinger Spieler knapp mit 21:19 das glücklichere Ende für sich. Dennoch eine sehr starke Leistung von Maxime, da Pratama sicherlich einer der stärksten Einzelspieler der Liga ist.

Die abschließenden Spiele gingen dann wieder deutlich an Langenfeld. Philipp Wachenfeld besiegte Ex-Langenfelder Dominic Scherpen in zwei Sätzen und ebenso gewannen Fabienne Köhler und Przemyslaw Wacha gegen Röthel/Lohau in zwei Durchgängen.

„Durch die unglückliche Personalsituation am Samstag, können wir mit der Niederlage leben. Ein Punkt wäre sicherlich gut gewesen, aber am Ende hat ein bisschen das Glück gefehlt. Mit dem Sieg am Sonntag haben wir dann wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht“, so Philipp Wachenfeld am Sonntagabend.

Nun steht man am Ende der Hinrunde mit 11:3 Punkten an der Tabellenspitze. Ärgste Verfolger sind der TV Emsdetten und die SG EBT Berlin mit 10:4 Punkten. Den TV Emsdetten begrüßt man am 20. Dezember in eigener Halle und wird alles daran setzen, den Vorsprung auf Platz 2 zu vergrößern.


Letzter Doppelspieltag der Hinrunde

Am kommenden Wochenende geht die Hinrunde in der 2. Bundesliga Nord zu Ende. Für die erste Mannschaft des FCL stehen die Partien gegen den 1. BC Wipperfeld (Samstag) in eigener Halle und die Auswärtspartie beim Nachbarn in Solingen auf dem Programm. Das Team aus Wipperfeld bestreitet seine erste Saison in der 2. Bundesliga. Das Team rund um Nationalspieler Mark Lamsfuß steht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Stärken des Teams liegen in den Doppeln. Neben Mark Lamsfuß schlägt auch Jones Ralfy Jansen auf, der ebenso am Nationalstützpunkt in Saarbrücken trainiert, sowie auf der Damenseite Carola Bott und Ramona Hacks, die beide lange Zeit als Profi tätig waren.
„Da wir aufgrund von Turnieren noch nicht genau sagen können, wer am Samstag zur Verfügung stehen wird, ist es schwer eine Prognose abzugeben. Wenn wir komplett aufgestellt sind, dann sehe ich uns als Favorit“, so Philipp  Wachenfeld.

Am Sonntag geht es dann auf die nicht ganz so weite Auswärtsfahrt zum STC Solingen. Das Team aus der Klingenstadt spielt bisher eine starke Saison und steht mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenplatz 2. Stärkster Spieler in den Reihen von Solingen ist zweifelsfrei Adi Pratama, der wohl der stärkste Einzelspieler der Liga ist. Der Rest des Teams wird meist durch junge deutsche Akteure aufgefüllt, die schon oft bei nationalen Ranglistenturnieren überzeugen konnten.
Sonntag sollte der Kader des FCL wohl ziemlich sicher wieder komplett sein, da das parallel stattfindende Turnier in Wales am Samstag zu Ende geht.

Das Ziel für das kommende Wochenende ist die Tabellenführung zu verteidigen und nach Möglichkeit auszubauen. Die Hinrunde verlief bis jetzt sehr gut für das Team des FCL und man möchte auch zum Ende der Hinrunde einen weiteren Schritt Richtung 1. Bundesliga machen.


 Nach 1300 km mit 3 Punkten im Gepäck zurück

Am vergangenen Wochenende stand die weiteste Auswärtsfahrt für den FC Langenfeld an. An den Spieltagen 4 und 5 war das Team samstags bei der SG EBT Berlin und sonntags beim BV Gifhorn zu Gast. Aufgrund der langen Strecke machte man sich schon Freitagabend auf den Weg nach Berlin.

Mit 6:0 Punkten und zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Berlin ging der FCL in den Doppelspieltag. Maxime Moreels stand nicht zur Verfügung, da er an einem Turnier in Marokko teilnahm, wo er den dritten Platz erreichte. Jeanine Cicognini ist derzeit in Brasilien auf Punktejagd für Olympia.

Bei dem Team aus der Hauptstadt war bekannt, dass es über zwei starke Damen verfügt und dass es stark in den ersten beiden Herreneinzel aufgestellt ist. Und genau in diesen Spielen sollten die Berliner auch punkten. Przemek Wacha und Philipp Wachenfeld brachten den FCL mit einem knappen Zweisatz-Sieg in Führung. Fabienne Köhler und Karoliine Hõim unterlagen aber Lisa Deichgräber und Lotte Jonathans knapp mit 18:21 und 15:21. Im zweiten Doppel spielten Johannes Szilagyi und Sven Eric Kastens gegen Karsten Lehmann und Oliver Witte. Im ersten Satz kamen die beiden nicht gut ins Spiel und verloren zu 16. Auch im zweiten Satz lief es nicht wirklich gut und sie lagen zur Pause mit 8:11 hinten. Mit gutem Kampfgeist gelang dann doch noch der Satzerfolg mit 21:19. Im dritten Satz war der Knoten geplatzt, die beiden spielten befreit auf und holten sich den dritten Satz souverän.

Als nächstes stand das zweite Herreneinzel auf dem Plan, in dem der 16-jährige Samuel Hsiao seine erste Niederlage in der 2. Bundesliga einstecken musste. Gegen den starken Finnen Henri Aarnio verlor er mit 17:21 und 12:21. Etwas überraschend verlor auch Karoliine Hõim, die ein rabenschwarzes Wochenende erlebte, ihr Einzel gegen Lisa Deichgräber. Philipp Wachenfeld stand im dritten Einzel Robert Franke gegenüber. Philipp konnte den ersten Satz ungefährdet mit 21:14 für sich entscheiden. Im zweiten Satz lief es nicht so gut und er lag mit 12:17 hinten, ehe er 9 Punkte in Folge machte und sich das Spiel in zwei Sätzen sichern konnte. „Die Bälle wurden im zweiten Satz ein bisschen schneller und ich hatte keine gute Länge mehr nach hinten. Dann hieß die Devise für mich: alles runter spielen“ so Philipp nach seinem Einzel.

Die Entscheidung über die Punkteverteilung erfolgte somit im Mixed und im 1. Einzel. Im Mixed ließen Fabienne Köhler und Przemek Wacha gegen Jonathans/Aarnio nichts anbrennen und siegten klar in 2 Sätzen. Sven Kastens rutschte für den fehlenden Maxime Moreels ins erste Einzel und zeigte gegen den starken Finnen Eetu Heino eine gute Leistung, musste sich aber dennoch in zwei Sätzen geschlagen geben. „Mit dem 4:4 können wir durchaus zufrieden sein“, so Fabienne nach dem Spiel.

Samstagabend ging es dann direkt weiter nach Gifhorn, wo der FCL am Sonntag mit gleicher Aufstellung an den Start ging. Schnell lag man nach den ersten beiden Herrendoppeln mit 2:0 in Führung. Das Damendoppel musste sich nach einer durchwachsenen Leistung am Ende unglücklich mit 20:22, 21:19, 16:21 geschlagen geben. „Bei Karoliine und mir im Doppel läuft es noch nicht so gut. Die Spiele an diesem Wochenende waren zwar schon besser, als am ersten Spieltag, aber dennoch stimmt die Absprache auf dem Feld noch nicht so richtig.“, sagte Fabienne am Sonntagabend.

Weiter ging es mit dem zweiten und dritten Herreneinzel. Samuel Hsiao zeigte gegen Yannik Joop wieder eine konstant gute Leistung und gewann ungefährdet mit 21:12 und 21:7. Auch Philipp Wachenfeld setzte sich souverän gegen Mirco Ewert mit 21:14 und 21:11 durch. Das Unentschieden war dadurch gesichert, aber man wollte mehr mit nach Hause nehmen. So sollte es dann auch dank Sven Eric Kastens kommen. Er zeigte heute eine sehr gute Leistung und konnte Nationalspieler Patrick Kämnitz in drei Sätzen niederringen. Er verlor zwar den ersten Satz mit 13:21, konnte sich aber deutlich steigern und setzte sich im zweiten und dritten Satz mit 21:12 und 21:15 durch.

Das abschließende Mixed gewannen Fabienne und Przemek noch in drei Sätzen, während Karoliine ihr Einzel verlor. „Ein gutes Ergebnis für uns heute und wir sind froh, hier 2 Punkte mitgenommen zu haben. Das Minimalziel für das Wochenende waren 2 Punkte. Jetzt fahren wir mit 3 nach Hause!“

Nach dem 5. Spieltag ist der FC Langenfeld weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz mit 2 Punkten Vorsprung auf den STC Solingen. Am 28. und 29. November geht es weiter mit den letzten beiden Spielen der Hinrunde. Dann trifft man samstags zuhause auf den Aufsteiger aus Wipperfeld und  reist sonntags ins benachbarte Solingen.


 

Weite Wege für Langenfelds 1. Mannschaft

Federball

Am kommenden Wochenende geht die Hinrunde der 2. Bundesliga Nord weiter. Für den FCL stehen zwei weite Auswärtsfahrten an. Am Samstag spielt man gegen den derzeitigen Tabellenzweiten SG EBT Berlin und trifft am Sonntag auf den BV Gifhorn.

Nach den ersten drei Spieltagen steht Langenfelds erste Mannschaft mit 6:0 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. „Der Start verlief wirklich optimal. Vor allem der Doppelspieltag vor zwei Wochen verlief perfekt“, so Philipp Wachenfeld. Das Ziel für die Auswärtsfahrt ist, diese Serie nach Möglichkeit auszubauen. Wenn man zwei Siege einfahren könnte, würde man sich schon ein kleines Polster auf die Verfolger verschaffen.

In Berlin muss man mit einer engen Partie rechnen. Das Team aus der Hauptstadt verfügt über einen breiten und ausgeglichenen Kader. Mit dem Finnen Henri Aarnio konnte man einen guten Mann fürs zweite Einzel und das Mixed an Bord holen. Ebenso hat die SG EBT mit Eetu Heino einen starken Mann im ersten Einzel. Auch auf Damenseite erwartet Langenfeld eine starke Gegenwehr. Lisa Deichgräber, die oftmals bei Deutschen Ranglisten vorne mitmischt, bildet an der Seite von Lotte Jonathans wahrscheinlich eins der stärksten Doppel der Liga. „Schlüsselspiele werden hier wahrscheinlich die Herrendoppel sowie das zweite und dritte Einzel werden“, schätzt Philipp Wachenfeld vor dem Spiel.

Am Sonntag wird ebenfalls eine enge Begegnung in Gifhorn erwartet. Mit Niluka Karunaratne aus Sri Lanka und Nationalspieler Patrick Kämnitz stehen zwei starke Einzelspieler in den Reihen der Niedersachsen. Diese beiden haben aber auch schon in der Saison gezeigt, dass sie im Doppel stark Aufschlagen können. Auf der Damenseite wartet mit Fabienne Deprez im Einzel wohl eine der stärksten Damen der Liga.

„Minimalziel wären zwei Punkte aus den beiden Spielen. Wir werden alles dran setzen, mehr aus Berlin und Gifhorn mitzunehmen, um den Abstand zu den Verfolgern möglichst zu vergrößern“, so Philipp Wachenfeld.


Ein Doppelspieltag nach Maß für den FCL

Am vergangenen Wochenende bestritt die erste Mannschaft des FC Langenfeld die ersten beiden Heimspiele der Saison. Mit zwei souveränen Siegen über den BV RW Wesel und BW Wittorf sicherte sich der FCL die Tabellenspitze.

Am Samstag um 14 Uhr empfing der FCL die erste Mannschaft des BV RW Wesel. Wesel ging ohne ihre Nummer 1 und das Nachwuchstalent Annalena Diks geschwächt an den Start. Langenfeld musste leider auf Sven Eric Kastens und Karoliine Hõim verzichten. Wie immer begann die Begegnung mit dem 1. Herrendoppel und dem Damendoppel. Im Herrendoppel traf das neue Top-Duo Philipp Wachenfeld und Przemyslaw Wacha auf das Weseler Gespann Thorsten Hukriede und Roman Zirnwald.  Man konnte gut erkennen, dass die beiden Langenfelder sich erst aneinander gewöhnen müssen: sie unterlagen knapp mit 10:21, 21:19,22:24. Das Damendoppel von Jeanine Cicognini und Fabienne Köhler setzte sich souverän in zwei Sätzen durch. Auch das zweite Herrendoppel von Maxime Moreels und Johannes Szilagyi harmonierte auf Anhieb gut und gewann mit 21:18 und 21:15.

Jeanine Cicognini erhöhte den Spielstand auf 3:1 durch einen klaren Sieg gegen die Ersatzspielerin Michaela Hukriede. Parallel fanden dann das dritte Herreneinzel und das Mixed statt. Philipp Wachenfeld stand wie schon oft in der Vergangenheit Thorsten Hukriede gegenüber.  Philipp verlor den ersten Satz mit 20:22 und profitierte dann von der verletzungsbedingten Aufgabe des Weselers. Das Neuformierte Mixed von Przemek Wacha und Fabienne Köhler agierte von Beginn an sehr druckvoll und ließ der Weseler Paarung Zirnwald/Posnanovic mit 21:15 und 21:11 kaum eine Chance. So stand es bereits 5:1 für den FCL und die ersten zwei Punkte waren eingefahren. Maxime Moreels und Samuel Hsiao gewannen anschließend ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen zu einem 7:1 Endstand.
„Dass der Sieg heute so deutlich ausfällt, hätte ich vor dem Spiel nicht gedacht“, so Fabienne Köhler am Samstagabend. 

Am Sonntag wartete mit dem BW Wittorf ein weiterer schwerer Gegner auf den FCL. „Wittorf verfügt über drei sehr starke Herreneinzel und auch gute Herrendoppel, aber dass wir heute gleich alle drei Herreneinzel gewinnen, hätte ich nicht gedacht“ sagte Philipp Wachenfeld nach der Partie.

Aber von vorne. Aus Langenfelder Sicht ging man mit der gleichen Aufstellung an den Start wie tags zuvor. Während die Damen souverän wie gegen Wesel agierten, zeigten auch Philipp und Przemek eine sehr gute und konstante Leistung. So stand es schnell 2:0 für den FCL. Im zweiten Doppel hatten Johannes und Maxime mit Strehse/Hawel eine schwere Aufgabe vor sich. Nach verlorenem ersten Satz konnten sie den zweiten Durchgang mit 22:20 für sich entscheiden. Im dritten Satz verlief die Partie ausgeglichen bis zum 13:13. Danach verlor das Langenfelder Doppel den Faden und mit ein paar unglücklichen Fehlern ging das Spiel mit 17:21 verloren. „Über das Doppel ärgere ich mich schon. Ich weiß nicht, warum unser Spiel nach dem 13:13 so eingebrochen ist“ sagte Johannes direkt nach dem Spiel.

Jeanine Cicognini erhöhte danach aber die Führung schnell wieder auf 3:1 für den FCL. Dem neuformierten Mixed von Fabienne und Przemek, die am Vortag sehr gut harmonierten, gelang am heutigen Tag wenig und sie verloren überraschend in zwei Sätzen. Nun lag es also an den drei Herreneinzeln, die Punkteverteilung an diesem Sonntag zu klären. Samuel Hsiao stand im zweiten Einzel dem starken Polen Rafal Hawel gegenüber, während Philipp Wachenfeld im dritten Einzel gegen Jan Collin Strehse antrat. Samuel legte eine beeindruckende Leistung an den Tag und konnte den Polen überraschend deutlich mit 21:12 und 21:14 schlagen. Ein sehr souveräner Auftritt des erst 16jährigen, der wieder einmal gezeigt hat, welches großes Potential in ihm steckt. So war das Unentschieden schon mal gesichert. Philipp musste nach einer 19:16 Führung den ersten Satz noch abgeben, konnte sich aber in Durchgang zwei steigern und sicherte sich den Satz mit 21:15. Im dritten Satz legte er einen schnellen Start hin und führte schnell mit 11:3. Diese Führung konnte bis über die Ziellinie bringen und sicherte den zweiten Langenfelder Sieg an diesem Wochenende.
Das abschließende Spitzeneinzel zwischen Maxime Moreels und Sebastian Schöttler ging ebenfalls an den FCL und somit stand es am Ende 6:2.

Nach dem dritten Spieltag steht der FCL nun mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze und weist zwei Punkte Vorsprung auf den zweiten aus Solingen auf. Weiter geht es schon in zwei Wochen mit Auswärtsspielen in Berlin und Gifhorn. Hier will man natürlich versuchen, den guten Saisonstart fortzusetzen und die Tabellenführung zu behaupten.


 

Unserer Youngster Samuel Hsiao gewann die Kroatien Junior Open

Samuel Hisao Nachdem er vor zwei Wochen in Belgien bei den Junior Open im Halbfinale war, erreichte  Samuel diesmal in Kroatien das Siegerpodest!!!

Am vergangenen Wochenende (vom 2.-4. Okt.) fand die Valamar Junior Open in Dubrovnik (Kroatien) statt. Samuel war der einzige Spieler aus Deutschland, und nahm nur im Einzel teil. Er startete als Ungesetzter ins Turnier . Um als Turniersieger nach Hause fahren zu können waren sechs Siege erforderlich -  daher war er von Anfang an sehr konzentriert . Er musste im ersten Spiel gegen Gergo Pytel aus Ungarn antreten und löste dieses klar mit 21:16, und 21:15. Im anschließenden Spiel nach kurzer Regenerationszeit  von nur wenigen Stunden konnte er sich ebenfalls  in 2. Sätzen mit 21:17 und 21:14 gegen den Türken Kubilay Sadi durchsetzen. Der erste Spieltag ging damit erfolgreich zu Ende.

Im Achtelfinale am nächsten Tag musste Samuel gegen den Polen Michal Kikosicki spielen, der tags zuvor den an 7 gesetzten Türken Ömer Altinkopru besiegt hatte. Entsprechend motiviert ging er ins Spiel und zeigte sich noch besser in Form als Tags davor, Endstand  21:14 und 21:17 für ihn.
Im Viertelfinale des Nachmittags stand ihm wieder ein starker Türke  gegenüber, der vom Setzplatz 4 aus gestartet war. Auch hier lies Samuel nichts anbrennen und brachte das Spiel mit 21:13 und 21:8 klar nach Hause. Damit stand er im Halbfinale, das erst am nächsten Tag gespielt wurde.  Sein Gegner war hier der an 1 gesetzte Slovene Miha Ivanic , der vor zwei Wochen in Belgien  schon durch starke Spiele auf sich aufmerksam gemacht hatte . In einem hart umkämpften 1. Satz gelang es ihm, diesen mit 21:18 für sich entschieden. Im 2. Satz lief es dann besser für ihn, da der Gegner durch den umkämpften ersten Satz sichtlich müde war,  Samuel gewann mühelos zu 11.
Im Finale wartete wiederum ein starker Gegner auf ihn - der an 2 gesetzte Rumäne Filimon Collings-Valentine. Der Rumäne siegte im ersten Satzes mit 21:17. Im zweiten Satz erkämpfte sich Samuel eine schnelle Führung (11:3) sah schon den Sieg vor Augen und liess  in der Konzentration nach (17:17). Danach knüpfte er jedoch wieder an sein konzentriertes Spiel an und gewann 21:18. 

Der Finalsatz sollte nun die Entscheidung bringen. Samuel zeigte von Beginn an, dass er nicht gewillt war, nochmals dem Gegner eine Chance zu lassen – Endstand 21:10. Glückwunsch!

Der Sieg hat erneut gezeigt, dass wir in Zukunft noch viel von diesem jungen Talent hören werden!


 

Heimspielpremiere in der Saison 15/16

MaximeAm kommenden Wochenende bestreitet der FCL seine ersten beiden Heimspiele der kürzlich angelaufenen Saison in der 2. Bundesliga Nord. Es ist natürlich das Ziel, den erfolgreichen Auftakt gegen den TV Emsdetten vor zwei Wochen fortzusetzen.

Am Samstag ist der BV RW Wesel Gast in der Sporthalle des Konrad-Adenauer Gymnasiums. In der letzten Saison belegte das Team aus Wesel den dritten Tabellenplatz,  erlebte aber ein kleines Debakel am ersten Spieltag. Gegen Wittorf unterlag Wesel mit 1:7. Die Begegnungen der letzten 2 Jahre zwischen dem FCL und Wesel fielen immer eng aus und so wird auch dieses Mal mit einer knappen Partie gerechnet. Unklar ist noch beim FCL, ob der neue Topmann Przemyslaw Wacha spielen wird. Er startet diese Woche bei den Dutch Open und könnte bei einer eventuellen Halbfinal- oder Finalteilnahme noch bis Sonntag in Holland im Einsatz sein. Ansonsten darf man sich wieder auf Jeanine Cicognini freuen, die zuletzt auf Grund einer Turnierteilnahme in Kolumbien fehlte.

Am Sonntag steht dann der letztjährige Zweitplatzierte der 2. Bundesliga Nord BW Wittorf auf den Spielplan. Im Vergleich zum Vorjahr musste das Team aus dem Norden auf mehreren Positionen wechseln und hat einige junge Spieler fest im Team integriert. Dass diese zu überzeugen wissen, konnte man am ersten Spieltag gegen Wesel bereits erkennen.
„Besonders schwierig werden hier die Spiele der Herren werden. Wittorf verfügt über drei starke Herreneinzel und starke Herrendoppel. Bei den Damen sehe ich den Vorteil auf unserer Seite“, so Philipp Wachenfeld.

Beim FCL möchte man möglichst an den Erfolg des ersten Spieltages anknüpfen, um auch direkt dem Saisonziel Aufstieg näher zu kommen. Die Begegnungen finden wie immer in der Sporthalle des Konrad-Adenauer Gymnasiums in Langenfeld statt. Samstag ist um 14 Uhr Spielbeginn und am Sonntag um 13 Uhr. Eintritt: 3 Euro


 

Ein Arbeitssieg zum Auftakt

Am vergangenen Sonntag startete nun auch die 2. Bundesliga Nord in die neue Saison. Der FC Langenfeld begann mit einem Auswärtsspiel beim TV Emsdetten. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der vergangenen Saison, verzichtete man auf das Aufstiegsrecht und schlägt nun wieder in der 2. Bundesliga auf.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es nur wenige Änderungen im Team. Ryan McCarthy steht der Team nicht mehr zur Verfügung und wird nun von Johannes Szilagyi ersetzt, der vom TV Refrath wechselte. Routinier Mike Joppien wird durch den in Langenfeld bekannten Polen Przemyslaw Wacha ersetzt. Samuel Hsiao hat in der letzten Saison schon Zweitligaluft geschnuppert und ist nun fester Bestandteil der Mannschaft.

Für das erste Saisonspiel stand dem FCL fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Jeanine Cicognini konnte nicht kommen, da sie zeitgleich bei einem Turnier in Kolumbien startete, welches sie auch gewinnen konnte. Neuzugang Przemyslaw Wacha gewann am Vortag noch die Prague Open und kam mit einem Nachtbus nach Düsseldorf, von wo es weiterging nach Emsdetten.

Mit dem TV Emsdetten wartete ein unangenehmer Gegner zum Auftakt. Besonders in eigener Halle spielen die Emsdettener meist gut auf und der FCL hatte es in der Vergangenheit oft schwer einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Man startete wie üblich mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel in die Partie. Przemyslaw spielte an der Seite von Sven Eric Kastens gegen die Paarung Kolljonen/Lesch. Anfangs konnte man Przemyslaw die Reisestrapazen anmerken und so fiel die Entscheidung zu Gunsten des FCL erst im Entscheidungssatz. Das Damendoppel von Karoliine Hoim und Fabienne Köhler unterlag gegen die starke Paarung Efler/Wienefeld mit 15:21, 15:21.
Langenfelds zweiter Neuzugang kam im zweiten Doppel an der Seite von Philipp Wachenfeld zum Einsatz. Nach einem starken ersten und dritten Satz gelang auch ihm der Auftaktsieg gegen Schmitz/Pohl mit 21:11, 19:11, 21:11.
Karoliine erhöhte die Langenfelder Führung mit einer souveränen Leistung gegen Wienefeld zum 3:1. Im Anschließenden Spitzeneinzel zwischen Langenfelds Maxime Moreels und dem Finnen Kalle Kolljonen auf Seiten des TVE, konnte Emsdetten auf 3:2 verkürzen (17:21, 17:21).

Sven Eric Kastens stand im zweiten Einzel Mathieu Pohl gegenüber und musste sich nach sehr langem Kampf mit 13:21, 21:13 und 12:21 geschlagen geben. Der erst 16 Jährige Samuel Hsiao baute im dritten Einzel dann wieder die Führung für den FCL zum 4:3 aus. Er besiegte Stefan Lesch mit 21:13, 19:21, 21:11.

Das abschließende Mixed sollte nun die Entscheidung bringen. Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld standen Efler/Schmitz gegenüber. Im knappsten Spiel des Tages konnten sich Fabienne und Philipp nach einem guten Spiel mit 19:21, 22:20 und 21:18 durchsetzen und sicherten so den ersten Saisonsieg für den FCL.

„Wir wussten, dass es heute ein enges Spiel wird. Ich hatte vorher schon auf ein 5:3 gehofft.“, so Philipp Wachenfeld nach dem Spiel.
„Auch mit Refrath war es früher immer schwierig in Emsdetten Punkte zu holen“, sagte Johannes Szialgyi noch nach dem Spiel.
Den guten Saisonstart möchte die erste Mannschaft des FCL am nächsten Spieltag fortsetzten. Am 10. Und 11. Oktober empfängt man zuhause zunächst BV RW Wesel und am Folgetag den letztjährigen zweiten der 2. Bundesliga Nord BW Wittorf.


 

Es fliegen wieder die Federn in der 2. Bundesliga

Am kommenden Sonntag beginnt auch endlich die 2. Bundesliga wieder. Der FC Langenfeld startet als amtierender Meister der 2. Bundesliga Nord. Aufgrund mehrerer Faktoren entschied man sich jedoch das Aufstiegsrecht nicht wahrzunehmen und startet nun wieder in der zweithöchsten Spielklasse.

Personell gibt es nur zwei Änderungen im Team. Routinier und Altmeister Mike Joppien hat nach unzähligen Spielzeiten nun endgültig den Schläger an den Nagel gehangen und wird nur im äußersten Notfall aushelfen. Für ihn kommt ein alter Bekannter ins Team zurück: Przemyslaw Wacha. Der Polnische Nationalspieler hat bis zur Saison 09/10 viele Jahre für den FCL aufgeschlagen und ist nun wieder zurück. Der zweite Neuzugang ist Johannes Szilagyi, der Ryan McCarthy ersetzten wird. Er wird überwiegend im zweiten Doppel und im Mixed zum Einsatz kommen.

Das erste Spiel bestreitet man auswärts beim TV Emsdetten. Personell kann man aus dem Vollen schöpfen. Besonders gespannt darf man hier sein, wie sich die neuen Doppelpaarungen zu Recht finden werden. Da wahrscheinlich Jeanine Cicognini nicht zur Verfügung steht wird auch im Damendoppel mit Fabienne Köhler und Karoliine Hoim eine neue Paarung auf dem Feld stehen. Gegen Emsdetten darf man wohl, wie auch in den letzten Jahren eine enge Partie erwarten. Vor allem in eigener Halle präsentieren sich die Emsdettener meist sehr stark.


 

Maurice Deprez gewinnt die 1. Einzel-RLT O19 NRW 2015/16 im A-Feld. 

Sieger der NRW Rangliste

In Leverkusen startete das 1.Einzel RLT des BLV NRW der neuen Saison. Vom FCL nahm daran im Herrenfeld nur Maurice Deprez teil.
Von Setzplatz 3/4  hatte er es gleich mit dem Ex-Langenfelder Manuel Reichert (TV Witzhelden, Regionalliga) zu tun. Mit einem ungefährdeten 21:13 und 21:13 behielt Maurice hier die Oberhand. Anschließend musste er sich mit Tim-Philipp Buchelt (BC Hohenlimburg, Setzpaltz 5/8) messen. Bereits im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison waren die beiden, im ersten Herreneinzel, aufeinander getroffen. Diese Begegnung konnte Maurice knapp im dritten Satz für sich entscheiden. Nun gaben beide Spieler wieder ihr Bestes und lieferten eine gute Leistung ab. Maurice siegte schließlich mit 24:22 und 21:14.
Mit Janik Osthöfer, der an Platz zwei gesetzt war, wartete ein weiterer Regionalligaspieler (DJK VfL 19 Willich) auf ihn. Auch Janik war aus den Mannschaftsspielen und aufgrund häufiger Ranglistenbegegnungen kein Unbekannter. Der 1.Satz ging glatt an J. Osthöver mit 21:14. Maurice drehte im 2.Satz den Spieß um und gewann diesen ebenfalls mit 21:14. Im Entscheidungssatz drehte er nochmal ordentlich auf und sicherte sich diesen mit 21:11 und damit den Einzug ins Finale.
Hier wartete nun Alexander Bock (STC Solingen, Setzplatz eins). Auch dieser ist  bestens bekannt. Unzählige Male hatten beide gegeneinander in Meisterschaftsspielen, und auf Ranglisten gespielt. Aber niemals in einem Finale und um den ersten Platz. Schon im Vorfeld der Begegnung hatten beide versichert, dass sie hier gewinnen wollten und so konnten die Zuschauer auf ein gutes Spiel mit Emotionen und Kampfgeist hoffen. Im 1. Satz spielte Alexander sehr konzentriert und entschied diesen Satz mit 21:16 für sich. Im zweiten Satz änderte Maurice seine Taktik. Mit einem guten offensivem Spiel und viel Power zwang er Alexander zu Fehlern, die Maurice den Sieg des zweiten Satzes mit 21:14 sicherten. Der 3.Satz sollte zur Mitte hin noch einmal spannend werden. So arbeitete Maurice eine 11:4 Führung heraus, die dann aber noch einmal auf 14:12 schmolz. Konzentriert kam Maurice zu seinem Spiel zurück. Mit Schmetterbällen und kurzen Ballwechseln, gewann er schließlich den 3.Satz und damit  das Finale mit 21:15. Als fairer Gegner gratulierte Alexander Bock Maurice zu diesem Sieg. 

Das Turnier ist unter

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=C130D6B1-7924-4F6D-B610-C6E447C0C4A5&draw=4  nachzulesen. 

Matthias Stemmer gewinnt die 1.Verbandsrangliste O19. 

Sieger im HE

Matthias Stemmer startete im A-Feld. Gleich im ersten Spiel musste er gegen den an 1. Gesetzten Manuel Leven antreten. Er verlor den 1.Satz mit 14:21. Konnte sich dann aber durchsetzen und gewann schließlich mit 21:12 und 21:13. 

Das zweite Spiel erledigte Matthias sicher in 2 Sätzen gegen Christos Poulios [9/16] mit 21:13 und 21:19. Im Halbfinale musste er gegen Lukas Reisig [3/4]  ran. Hier konnte er ohne Satzverlust das Spiel mit 21:10 und 21:13 für sich entscheiden und zog ins Finale ein. 

Hier traf er auf Marcel Hammes [5/8]. Er gewann souverän mit 21:6 und 21:18 und somit auch das Turnier.

Herzlichen Glückwunsch !


+++ Neuzugang Nr.1: Przemyslaw Wacha +++

Heute stellen wir euch unseren ersten Neuzugang für die Saison 15/16 vor. Es ist kein Geheimnis mehr, dass wir einen alten Freund wieder in unseren Reihen begrüßen dürfen. Erneut wird Przemyslaw Wacha für den FCL aufschlagen. 
Wir freuen uns sehr, einen so erfahrenen und zugleich endlos spritzigen Kerl in unserem Team zu haben.
Premek wird an der Seite von Philipp im ersten Herrendoppel zum Einsatz kommen und eventuell auch ab und zu im Mixed aushelfen.

Was ihr über Przemek wissen müsst:

Name: Przemeslaw Wacha
Spitzname: Przemek
Land: Polen
Geburtstag: 31.01.1981
Heimatort: Warszawa
Trainingsort: Warszawa
Spielhand: Rechts
Lieblingsdisziplin: Doppel
Sponsor: Babolat
Erfolge: Meister Peru, Spanien, Irland, US Open | Olympische Spiele: Athen 2004, Peking 2008, London 2012
Hobbies: Gute Filme und Musik
Beschreibe dich in drei Worten: hyperaktiv, lächelnd, positiv 


+++ Neuzugang Nr.2: Johannes Szilagyi +++

Kommen wir nun zu einem Wechsel, der eventuell noch nicht allen bekannt ist: In der neuen Saison 15/16 wird Johannes Szilagyi für den FCL aufschlagen. Wir freuen uns sehr, den talentierten Doppel/Mixed – Spezialisten nun unser Teammitglied nennen zu können.
Nicht nur seine Freundschaft zu Philipp und Fabienne, sondern auch der Drang nach neuen Herausforderungen hat den jungen Mann zu uns geführt.
Wir heißen Jo herzlich Willkommen und freuen uns auf eine spaßige und erfolgreiche Saison mit ihm. Die Mission Aufstieg kann beginnen! 

 

 

 

Wissenswertes über Johannes:

Name: Johannes Szilagyi
Spitzname: Jo
Land: Deutschland
Geburtstag: 19.5.1988
Heimatort: Köln
Trainingsort: Langenfeld
Spielhand: Links
Lieblingsdisziplin: Doppel
Sponsor: leider keiner
Erfolge: 2. Platz HD Westdeutsche Meisterschaften 2014 mit Philipp Wachenfeld, Meister in der 2.Bundesliga 13/14 mit dem TV Refrath
Hobbies: Bücher, PlayStation zocken ;)
Beschreibe dich in drei Worten: lustig, ehrgeizig, ruhig


 

+++ Dänemark dominiert ein weiteres Mal den Yonex Langenfeld Cup +++ 

Von Insgesamt 15 Siegern stellte Dänemark in diesem Jahr neun. In der Altersklasse U17 konnten die Spielerinnen und Spieler aus Dänemark sogar alle Titel mit nach Hause nehmen.

470 Teilnehmer nahmen dieses Jahr am internationalen Langenfeld Cup teil. Wie jedes Jahr kommt die Jugend- und Schülerelite Ende August in Langenfeld zusammen, um sich mit den anderen Spielern Europas zu messen. In den Altersklassen U15 und U17 schickten alle Nationen ihre Topathleten, während in der Altersklasse U19 in diesem Jahr leider ein paar Hochkaräter, wie beispielsweise Deutschlands Nachwuchshoffnung Yvonne Li, fehlten.

Die Altersklasse U17 wurde deutlich von Dänemark dominiert, aber in den Altersklassen U15 und U19 konnten Spieler aus anderen Nationen auf sich aufmerksam machen. In U15 holte sich der Engländer Harry Huang den Titel im Einzel und Doppel. Im Einzelfinale stand er hier seinem Doppelpartner Rory Easton gegenüber. Im Dameneinzel gelang Bara Hadackova aus Tschechien eine große Überraschung. Ungesetzt ins Turnier gestartet konnte sie sich nachher den Titel im Mädcheneinzel sichern. Deutschland war in dieser Altersklasse mit zwei Halbfinals vertreten.

In der Altersklasse U19 zeigten die Holländischen Athleten sehr gute Ergebnisse. Am Ende sprang der erste Platz im Mixed für Joran Kweekel und Imke Van der Aar heraus. Dazu gewann Van der Aar Silber im Doppel und Kweekel Bronze im Einzel. Den Titel im Herrendoppel sicherte sich die französische Paarung Thom Gicquel und Leo Rossi, nachdem sie im Halbfinale die Topgesetzte Paarung aus Polen und im Finale eine Dänische Kombination schlagen konnten. Aus deutscher Sicht erfreulich waren zwei Finalteilnahmen, sowie ein dritter Platz. Annabella Jäger und Vanessa Seele verloren im Halbfinale gegen die Holländische Paarung. Simon Wang erreicht im Einzel das Endspiel und unterlag hier dem Dänen Jesper Toft, während das Mixed von Daniel Hess und Annabell Jäger im Finale gegen die Holländische Paarung unterlag.


 

Am Wochenende beginnt der 18. Langenfeld Cup

Vom 28. bis 30. August machen Europas besten Jugendspieler wieder Halt in Langenfeld. Der Langenfeld Cup gilt weiterhin als eins der bestbesetzten Jugendturniere in Deutschland. In diesem Jahr findet der Langenfeld Cup zum 18. Mal statt. Und nach all den Jahren gibt es doch auch wieder Premieren. Insgesamt 470 Spielerinnen und Spieler gehen in den Altersklassen U15 bis U19 an den Start. Die Jugendlichen kommen aus 23 verschiedenen Nationen, unter denen erstmals auch Griechenland und Spanien vertreten sind.

Die größten Anwärter auf Medaillen kommen sicherlich auch dieses Jahr aus Dänemark. In vielen Disziplinen halten auch dänische Spielerinnen und Spieler den besten Setzplatz inne. Doch auch Nationen wie Frankreich, Polen, Niederlande, Deutschland oder Schweden bringen starke Athleten an den Start und halten, vor allem in der Altersklasse U19, viele gute Setzplätze.

Beginnen wird das Turnier am Freitagmorgen mit den Qualifikationen in der Altersklasse U15 und U17 und wird Freitagnachmittag mit den Mixed-Disziplinen fortgesetzt. Samstag geht es zunächst mit den Einzelwettbewerben los, gefolgt von den Doppeln am Nachmittag. Abschließend finden am Sonntag die Halbfinal- und Finalpartien statt. Austragungsstätte ist die Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld. Die Wettbewerbe der Altersklasse U15 finden am Samstag in der Sporthalle Hinter den Gärten statt.


 

2x Silber beim ersten NRW-RLT der Saison 2015/16

Chenyang JiangAm vergangenen Wochenende fand in Paderborn das erste NRW-Ranglistenturnier der neuen Saison in den Altersklassen U17/U19 statt. Für den FCL starteten Maike Pilgram und Fabian Stemmer in der Altersklasse U19 und FCL Neuzugang Chenyang Jiang in der Altersklasse U17.

Alle FCL-Akteure starteten mit guten Setzplätzen ins Geschehen. Einzig Fabian Stemmer blieb ein wenig hinter seinen Erwartungen. Von Setzplatz 3 aus, verlor er im Viertelfinale gegen Sven Falkenrich und belegte abschließend den siebten Platz.

Besser lief es für Maike und Chenyang. Maike startete von Setzplatz 4 während Chenyang Setzplatz 2 inne hielt. Maike spielte sich mit zwei sicheren Zweisatzsiegen ins Halbfinale, wo sie auf Anna Jörg traf. Nach verlorenem ersten Satz, entschied sie den zweiten Durchgang mit 21:19 knapp für sich und konnte anschließend auch den Entscheidungssatz mit 21:17 gewinnen. Im Finale traf sie nun auf Hannah Schiwon, die von Setzplatz zwei aus ohne Satzverlust ins Finale eingezogen war. Hier reichten Maikes Kräfte nicht mehr aus und sie unterlag in zwei Sätzen mit 17:21 und 15:21.

Chenyang machte es von Runde eins an spannend. Gleich in Runde eins musste er über die volle Distanz gehen und setzte sich hauchdünn im dritten Satz mit 25:23 gegen Elias Beckmann durch. Auch in der zweiten Runde gegen Bjarne Pfeil brauchte er drei Sätze: 19:21, 21:14, 21:14. Im Halbfinale sah er sich Moritz Rappen gegenüber und gewann auch hier mit 21:18, 20:22 und 21:14. Nach nun drei Dreisatz Erfolgen stand er im Finale Mats Druckrey gegenüber, der zuvor den Topgesetzten Tim Fischer ausschalten konnte. Wenig überraschend ging es für Chenyang auch diesmal über die volle Distanz von drei Sätzen. Leider reichte es diesmal nicht ganz für den Sieg und er unterlag mit 16:21, 21:15, 17:21. Trotzdem eine sehr gute Leistung von Chenyang, der erstjährig in der Altersklasse U17 auflief.

Einen herzlichen Glückwunsch an unsere Athleten!


 

FCL erkämpft sich den 3. Platz bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften!

Vergangenes Wochenende fanden die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften in Hövelhof statt, für die sich auch der FC Langenfeld mit seiner Jugend im Vorfeld qualifiziert hatte. Als Sieger der Bezirksmannschaftsmeisterschaften im Bezirk Süd 1 ging man mit dem Ziel ins Rennen das Halbfinale zu erreichen.

Nach einem frühen Start am Samstagmorgen ging es mit der 2 stündigen Anfahrt nach Hövelhof von Langenfeld aus in die Mission Westdeutsche! Vielen war die Müdigkeit bei Fahrtbeginn noch deutlich anzusehen, aber die Laune steigerte sich spürbar und die Vorfreude war groß. Nachdem die Anreise ohne Komplikationen gemeistert worden war und wir uns ein Plätzchen auf der Tribüne ergattert hatten, starteten die Sportler damit sich warm zu machen, um für unseren ersten Gegner gewappnet zu sein: SC Union Lüdingshausen.

Wir begannen auf den Querfeldern 7 und 8, die zu unseren Stammfeldern werden sollten, mit den Herrendoppeln, wovon wir jeweils eines gewannen und verloren. In die Karten spielte uns, dass aufgrund des um eine Woche vorverlegten Termins mit Maike Pällmann die stärkste Dame von Lüdingshausen urlaubsbedingt fehlte und wir daher sowohl das Damendoppel als auch das Dameneinzel problemlos gewinnen konnten. Überraschend verlor Samuel sein 1. Einzel gegen Jan Kemper im 3. Satz nach einem eher kräfteschonendem Einsatz seinerseits. Die übrigen Einzel wurden von Matthias und Fabian Stemmer hingegen souverän gewonnen, sodass uns der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Trotzdem war das Mixed nochmal hart umkämpft. Am Ende von 3 nervenaufreibenden Sätzen mussten wir uns knapp geschlagen geben. Endstand: 5:3 für den FCL!

Im zweiten Gruppenspiel trafen wir auf die 1. Jugend des BC Hövelhof, den Ausrichter der diesjährigen WDMM. In diesem Spiel um die deutsche Meisterin U17 Judith Petrikowski sollte sich bereits der Gruppensieg entscheiden, da hier die beiden stärksten Mannschaften der Gruppe aufeinander trafen. Wir hatten die Hoffnung ein 4:4 zu erzielen und dann aufgrund eines besseren Spielverhältnisses den Gruppensieg erringen zu können. Dieser Plan ging leider nicht auf. Das erste Doppel verloren wir wie geplant in 2 Sätzen. Auch im Damendoppel hatten wir keine Chance, obwohl sich Maike und Anna Pilgram im zweiten Satz bis auf 18 Punkte reinkämpfen konnten. Das zweite Herrendoppel, welches wir extra stark aufgestellt hatten in der Hoffnung einen Punkt aus den Doppeln zu holen, ging leider auch knapp in 3 Sätzen verloren. Somit stand bereits ein 0:3 gegen uns. Da halfen uns die Siege von Samuel und Fabian im Einzel leider auch nicht mehr das Blatt zu wenden. Die übrigen Spiele gingen leider alle verloren. Endstand: 2:6 für den FCL!

Damit war der erste Turniertag auch vorbei. Anschließend gingen wir erst einmal Pizza essen, um uns von den Strapazen des Tages zu erholen, bevor wir in unsere Jugendherberge aufbrachen. Dort wurde dann noch gequatscht und die ein oder andere Kleinigkeit genascht, bevor man dann doch mehr oder weniger früh ins Bett fiel und einschlief.

Am zweiten Turniertag ging es mit dem letzten Gruppenspiel gegen den TV Refrath weiter. Ein 4:4 war das Minimum, um nicht doch bereits in der Vorrunde die Segel streichen zu müssen. Eine gute Ausgangsbasis dafür schaffte unser Damendoppel, die relativ deutlich ihr Spiel für sich entscheiden konnten. Die Herrendoppel gestalteten sich deutlich schwieriger, hier hatten wir auf mindestens einen Punkt gehofft, verloren aber beide Spiele denkbar knapp in 3 Sätzen. Nun ging es darum im 1. Herreneinzel und dem Dameneinzel nicht den Anschluss zu verlieren. Während Samuel sein Einzel trotz halbem Krafteinsatz ohne Schwierigkeiten für sich entscheiden konnte, entbrannte im Einzel von Maike ein richtig intensiver Kampf! Nach verlorenem 1. Satz und einem Rückstand von 9:15 gegen Maike, kämpfte diese sich angefeuert vom ganzen Team zurück ins Spiel und konnte schlussendlich mit 15:21, 21:19 und 21:14 dieses Spiel für sich entscheiden und uns einen ganz wichtigen Punkt sichern. Die Nerven bei der Gegnerin lagen blank! Das 2. Und 3. Herreneinzel im Anschluss gewannen Matthias und Fabian dann mühelos und der Sieg war uns nicht mehr zu nehmen. 5:3 Endstand für den FCL und damit Gruppenzweiter!

Nun trafen wir im Halbfinale auf BC Bonn Beuel, den klaren Favoriten dieser Meisterschaften. Mit Max Weißkirchen, Eva Janssen und David Peng traten hier Spieler mit europäischem Spitzenniveau gegen unsere Spieler an. Das zeichnete sich auch in den Spielen deutlich ab. Mit Ausnahme von Samuels Einzel gegen Max, das er lange Zeit ausgeglichen gestalten konnte und in 3 Sätzen verlor, hatten wir in keinem der gespielten Partien eine wirkliche Chance und verloren das Halbfinale ohne einen Punkt erzielt zu haben.

Zum Abschluss stand das Spiel um Platz 3 gegen die Spvgg. Sterkrade Nord an. Hier starten wir wieder einmal mit den Herrendoppeln. Das zweite Herrendoppel, als fester Punkt eingeplant, erledigte seine Aufgabe in Person von Matthias und Daniel souverän und gewannen klar in 2 Sätzen. Zu unserer Überraschung konnte auch das erste Doppel das Spiel für sich entscheiden in 3 knappen Sätzen und unser Damendoppel machte mit seinen Gegnern kurzen Prozess, sodass uns bereits 3 Punkte sicher waren. Unverständlicher Weise wurde anschließend das Mixed aufgerufen anstelle der Einzel, wo die Spieler in keiner der Begegnungen Probleme mit ihrer Gegnern hatten. So erhielt Sterkrade noch einen Ehrenpunkt durch ihren Sieg im Mixed, bevor unsere Einzelakteure alles klar machten und wir schlussendlich Platz 3 an diesem Wochenende belegen konnten.

Ein alles in allem erfolgreiches Wochenende für den FCL, welches lediglich dadurch ein bisschen getrübt wurde, dass sowohl Bonn als auch Hövelhof im Finale auf ihre besten Spieler verzichteten und mit der zweiten Garnitur aufliefen nach der Qualifikation für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Aber das mindert nicht die Leistung, die unser Team im Verlaufe des Turniers abgeliefert hat. Wir sind stolz auf euch!


 

Der FCL wird Meister nach einem Wahnsinns-Finale

Am vergangenen Wochenende fanden die letzten zwei Partien der 2. Bundesliga- Nord statt. Das 1. Team des FC Langenfeld hatte samstags zunächst den Tabellenletzten TSV Trittau zu Gast, ehe es am Sonntag zum direkten Konkurrenten um den Meistertitel, BW Wittorf, ging.

Die Begegnung am Samstag war eine Pflichtaufgabe, die der FCL meistern musste, um in Schlagweite zum derzeitigen Tabellenersten Wittorf zu bleiben. Wittorf lag vor dem Spieltag mit einem Punkt Vorsprung vor Langenfeld. Bei Langenfeld musste man allerdings auf zwei Akteure verzichten. Jeanine Cicognini ist zurzeit durch internationale Turniere gebunden und Mike Joppien plagten Achillessehnenschmerzen, die es ihm nicht möglich machten zu spielen.

Im 1. Herrendoppel nahm Maxime Moreels den Platz von Mike an der Seite von Philipp Wachenfeld ein, damit Sven Eric Kastens und Ryan McCarthy das zweite Doppel in gewohnter Paarung spielen konnten. Im Damendoppel startete Fabienne Köhler erstmalig an der Seite von Karoliine Hoim. Der FCL verlor leider nach drei guten Sätzen das 1. Herrendoppel, während man die anderen beiden Doppel gewinnen konnte. „Dass wir im ersten Doppel eine wirkliche Chance hätten, haben wir nicht gedacht. Daher sind wir zufrieden mit unserem Spiel und mit ein bisschen mehr Glück wäre vielleicht ein Sieg drin gewesen.“ so Philipp nach dem Spiel.

Weiter ging es mit dem ersten Herreneinzel zwischen Maxime Moreels und dem Indonesier Senatria Agus Setia Putra. Maxime steigerte sich nach einem schnell verlorenen ersten Satz stark, aber konnte am Ende den zweiten Satz nicht für sich entscheiden und verlor mit 11:21 und 21:23. Karoliine Hoim startete parallel im Dameneinzel gegen die Engländerin Natalie Chan-Lam. Karoliine lief im ersten Satz konstant einem Rückstand hinterher bis sie sogar 17:20 hinten lag. Danach machte sie jedoch fünf Punkte in Folge und holte sich noch knapp den ersten Durchgang. Im zweiten Satz sah es so aus, als könne sie das Spiel jetzt besser beherrschen und führte den ganzen Satz über. Bis sie bei 19:15 ihren Rhythmus verlor und den Satz noch mit 21:23 abgeben musste. Im dritten Satz spielte Karoliine es dann konsequenter zu Ende und gewann mit 21:11.

Das Mixed von Ryan McCarthy und Fabienne Köhler hatte kaum Probleme und siegte glatt in zwei Sätzen. Sven Eric Kastens hatte mehr Probleme gegen seinen Gegner Matthew Carder und verlor ein wenig überraschend in zwei Sätzen. Das entscheidende Spiel lag nun bei Philipp Wachenfeld, der sich im dritten Einzel Lars Rieger gegenüber sah. Mit einer guten Leistung sicherte Philipp mit einem 21:9, 21:17 den fünften Punkt für den FCL.

Wenig später erreichte die Mannschaft dann die Nachricht, dass Wittorf nur 4:4 gegen Berlin gespielt hat und der FCL somit Punktgleich mit Wittorf auf dem ersten Tabellenplatz lag. Lediglich ein etwas besseres Spielverhältnis konnte der FCL aufweisen und somit war klar, dass am Sonntag ein Unentschieden für den Meistertitel reichen würde.

Am Sonntagmorgen reiste die Mannschaft früh mit dem Zug nach Neumünster zur entscheidenden Begegnung. Von Beginn an wusste man, dass es heute sehr eng zu gehen sollte. Wittorf verfügt über ein sehr ausgeglichenes Team mit zwei sehr starken Herrendoppeln. Allerdings fehlte Sarah Bok zuletzt verletzungsbedingt, so dass Langenfeld sich einen Vorteil bei den Damenspielen ausrechnete. Gut 400 Zuschauer waren in der Halle und machten von Beginn an bei jedem Spiel eine gute Stimmung. Und die Fans sollten wirkliche spannende Spiele sehen!

Langenfeld spielte mit der gleichen Aufstellung wie am Samstag. Fabienne und Karoliine gewannen ihr Damendoppel schnell in zwei Sätzen. Maxime und Philipp zeigten gegen Campbell/Schulz wieder eine sehr gute Leistung, belohnten sich aber leider nicht mit einem Sieg und verloren im dritten Satz mit 17:21. Auch das zweite Doppel musste sich gegen Strehse/Geiss nach drei engen Sätzen geschlagen geben. „Wir hatten ein wenig gehofft, dass wir vielleicht ein Herrendoppel gewinnen können. Danach wussten wir, dass es sehr eng für uns wird“, so Fabienne nach den Doppeln.

Karoliine spielte im Einzel gegen Ersatzspielerin Tjorven Geiss und gewann glatt in zwei Sätzen. Beim Stande von 2:2 begann das erste Herreneinzel zwischen Maxime Moreels und Sebastian Schöttler sowie das Mixed von Fabienne und Ryan gegen Voigt/Campbell. Maxime fand kein wirkliches Mittel gegen seinen Gegner und unterlag in zwei Sätzen. Auch das Mixed zeigte nicht seine beste Leistung und verlor mit 15:21, 20:22.

Beim Stande von 2:4 lag es nun an Sven Eric und Philipp, die letzten beiden Punkte in den Einzeln einzufahren. Sven stand sich hier Rafal Hawel aus Polen gegenüber und Philipp spielte gegen Jan Colling Strehse. Die Ausgangslage war nicht sehr viel versprechend, da Sven noch nie zuvor gegen Hawel gewinnen konnte. Philipp wies gegen Strehse eine ausgeglichene Bilanz auf und wusste, dass es ein enges Spiel werden würde.

Sven startete hoch entschlossen in sein Einzel und zeigte sich in einer sehr guten Verfassung. Am heutigen Tag fand er überwiegend die richtigen Mittel gegen den seinen Kontrahenten und sicherte sich den ersten Satz mit 21:16. Auch Philipp sicherte sich im parallel laufenden dritten Herreneinzel den ersten Satz mit 21:18. Sven knüpfte nahtlos an seine Leistung aus dem ersten Satz an und führte 19:16. Dann stand es 20:17, ehe Hawel auf 20:19 verkürzen konnte. Dann konnte Sven seinen dritten Matchball verwandeln, gewann das erste Mal in seiner Karriere gegen Hawel und verkürzte auf 3:4. Nun lag die Entscheidung im dritten Herreneinzel.

Als Sven sein Match beendete, führte Philipp 11:9 im zweiten Satz. „Als ich gesehen habe, dass Sven sein Spiel gewonnen hat und jetzt alles an mir hängt, wurde ich wahnsinnig nervös. Ich habe die nächsten drei Bälle ins Aus geschlagen.“ Der zweite Satz verlief sehr eng. 17:17, 18:18, 19:19, 20:20. Die Wittorfer Fans feuerten Strehse lautstark an und jubelten, als er den zweiten Satz mit 22:20 für sich entscheiden konnte! Also gab es im entscheidenden Spiel einen dritten Satz. Hier drehte Philipp noch einmal richtig auf und ging schnell in Führung. Zum Seitenwechsel führte Philipp mit 11:5. Diesen Vorsprung ließ er sich nicht mehr nehmen und verwandelte beim Stande von 20:11 seinen zweiten Matchball und sicherte damit der Mannschaft das 4:4 und den Meistertitel in der 2. Bundesliga Nord.

Ein perfekter Saisonabschluss für den FCL mit unfassbar spannenden Spielen und einer Bomben-Stimmung in Wittorf!


 

Maike Pilgram gewinnt Silber bei der WDM U22!

Silbermedaille für Maike Pilgram

Am vergangenen Wochenende fand in Leverkusen die Westdeutsche Meisterschaft der Altersklasse U22 statt. Von Langenfeld an den Start gingen Maike Pilgram im Einzel, sowie mit ihrer Schwester Anna im Doppel und die Brüder Matthias und Fabian Stemmer.

Am Samstag begann das Turnier mit der Mixed Disziplin und anschließend den Einzeln. Trotz Setzplatz 9/16 für sowohl Fabian als auch für Matthias, sollte es nicht über die 2. Runde hinausgehen. Maike startete von Setzplatz 3/4 und startete gut ins Turnier. Mit Siegen über Sabine Deußen, Svenja Meier und Anna Jörg konnte sie ihren Setzplatz erfüllen und ins Halbfinale einziehen.

Am Sonntag startete man mit den Halbfinalbegegnungen im Einzel ehe es mit den Doppeldisziplinen weiter ging. Im Halbfinale traf Maike hier auf Lea-Lyn Stremlau von der Spvgg. Sterkrade Nord. Es entwickelte sich ein sehr enges und ausgeglichenes Spiel, das sich zu einem wahren Krimi entwickelte. Maike holte sich den ersten Satz mit 21:19 und musste den zweiten Satz denkbar knapp mit 24:26 abgeben. Auch der dritte Satz gestaltete sich knapp und nach gut einer Stunde Spielzeit verwandelte Maike ihren Matchball zum 21:18 und zog ins Finale ein.

In den Doppeln war sowohl für die Gebrüder Stemmer, als auch für Anna und Maike spätestens in der 2. Runde Schluss. So musste nun nur noch Maike auf ihr Finale gegen Hannah Pohl warten. Gegen die starke Spielerin vom 1.BC Beuel hatte Maike nichts mehr entgegenzusetzen und verlor mit 6:21 und 7:21.

Trotzdem ist der zweite Platz ein schöner Erfolg für die 17 Jährige.

Herzlichen Glückwunsch!


 

Zwei Goldmedaillen bei der Deutschen Meisterschaft U17 für Samuel Hsiao!

Sieger der DM 2015 im Einzel und Doppel

Bei der deutschen Meisterschaft der Altersklassen U15-U19 starteten vier Langenfelder Akteure. Samuel Hsiao in der Altersklasse U17, Maike Pilgram, sowie die Brüder Fabian und Mathias Stemmer in der Altersklasse U19.

Unsere Starter in U19 sollten leider nicht über die zweite Runde hinaus kommen. Fabian Stemmer scheiterte hier durchaus knapp an Lukas Burger.

Samuel startete im Einzel von Setzplatz 1 und im Doppel mit Partner Markus Hennes (Spvgg. Sterkrade Nord) von Setzplatz 3/4.
Samstagmorgen startete man mit den Einzeldisziplinen und mit Julian Voigt wartete kein leichter Gegner in der ersten Runde. Julian Voigt trainiert am Jugendstützpunkt in Mülheim und war sein Finalgegner vor zwei Jahren im Finale der DM U15. Samuel zeigte jedoch keinerlei Probleme in das Turnier zu starten und gewann den ersten Satz mit 21:10. Im zweiten Satz wurde es etwas enger, aber Samuel konnte hier einen 7:14 Rückstand aufholen und den Satz mit 21:19 gewinnen.
„Das erste Spiel in einem Turnier ist nie leicht. Man muss sich erst einmal an die Halle gewöhnen und seinen Rhythmus finden. Ich war schon sehr nervös vor meinem ersten Spiel und war froh, es in zwei Sätzen gewinnen zu können.“, so Samuel nach dem Spiel.

Im Viertelfinale stand Samuel nun Hauke Graalmann (Horner TV) gegenüber und konnte auch hier mit 21:14, 21:18 als Sieger vom Feld gehen. Das Halbfinale und Finale fand am Sonntag statt, sodass es mit den Doppeldisziplinen weiter ging.

Mit zwei souveränen Zweisatz-Siegen konnten Samuel und Markus ins Halbfinale einziehen, was ebenfalls am Sonntag ausgetragen wurde.

Am Sonntag ging es nun weiter und Samuel startete zunächst mit dem Einzel gegen Felix Hammes. Hier ließ er seinem Gegner mit 21:13 und 21:15 keine wirkliche Chance und zog ins Finale ein. Im Doppel sah das Halbfinale schon wesentlich enger aus. Hier stand er ebenfalls Felix Hammes gegenüber, der mit Hauke Graalmann spielte. Nach verlorenem ersten Satz konnte sich die Langenfelder-Oberhausener Paarung den zweiten Satz knapp mit 24:22 sichern und den dritten Durchgang dann deutlich mit 21:12 gewinnen.

Die Finalreihenfolge blieb für Samuel die gleiche, wie im Halbfinale. Zuerst Einzel dann Doppel. Im Einzel stand er Max Kick (PTSV Rosenheim) gegenüber, der sich etwas überraschend ins Finale spielen konnte. Im ersten Satz ließ Samuel seinen Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen und holte sich den ersten Satz schnell mit 21:14. Im zweiten Satz führte Samuel stets mit 3-4 Punkten Vorsprung, ehe es beim Stande von 17:17 noch einmal eng wurde. Bei 18:19 übernahm Max Kick erstmals die Führung im zweiten Satz. Mit einem letzten Endspurt konnte Samuel doch die letzten drei Punkte in Folge machen und sich den Satz mit 21:19 sichern!
„Ich habe kein sonderlich gutes Spiel gemacht finde ich. Ich war doch nervös und bin jetzt einfach froh, dass ich den Titel im Einzel gewinnen konnte!“

Der erste Titel war erspielt und nun sollte das Doppel folgen. Im Finale trafen sie auf die Top gesetzte Paarung Julian Voigt und Jan-Colin Völker und gewannen mit 21:17 und 21:17.
„Im Finale waren wir nicht favorisiert und haben unsere beste Leistung im ganzen Turnier gezeigt.“

Nachdem Samuel in der zweiten Hälfte von 2014 lange an einer Rückenverletzung laborierte, ist er selber froh, dass er es nun geschafft hat bei den Deutschen Meisterschaften zwei Titel zu gewinnen. „Das harte Training hat sich ausgezahlt und mit den zwei Titeln habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte. Besonders stolz bin ich, dass ich im Einzel ohne Satzverlust das Turnier gewinnen konnte“.


Samuel hat bei dem Turnier einmal wieder sein großes Potential unter Beweis gestellt und sich selber mit den zwei Titeln belohnt. Nun heißt es für ihn weiter an seiner Leistung zu arbeiten und nächste Saison weiter anzugreifen. Hier wird er voraussichtlich auch häufiger im ersten Team des FC Langenfeld zum Einsatz kommen.

 

Einen interessanter Zeitungsartikel dazu finden sie hier:   Badminton-Talent will Profi werden (Quelle RP) http://www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/sport/badminton-talent-will-profi-werden-aid-1.4930092


FCL festigt Position im oberen Tabellendrittel

Phillip sorgt für den Sieg gegen SolingenAm vergangenen Wochenende empfing die erste Mannschaft des FC Langenfeld den TV Refrath und den STC BW Solingen. Beide Begegnungen konnten mit 6:2 gewonnen werden! Aber von vorne…

Am Samstag waren wohl alle ein wenig von den starken Schneefällen überrascht, allerdings schafften es alle Akteure des FCL rechtzeitig in die Halle. Lediglich die Nummer 1 des TVR steckte im Schneechaos fest und kam nicht rechtzeitig in der Halle an.

Der FCL startete mit gewohnter Aufstellung in allen Disziplinen. Da Samuel Hsiao, der bei der letzten Begegnung in Berlin erfolgreich seinen Einstand feierte, in der zweiten Mannschaft im Einsatz war, rückte Philipp Wachenfeld wieder ins Einzel.

Das erste Doppel von Philipp Wachenfeld und Mike Joppien, sowie das Damendoppel von Fabienne Köhler und Jeanine Cicognini konnten sich souverän in zwei Sätzen durchsetzen. Das zweite Herrendoppel mit Sven-Eric Kastens und Ryan McCarthy zeigte ein gutes Spiel und wurde gegen die Refrather Paarung leider knapp verloren. Nach dem auch Karoliine Hõim ihr Dameneinzel souverän in zwei Sätzen gewinnen konnte, sah alles nach einem Sieg aus, allerdings sollte es in den Herreneinzeln nochmals eng werden.

Maxime Moreels sah sich Kai Waldenberger gegenüber und verlor hier etwas überraschend im dritten Satz mit 19:21. Sven-Eric Kastens und Philipp Wachenfeld spielten das zweite und dritte Herreneinzel parallel und hatten schwer zu kämpfen. Beide fanden jedoch das bessere Ende für sich und machten mit zwei Dreisatz-Erfolgen den Sieg für den FCL perfekt. Das abschließende Mixed konnte auch in zwei Sätzen gewonnen werden, welches zum 6:2 Endstand führte.

Am Sonntag traf man nun auf die Nachbarn aus Solingen, die tags zuvor in Berlin angetreten waren.

Mit einem perfekten Start gewann man alle drei Doppel zu Beginn der Partie. Maxime Moreels unterlag im Spitzeneinzel gegen den starken Indonesier Adi Pratama, während Karoliine Hõim ungefährdet den vierten Punkt für den FCL im Dameneinzel holte.

Sven-Eric Kastens profitierte im zweiten Einzel von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Ivan Atanosov und somit stand der Sieg für den FCL fest. Philipp Wachenfeld gewann anschließend in zwei Sätzen gegen Niklas Niemczyk. Das Mixed von Fabienne Köhler und Ryan McCarthy kam gegen die starke Solinger Paarung kaum ins Spiel und verlor das letzte Spiel des Tages deutlich in zwei Sätzen.

Nach Abschluss der Spieltage 9 und 10 befindet sich der FCL nun auf dem zweiten Tabellenplatz mit zwei Punkten Rückstand auf den BW Wittorf und zwei Punkten Vorsprung auf den dritten BV RW Wesel. Mit den beiden Siegen konnte man sich nun deutlich im oberen Tabellendrittel festigen und weißt fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf. Weiter geht es in der 2. Bundesliga Nord am 21. und 22. Februar, wo man auswärts auf Wesel und Emsdetten trifft. Zunächst treten nächste und übernächste Woche fast alle Akteure der ersten Mannschaft an den jeweiligen Nationalen Meisterschaften teil.


Auftakt für den FCL im neuen Jahr

Nach 8 wöchiger Pause geht das Spielgeschehen in der 2. Bundesliga Nord endlich weiter. Der FCL startet am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen ins Jahr 2015. Am Samstag ist der Tabellenzweite TV Refrath zu Gast und am Sonntag der STC Solingen.

Ein Sieg gegen den TV Refrath ist die klare Vorgabe für den Samstag. Im Hinspiel trennte man sich noch 4:4, jedoch sind mittlerweile drei Spieler des TVR, die in der Hinrunde noch mitgespielt haben, in deren Erstligateam festgespielt. Gegen den STC Solingen verlor Langenfeld in der Hinrunde sehr unglücklich mit 3:5. Hier soll daher mindestens ein Punkt geholt werden. Ungewiss ist immer, mit welchen Spielern die Solinger auflaufen, da das Team mit mehreren internationalen Spielern gespickt ist.

Der FCL wird auf sein komplettes Team zurückgreifen können. Jeanine Cicognini und Karoliine Hoim waren bereits im Einsatz bei Internationalen Turnieren und auch Fabienne Köhler, Sven-Eric Kastens und Philipp Wachenfeld starteten bei den Westdeutschen Meisterschaften erfolgreich. Sven-Eric konnte sich hier den Titel im Herreneinzel holen und sollte also mit genug Selbstvertrauen in das Wochenende starten.

Die Tabellensituation in der 2. Bundesliga Nord ist weiterhin sehr eng. So hat der Tabellenzweite gerade einmal 2 Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz 7. Mit zwei Siegen könnte der FCL sich deutlich von den unteren Rängen absetzen, mit einer Niederlage aber auch schnell auf die unteren Tabellenplätze fallen.

Spielbeginn am Samstag und Sonntag ist jeweils 13 Uhr in der Halle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Der Eintritt ist frei und wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung unserer Zuschauer.


Willi Koch ist gestorben

Willi Koch gestorbenAm vergangenen Mittwoch haben wir Willi Koch beisetzen müssen, der viele Jahre unsere Vereinsgeschicke mit gestaltet hat. Willi verstarb am 10. Dezember kurz nach
seinem 60. Geburtstag. Er trat 1967 als Jugendlicher dem Verein bei, dem er somit 47 Jahre die Treue hielt. 28 Jahre arbeitete er im Vorstand in der Hauptsache als Geschäftsführer mit und hielt den Verantwortlichen des Leistungssportes den Rücken frei für deren zeitraubende Tätigkeit. Auch hierfür hat der Verein ihm zu danken. Wir alle im Vorstand hätten noch gerne viele Jahre mit Willi zusammen gearbeitet. Er war „einfach da“, wenn seine Arbeitskraft erforderlich war. DasSchicksal hat es leider anders gewollt. Nach Albrecht und Ulli mussten wir uns nun von Willi verabschieden. Wir wünschen seiner Familie für die nächsten Wochen viel Kraft, um diesen Verlust zu verschmerzen. Innerhalb kurzer Zeit erhält der Vorstand wieder ein neues Gesicht.Wir werden Willi ein Ehrendes Andenken bewahren.


Erfolgreicher Jahresabschluss für Samuel

Erfolgreicher Jahesabschluss für SamuelAm vergangenen Wochenende (vom 28.-30. Dez.) fand das traditionelle Internationale Jugendturnier in Hoensbroek (Holland) statt.  Am  Sonntag den 28. Dez.,  mitten in den Weihnachtsferien, kamen wie jedes Jahr sehr viele Badmintonspieler nach Hoensbroek. Vom FC Langenfeld war Samuel Hsiao in der Alteklasse U17 gemeldet, der am 25. Dezember gerade seinen 16. Geburtstag hatte. Im Jungeneinzel startete Samuel von Setzplatz von 5/8 und konnte daher direkt in der Hauptrunde beginnen, ohne sich erst über die Gruppe zu qualifizieren. Im Hauptfeld hatte er das erstes Spiel frei, danach musste er gegen den Belgier Adriaan Debeuf antreten und löste diese Aufgabe locker mit 21:8, 21:12. Im anschließenden Spiel konnte er sich dann in 2. Sätzen mit 21:9 und 21:12 gegen Louis Ducrot aus Frankreich durchsetzen.

Am nächsten Tag ging es mit dem Viertelfinale weiter. Samuel musste gegen den an eins gesetzten  Schotten Alex Dunn spielen, der beim Langenfeld Cup 2014 bis ins Finale gekommen war. Entsprechend war Samuel vorbereitet und zeigte beste Leistung des Turniers – Endstand  24:22 und 21:9 für ihn. Im Halbfinale stand der Franzose Tangy Gouez gegenüber, der von Setzplatz 3/4 gestartet war. Auch hier lieferte Samuel wiederum eine starke Leistung ab. Den 1. Satz konnte Samuel schnell mit 21:11 für sich entscheiden. Im 2.Satz lief es nicht mehr so mühelos. In einem spannenden Spielverlauf ging es hin und her, bis er am Ende er mit 21:19 siegte. Das Finalspiel ging gegen den an 2 Gesetzten Holländer Joran Kweekel lief nicht mehr so gut, da er durch den langen Spieltag Konzentration und Energie verloren hatte und sehr  müde war. Er verlor mit 14:21 und 18:21.
"Ich bin froh das ich nach meiner langen Verletzung wieder soweit gekommen bin" sagte Samuel nach dem Spiel, da er in den Vorjahren auch immer bis ins Finale gekommen war. Zum Jahresabschluss erneut ein Hinweis, das er auf dem richtigen Weg ist und nun seine Verletzung auskuriert scheint.


Ein perfekter Rückrundenstart und Jahresabschluss

Samuels erstes BL SpielAm vergangenen Sonntag startete die Rückrunde in der 2. Bundesliga Nord und der FC Langenfeld war bei der SG EBT Berlin zu Gast. Die Mannschaft war schon am Samstag angereist und startete so erholt in die Partie am Sonntag. Durch das Ausfallen von Ryan McCarthy rückte dieses Mal der Nachwuchsspieler Samuel Hsiao ins Team. Die ersten Begegnungen waren wie üblich das erste Herrendoppel von Mike Joppien und Philipp Wachenfeld sowie das Damendoppel von Jeanine Cicognini und Fabienne Köhler. Mike und Philipp begannen schlecht und verloren den ersten Satz 17:21. Im zweiten und vor allem im dritten Satz steigerten sich die Langenfelder stark und entschieden diese Sätze mit 21:16 und 21:7 deutlich für sich. Jeanine und Fabienne benötigten zwar nur zwei Sätze zum Sieg, diese gestalteten sich jedoch sehr eng und so hieß das Ergebnis am Ende 21:19 und 21:19. Auf Grund des Fehlens von Ryan McCarthy kam Maxime Moreels im zweiten Herrendoppel an der Seite von Sven-Eric Kastens zum Einsatz. Gegen Bastian Zimmermann und Jan Borsutzki gewann die Langenfelder Paarung mit 21:19 und 21:14. Nach dem perfekten Start für den FCL in den Doppeln folgten das Mixed von Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld und die Premiere in der Bundesliga für den 15-jährigen Samuel Hsiao. Während Fabienne und Philipp gegen ihre Gegner Lotte Jonathans und Robert Franke keine Schwierigkeiten hatten (21:14, 21:14), musste Samuel zuerst einmal seine Nervosität besiegen. Gegen den Schotten Ben Torrance lief Samuel im ersten Satz lange einem hohen Rückstand hinterher, den er jedoch gegen Ende ausgleichen konnte und dann den erstenSatz mit 22:20 gewann. Im zweiten Satz legte er gut los und führte 17:11, ehe ihn die „Angst zu gewinnen“ einholte. Torrance glich auf 17:17 aus. Aber Samuel konnte sich dennoch durchsetzen und gewann den zweiten Satz und somit sein erstes Spiel in der Bundesliga mit 21:18. „Ich war so nervös vor dem Spiel und bin jetzt einfach nur froh, dass ich mein Spiel gewinnen konnte. Das Team hat mich bei meinem Spiel super unterstützt“, so Samuel nach dem Spiel. In den weiteren Spielen konnte sich Jeanine im Dameneinzel mit 21:14, 21:19 gegen Lisa Deichgräber durchsetzen, während Maxime Moreels im Spitzeneinzel dem starken Finnen Eetu Heino mit 17:21 und 16:21 unterlag. Sven-Eric gewann im zweiten Einzel gegen Robert Franke mit 17:21, 21:12, 21:13 und setzte so den Schlusspunkt zum 7:1 für den FCL. Nach dem Spieltag 8 liegt der FCL auf Tabellenplatz 3, punktgleich mit dem TV Refrath und dem BV RW Wesel. Weiter geht es erst am 24. und 25. Januar, wenn der FCL zu Hause den TV Refrath und den STC Solingen empfängt. Bis dahin heißt es fit bleiben, um den guten Tabellenplatz zu verteidigen und wenn möglich zu verbessern.


Einmal Berlin und zurück!

Am kommenden Wochenende findet der letzte Spieltag dieses Jahres statt und für den FCL geht es in die Hauptstadt. Am Sonntag ist man dort bei der SG EBT Berlin zu Gast. Die Hinrunde der 2. Bundesliga Nord gestaltet sich so eng wie selten zuvor. Den ersten undsiebten Platz trennen gerade einmal 2 Punkte und somit könnte eine Niederlage den Abstiegsplatz für den FCL bedeuten. Im Moment befindet man sich punktgleich mit dem Team aus Berlin auf Platz 5 und liegt lediglich durch ein besseres Spielverhältnis zwei Plätze vor Berlin. Das Ziel für Sonntag muss ein Sieg sein, um sich ein wenig von den Abstiegsplätzen zu distanzieren. Leider muss man auf den Doppel- und Mixedspieler Ryan McCarthy verzichten. Dafür wird der Belgier Maxime Moreels ins Doppel rutschen und Mike Joppien wird wahrscheinlich neben dem ersten Herrendoppel auch das Mixed bestreiten. Eine schwierige Aufgabe für den FCL, da das Team aus der Hauptstadt mit Spitzenspielern aus Finnland und der ehemaligen Europameisterin im Damendoppel zwei sehr starke Spieler in ihrem Team hat. Im Hinspiel trennte man sich mit vielen Dreisatzpartien unentschieden und somit ist eine Prognose nur schwer zu wagen. Der FCL wird alles dafür tun, um mit einem positiven Punkteverhältnis in die lange Winterpause zu gehen. Der nächste Spieltag findet dann erst wieder am 24. und 25. Januar 2015 statt, wo man den TV Refrath und STC Solingen zuhause empfängt.


Schwere Spiele für den FCL zum Ende der Hinrunde!

Philipp ist konzentriertAm kommenden Wochenende finden die letzten beiden Spiele der Hinrunde in der 2. Bundesliga Nord statt. Für den FCL geht es Samstag auswärts zum TSV Trittau und am Sonntag wird der Gast aus Wittorf empfangen. Man möchte die guten Leistungen aus dem letzten Spieltag mitnehmen und weiter punkten.

Der TSV Trittau steht mit einem Punkteverhältnis von 1:9 zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Dies liegt aber wohl daran, dass zwei ihrer Spitzenspieler bisher nicht eingesetzt werden konnten. Allerdings könnte sich das Team Verstärkung aus der ersten Mannschaft holen, da die 1. Bundesliga an diesem Wochenende keinen Spieltag hat.  Es ist also abzuwarten, mit welchem Kader das Team aus dem Norden am Samstag aufläuft.

Der BW Wittorf steht mit einem Punkteverhältnis von 5:5 auf dem 5. Tabellenplatz und damit nur durch ein besseres Spielverhältnis einen Platz vor Langenfeld. Wittorf verfügt über ein sehr ausgeglichenes Team, welches auf keiner Position eine erkennbare Schwäche aufweist. Hier werden die Doppel wohl eine entscheidende Rolle spielen, in denen es zuletzt nicht sehr gut für den FCL lief. Deshalb ist gegen Wittorf eine Leistungssteigerung in den Doppeln dringend erforderlich.

Der FCL wird an diesem Wochenende auf Karoliine Hoim verzichten müssen, da sie für ihren Verband an der Qualifikationsrunde der Team-EM teilnehmen wird. Jeanine Cicognini und Fabienne Köhler stehen dagegen bereit und wollen nun endlich an ihre guten Doppelleistungen vom Vorjahr anknüpfen. Ebenso wollen Mike Joppien und Philipp Wachenfeld nach zuletzt schlechteren Leistungen im ersten Doppel wieder Punkte einfahren.



Achtungserfolg für Fabian Stemmer

Fabian StemmerAm 02.11.2014 wurde in Dortmund die 2. Bezirksrangliste im Einzel O19 Süd1 ausgetragen. Zum ersten Mal startete Fabian Stemmer im HE-A Feld. Nach einer nicht ganz nachvollziehbaren Auslosung im HE-Einzel startete Fabian in seinem ersten Spiel. Hier konnte er sich in 2 Sätzen mit 21:9 und 21:13 gegen Jan Hansen [5/8]   vom 1.BSC Erkelenz durchsetzen. Auch das zweite Spiel konnte Fabian sicher in 2 Sätzen mit 21:13 und 21:17 gegen Tobias Haarman [9/16]  vom TuS Bösinghoven für sich entscheiden.
Im Halbfinale musste Fabian gegen Christian Thiel vom BC Monheim ran. Auch hier lieferte er eine starke Leistung ab. Den 1. Satz konnte Fabian mit 18:21 für sich entscheiden. Den 2.Satz verlor Fabian  dann 21:11. Im Entscheidungssatz wurde es nochmal richtig spannend. Fabian und Christian gaben alles, doch am Ende konnte Fabian wegen Schulterproblemen nicht mehr richtig den Ball spielen und verlor den Entscheidungssatz dann knapp 21:18. Das Spiel um den 3. Platz gegen Pascal Lancini [5/8] vom TuS RW Wuppertal gewann Fabian in 2 Sätzen mit 21:13 und 21:18.


 

Ulli Staeck unerwartet verstorben

Ulli StaeckIm  Alter von 82 Jahren verstarb unerwartet unser Ehrenvorsitzender und Mitbegründer des FC Langenfeld. Anläßlich unseres 50 Jährigen Vereinsjubiläums schrieb der Präsident des DBV, Professor Dieter Kespohl:

Der FC Langenfeld ist nicht nur einer der Vereine der ersten Stunde des deutschen Badmintonsports, sondern über das halbe Jahrhundert hinweg auch einer der sportlich aktivsten und erfolgreichsten Badmintonvereine in Deutschland.

Eine anerkennende Bewertung unseres Vereines aus berufenem Munde wurde somit auch Ulli zuteil, der stets an vorderster Front für unseren Leistungssport eingetreten ist. Er selbst gab durch seinen freiwilligen Einsatz in unserer Jugendarbeit das Startzeichen für eine erfolgreiche Zeit. Er war unser Jugendtrainer, der im Jahre 1964 eine Wertmarke für den FCL setzte, als eine Jugendliche erstmals Deutsche Meisterin wurde. Bürgermeister Hans Litterscheid konnte erstmals in der Langenfelder Stadtgeschichte eine Deutsche Meisterin würdigen. Drei Jahre später errang die Jugendmannschaft mit Ulli als Coach in Hamburg die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft.
Ulli’s zielgerichtete Nachwuchsarbeit führte nach seinem eigenen Bekunden zwangsläufig zu einem noch besseren qualifizierten Jugendtraining. Europa-Meister W. Bochow übernahm Ulli’s Gruppe mit dem Ziel, der 1. Mannschaft Jugendliche zuzuführen, um auch im Seniorenbereich eine gute Rolle zu spielen. Nach einigen Jahren Oberliga gelang  1982 der Sprung in die 1. Bundesliga. 1989 dann die erste Deutsche Mannschafts-Meisterschaft.

1991 eine spektakuläre Entscheidung. Der Club richtet eine Badmintonschule ein, die auf Jahre hinaus ihresgleichen in Deutschland sucht. Ulli’s Engagement macht es möglich. Er trug wesentlich zur Einrichtung dieses Ausbildungszentrums bei.

Preisverleihung durch Ulli Staeck

Die Bundesliga bot unserem Nachwuchs eine Perspektive, die auch gerne angenommen wurde. Trainer Xu Yan Wang wurde zum Garant unserer Erfolge. Ulli durfte sich zurücklehnen und die Leistungen anerkennen. Für ihn war es eine Freude, unseren Sportlern zu ihren Erfolgen zu gratulieren. Besuche unserer BL-Spiele waren für ihn Pflicht.

Erfolgreicher Sport braucht Idealisten, wie Ulli einer war. Der FC Langenfeld sagt Danke für seine uneigennützige Vereinsarbeit. Wir träumen von einem zweiten Ulli Staeck wohl wissend, daß die Fußspuren des leider Verstorbenen recht groß sind.

 

Der FCL kommt ins Rollen

Matchwinnerin JeanineNach einem aus Langenfelder Sicht nicht ganz optimalen Start in die Saison und einem Punktestand von 2:4 nach drei Spielen standen am Wochenende der vierte und fünfte Spieltag der 2. Bundesliga Nord an. An beiden Spieltagen machte der FCL es für die Zuschauer extrem spannend, sicherte sich aber letztendlich drei von vier Punkten. Jeweils die beiden letzten Spiele brachten das 4:4 gegen den BV RW Wesel und den ersten Sieg der Saison mit dem 5:3 gegen den TV Emsdetten.

Am Samstag empfing der FCL das Team aus Wesel, das gut in die Saison gestartet war und mit 5:1 Punkten auf Tabellenplatz 2 stand. Der FCL ging zwar in Bestbesetzung ins Rennen, der Beginn des Spieltages verlief aber trotzdem nicht gut. Mike Joppien und Philipp Wachenfeld fanden gegen die stark aufspielenden Thorsten Hukriede/Roman Zirnwald nicht wirklich zu ihrem Spiel und verloren in zwei Sätzen. Auch das Damendoppel zwischen Fabienne Köhler/Jeanine Cicognini und Kira Kattenbeck/Ella Diehl ging in drei Sätzen verloren.

Im ersten Einzel stand Maxime Moreels nach langer Verletzungspause wieder auf dem Feld. Gegen Luka Wraber merkte man ihm seinen Trainingsrückstand deutlich an und er verlor sein Einzel in zwei Sätzen. Positiv für ihn war es dennoch, da er das Spiel ohne Schmerzen durchspielen konnte. Das Mixed ging ebenfalls in zwei Sätzen verloren, während Sven-Eric Kastens nach gewonnenem ersten Satz von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Tim Vaessen profitierte.  Auch das zweite Doppel zwischen Sven-Eric Kasten/ Ryan McCarthy und Luka Wraber/Tobias Göbeler konnte der FCL mit 21:17 und 21:13 für sich verbuchen.

So stand es 2:4 gegen den FCL und zwei Krimis in den Einzeln sollten die Entscheidung bringen. Philipp Wachenfeld setzte sich in einer hart umkämpften Partie gegen Thorsten Huckriede durch und konnte mit 24:22, 17:21 und 21:13 auf 3:4 verkürzen. Die größte Überraschung des Tages gelang dann Jeanine Cicognini im Einzel gegen die Topspielerin Ella Diehl, die in dieser und auch in der vergangenen Saison kein einziges Einzel verloren hatte. Vor dem Spiel traute man Jeanine bereits eine Überraschung zu und sie galt wohl als einzige Spielerin der Liga, die gegen Ella Diehl gewinnen könnte. Und sie konnte! In einem hochklassigen Match behielt Jeanine die Nerven und setzte sich sehr knapp mit 21:19, 19:21 und 21:19 durch.

„Mit nur einem Doppel und den beiden knappen Siegen im Dameneinzel und dritten Herreneinzel, müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein“, so Philipp Wachenfeld nach dem Spiel. 

Matchwinner MaximeAm zweiten Spieltag des Wochenendes war der TV Emsdetten zu Gast beim FCL, der tags zuvor in Berlin knapp mit 3:5 unterlag. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Alexander Schmitz stellte der TV Emsdetten ein schlagkräftiges Team auf.

Wieder startete der FCL schlecht und verlor das erste Herrendoppel sowie das Damendoppel. In einem knappen Spiel setzten sich Ryan McCarthy und Sven-Eric Kastens gegen Justus Schmitz/Marco de Jager im zweiten Herrendoppel durch und verkürzten auf 1:2. Parallel dazu gewann Karoliine Hoim souverän ihr Einzel gegen Laura Wich mit 21:12 und 21:15.

Beim Stand von 2:2 starteten das erste und dritte Herreneinzel. Im ersten Einzel sah sich Maxime Moreels dem Finnen Kalle Koljonen gegenüber und Maurice Deprez spielte gegen Peter Briggs aus England. Maurice unterlag nach einem phasenweise guten Spiel aufgrund einiger Unkonzentriertheiten am Ende der Sätze mit 18:21 und 17:21. Für Maxime ging es wieder darum, Spielpraxis zu sammeln und das Spiel schmerzfrei zu überstehen. Aber es sollte anders kommen. Maxime spielte von Beginn an stark auf und zeigte eine seiner besten  Leistungen gegen den Finnen, der tags zuvor Eetu Heino aus Berlin geschlagen hatte. Er spielte ein taktisch hervorragendes Spiel und schaffte es, den Druck konstant über das gesamte Spiel aufrecht zu erhalten. Er sorgte für die Überraschung des Tages und glich für den FCL zum 3:3 aus.

Das anschließende Mixed zwischen Fabienne Köhler/Philipp Wachenfeld und Linda Efler/Justus Schmitz sowie das zweite Herreneinzel zwischen Sven-Eric Kastens und Marco de Jager sollten die Entscheidung über die Punktevergabe dieses Spieltages bringen.

Fabienne und Philipp starteten furios in den ersten Satz und konnten deutlich mit 21:13 gewinnen. Im zweiten Satz kam die Emsdettener Paarung besser ins Spiel und setzte sich mit 21:18 durch. Der Entscheidungssatz gestaltete sich sehr eng. Fabienne und Philipp führten zur Satzpause mit 11:10, dann lagen sie mit 11:13 hinten. Die Konzentration auf ihre Stärken brachte dann den Ausgleich zum 14:14, einen Vorsprung auf 18:14 den Sieg mit 21:16. Nun stand es 4:3 für den FCL: Remis oder Sieg?

Es war der Sieg! Im zweiten Einzel war Sven war der klar bestimmende Spieler, setzte sich souverän mit 21:11 und 21:16 durch und sicherte dem FCL somit den ersten doppelten Punktgewinn der Saison.  

Der FCL steht mit einem Punkteverhältnis von 5:5 auf Tabellenplatz 6, dies allerdings nur aufgrund eines schlechteren Spielverhältnisses. Die Tabellenplätze 3 bis 6 weisen auch 5:5 Punkte auf. Die jetzige Tabellenlage nach fünf Spieltagen macht deutlich, wie ausgeglichen die Liga – zumindest im Mittelfeld - ist!

Am 8. und 9. November stehen die nächsten Spieltage in der 2. Bundesliga Nord an. Der FCL spielt gegen den TSV Trittau (Auswärtspiel) und den BW Wittorf (Heimspiel). In den vier Wochen Pause heißt es, sich gut vorzubereiten, um die nächsten Punkte einzufahren.


Ab 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) bis einschl 17.Oktober (letzter Tag Herbstferien)  kein Schüler- und Jugendtraining

Leider nur einer von vier!

Mike und Philipp schauen den Spielen ratlos zuAm vergangenen Wochenende trat der FCL auswärts zum zweiten und dritten Saisonspiel an und kann mit dem Ergebnis gar nicht zufrieden sein. Gegen Refrath und Solingen hatte man zwei Punkte als Minimum ausgesprochen und es wurde jedoch nur einer.
 
Am Samstag traf man auf ein starkes Refrather Team, das den eigentlich parallel stattfindenden Spieltag der 1. Bundesliga verschoben hatte und somit auf die Stammkräfte Raphael Beck und Fabian Roth, aus der ersten Mannschaft, zurückgreifen konnte. Langenfeld konnte ebenfalls aus den Vollen schöpfen, lediglich Maxime Moreels laborierte noch an einer Fußverletzung. Alle drei Doppel waren hart umkämpft. Philipp Wachenfeld und Mike Joppien konnten sich im dritten Satz mit 21:19 gegen Beck/Byerly durchsetzen, Jeanine Cicognini und Neuzugang Karoliine Hõim gewannen im dritten Satz mit 21:17 und Sven-Eric Kastens und Ryan McCarthy unterlagen im dritten Satz. Besonders ärgerlich war der zweite Satz im zweiten Herrendoppel, in dem Sven und Ryan 5 Matchbälle nicht nutzen konnten und den Satz und das Spiel noch abgeben mussten.
 
Das Dameneinzel von Karoliine wurde souverän gewonnen, während das erste Einzel von Maxime verletzungsbedingt aufgegeben werden musste. Im Mixed fand die Langenfelder Paarung gegen das starke Refrather Mixed Beck/Karnott kein Mittel und unterlag deutlich.
 
So stand es 3:3 und das zweite und dritte Herreneinzel sollten die Entscheidung bringen. Sven konnte sich in einem sehr langen und anstrengenden Match gegen Lars Schänzler durchsetzen während Philipp weiterhin seine Einzelform sucht und leider gegen Kai Waldenberger in drei Sätzen unterlag. Endstand war also ein 4:4 was durch die Verstärkung von Refrath aus der ersten Mannschaft auch in Ordnung ging.
 
Am Sonntag trat man beim STC Solingen an und hatte einen Sieg als Ziel ausgegeben. Der FCL stellte ein wenig um. So startete Jeanine mit Fabienne im Doppel, während Philipp ins Mixed ging und Maurice Deprez im dritten Einzel an den Start ging. An diesem Tag liefen viele Spiele nicht wie erwartet und es waren die Männer des FCL die jegliche Punkte liegen gelassen haben. Mike und Philipp spielten gegen van Rietvelde/Pratama und kamen kaum zu ihrem Spiel und es gab viele leichte Fehler. In Anbetracht des knappen Ergebnisses (21:23, 18:21), war diese Niederlage nicht nötig. Auch das zweite Doppel verlor nach gewonnen ersten Satz ein wenig die Konzentration und die Kraft und unterlag ebenfalls ein wenig überraschend. Das Damendoppel und Dameneinzel wurden mit sehr souveränen Spielen gewonnen,  Maxime verkaufte sich gegen den sehr starken Indonesier Adi Pratama gut, jedoch konnte man sehen, dass er noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
 
Maurice knüpfte leider auch nicht an seine sehr gute Leistung aus dem ersten Mannschaftspiel an und unterlag knapp gegen Julien Gupta mit 18:21, 19:21. Anders im Mixed. Hier spielten erstmals Philipp und Fabienne zusammen und ließen ihren Gegnern van Rietveld/Ufermann während des  gesamten Spiels keine wirkliche Chance. Mit ihrem druckvollen Spiel und einer am Netz sehr starken Fabienne Köhler gewann man das Mixed mit 21:10, 21:18.
 
Beim Stande von 3:4 ging nun Sven in sein Einzel gegen Niklas Niemczyk und erlebte einen rabenschwarzen Tag. Man konnte ihm deutlich die Spiele vom Vortag anmerken und er fand zu keiner Zeit zu seinem Spiel, während sein Gegner eine Sternstunde erwischte. So stand es nun sehr überraschend 3:5 aus Sicht des FCL.
 
Mit lediglich 2:4 Punkten steht der FCL zurzeit auf Tabellenposition sechs und ist in zwei Wochen bei den nächsten beiden Heimspielen gegen Emsdetten und Wesel in der Bringschuld. Aufsteiger Emsdetten verkauft sich bislang sehr stark und auch Wesel steht mit 5:1 Punkten sehr gut dar. Somit stehen schwere Aufgaben vor dem FCL und man wird alles dran legen beim nächsten Doppelspieltag mehr Punkte einzufahren.
 

Das Bundesliateam - Einen Punkt gewonnen, einen verloren

Der Saisonauftakt gegen den Ab- und Aufsteiger SG EBT Berlin ist gelungen. Es wurde das erwartet knappe Spiel, das mit 4:4 Spielen und 10:10 Sätzen einen gerechten Ausgang nahm.

Die bewährten Herrendoppel Wachenfeld/Joppien und Kastens/McCarthy holten die erhofften Siege. Während es im ersten Doppel nur im zweiten Satz eng wurde (21:6, 22:20), bedurfte das zweite Doppel nach klar verlorenem ersten Satz einer Leistungssteigerung, um die Partie noch zu drehen. Sven und Ryan stellten ihr Spiel taktisch klug um und fanden immer besser ins Spiel, sodass der dritte Satz schließlich deutlich gewonnen werden konnte (15:21, 21:18, 21:13). Unser Damendoppel Cicognini/Köhler unterlag dem leicht favorisierten Berliner Damendoppel mit der ehemaligen Weltklassespielerin Lotte Jonathans in zwei knappen Sätzen mit 17:21 und 19:21.

Leider musste unsere Nr. 1 im Herreneinzel, der Belgier Maxime Moreels, zwei Tage vor dem Spiel aufgrund einer Fußverletzung absagen. Somit kam es zum Duell von Sven Eric Kastens im ersten Einzel gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Eetu Heino, einem der wahrscheinlich stärksten Spieler der Liga. Sven Eric unterlag nach gutem Kampf gegen den schnellen Finnen  mit 16:21 und 7:21. Philipp Wachenfeld, der sich im Vorfeld eigentlich auf das Mixed gefreut hatte, musste nun im zweiten Einzel ran und wurde leider die ganze Partie über gegen Robert Franke nicht richtig glücklich mit seinem Spiel. Trotz gewonnenem ersten Satz (21:19) unterliefen ihm immer wieder leichte Fehler, sodass die folgenden Sätze jeweils 17:21 verloren gingen.

Im dritten Einzel kam Maurice Deprez zu seinem Ligadebüt. Der ältere Bruder von Fabienne Deprez entschied das hart umkämpfte Match gegen den jungen Schotten Ben Torrance dank guter Nerven und Taktik hauchdünn mit 19:21, 22:20 und 21:18 für sich.

Den vierten Punkt für den FCL sicherte Jeanine Cicognini souverän im Dameneinzel. Im Vorfeld war ihr Einsatz noch mit einem dicken Fragenzeichen versehen, denn von ihrem Turniersieg in Guatemala brachte sie heftige Unterbauchschmerzen mit, die sie zwei Tage vor dem Spiel in die Notaufnahme führten. Nachdem im Krankenhaus Schlimmeres ausgeschlossen werden konnte, besserte sich ihr Zustand glücklicherweise so, dass sie 21:15 und 21:11 gegen Lisa Deichgräber gewinnen konnte.

Im abschließenden Mixed begannen McCarthy/Köhler furios und sicherten sich den ersten Satz schnell mit 21:10 gegen Lehmann/Jonathans. Im zweiten Satz führten Ryan und Fabienne fast durchgängig bis 16:13, verloren dann aber ihren Faden und wurden mit 17:21 abgefangen. Das nahezu gleiche Spiel setzte sich im dritten Satz fort. Bis zum Satzende stand unser Mixed dicht vor dem Sieg, der insgesamt ein 5:3 bedeutet hätte. Leider konnten sie ihr gutes Spiel nicht durchziehen und verloren unglücklich mit 20:22.

Trotz der verpassten Chancen im Mixed können wir mit dem Unentschieden zum Auftakt gut leben. Wie die anderen Ergebnisse schon zeigen, ist die 2. Bundesliga Nord dieses Jahr extrem ausgeglichen und stark besetzt. Hier wird es wohl noch ein paar Spieltage dauern bis erkennbar ist, wohin es für den FCL diese Saison gehen kann.

Der nächste Doppelspieltag steht schon in zwei Wochen an. Beim Ligaprimus des Vorjahres TV Refrath 2 und dem deutlich verstärkten STC Solingen wird es sicher nicht leicht werden, Punkte zu entführen.

 

Philipp Wachenfeld verteidigt Titel in Groß-Zimmern!

Phillipp startet erfolgreich in die SaisonVom 15. bis 17. August trafen sich Spieler aus ganz Deutschland zum ersten DBV-Ranglistenturnier der neuen Saison in Groß-Zimmern. Für Langenfeld gingen lediglich Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld an den Start. Im Mixed musste sie sich leider in der zweiten Runde gegen die späteren Sieger Seidel/Efler knapp geschlagen geben.
Besser lief es für Philipp Wachenfeld im Doppel mit Partner Denis Nyenhuis (TV-Refrath). Von Setzplatz 1 gestartet wartete im Viertelfinale der erste schwere Brocken. Gegen die jungen Spieler Marvin Seidel und Johannes Pistorius (beide trainieren am DOSB in Saarbrücken) konnten sich Philipp und Denis mit einer starken Leistung in 2 Sätzen durchsetzen. Am Sonntag im Halbfinale wartete mit Thorsten Huckriede und Roman Zirnwald der nächste schwere Gegner. Nach einem souverän gewonnen ersten Satz gestaltete sich der zweite Durchgang wesentlich enger. Mit guten Nerven und ein wenig Glück konnte der zweite Satz mit 24:22 gewonnen werden. Im Finale gegen die Paarung Peter Lang und Thomas Legleitner konnten sich Philipp und Denis wiederum in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:19 durchsetzen und gewann somit das Turnier ohne Satzverlust.

 

 2 glanzvolle Siege zum Auftakt der Saison

Samuel Hsiao (links) gewinnt NWU19Am vergangenen Wochenende startete die Jugend in die neue Saison . Am Sonntag wurden die beiden ersten NRW-Einzel Ranglisteturniere in Leverkusen(U13/15) und in Paderborn(U17/19) gespielt. Der FC Langenfeld war am Turnier mit 4 Spielern in Paderborn beteiligt. Im Jungeneinzel startete Samuel Hsiao, der noch in der Alterklasse U17 spielen kann, mit einen Setzplatz von 1/4 in der U19. Er spielte zuerst gegen den Bonner Felix Gunzer und schaffte in einem 3 Satzspiel mit 21:19, 18:21 und 21:7 den etwas holprigen Start ins Turnier. Im anschließenden Spiel konnte er sich dann in 2. Sätzen mit 22:20 und 21:16 gegen Sven Falkenrich (BC Phönix Hövelhof) durchsetzen. Danach kam das Halbfinale in dem er  gegen den Vereinskollegen Matthias Stemmer spielte. Auch dieses konnte er in zwei Sätzen mit 21:12 und 21:8 für sich entscheiden. Im Finale gegen Niklas Kampmeyer(BC Phönix Hövelhof) lief es sehr gut und  er gewann mit 21:17 und 21:7. Damit hat er  den Sieg des Vorjahres in U19 verteidigt .

 

Maike Pilgram gewinnt NRW U19Im Mädcheneinzel war der FC Langenfeld vertreten mit  Maike Pilgram. Sie startete von Position eins in einem 16er-Teilnehmerfeld und zeigte ihre Stärke von Anfang bis zum Sieg. Siespielte zunächst gegen Adina Klein(BC Wachtberg) mit 21:7 und 21:6, danach gelang ihr mit 21:13 im Entscheidungssatz ein umkämpftes Match gegen Maike Pällmann (Union Lüdinghausen). Im Halbfinale wartete Miriam Fischer(BC Phönix Hövelhof) auf sie. Hier konnte Maike zeigen, wie stark ihre derzeitige Leistung ist. Die Paderbornerin war chancenlos und verlor zu 9 und zu 6. Im Finale hatte Maike erneut eine Gegnerin von BC Phönix Hövelhof. Die Langenfelderin ließ ihr aber ebenfalls keine Chance und gewann sehr deutlich mit 21:12 und 21:15.

 

Damit ist der Auftakt in die neue Saison optimal verlaufen und macht Hoffnung auf den weiteren Verlauf mit TOP Resultaten.

 

DBV-RLT: Der erste Titel für Philipp & Fabienne im Mixed!

Die strahlenden Gewinner im MixedAm Wochenende vom 11.-13. April fand in Solingen die erste Deutsche Rangliste des Jahres 2014 statt. Für den FC Langenfeld gingen Maurice Deprez, Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler an den Start.
Der Freitag begann, wie üblich, mit dem Gemischten Doppel. Philipp unnd Fabienne trafen in der 1.Runde auf Karsten Lehmann/Jana Bühl (SG EBT Berlin/Berliner SC) und konnten 22:20 und 21:14 gewinnen. In der 2.Runde standen Ihnen dann Robert Franke und Kerstin Wagner (SG EBT Berlin/SG Schorndorf) gegenüber. Hier drehten die beiden eine kleine Ehrenrunde, konnten aber mit  21:13, 19:21 und 21:10 gewinnen. Im Viertelfinale kam es dann zur dritten Begegnung mit Berlin. Die Gegner hießen Lisa Deichgräber und Stefan Adam (SG EBT Berlin/SG Robur Zittau). Dieses Spiel konnten Philipp und Fabienne mit 21:18 und 21:13 gewinnen. Hier war das gewünschte Ziel als an 3/4 gesetzte eigentlich schon erreicht, da Philipp und Fabienne bei zahlreichen DBV Ranglisten zuvor, oftmals nur sehr knapp, das Halbfinale verpassten.
Am Samstag ging es dann mit dem Herreneinzel weiter. Maurice Deprez hatte hier leider ein wenig Pech mit der Auslosung und kam direkt gegen den an 5/8 gesetzten Manuel Heumann (TSV Neuhausen). Nach einem guten Auftritt und hartem Kampf verlor Maurice jedoch leider zu 21:17 und 21:18. Auch Philipp ging im Herreneinzel an den Start. An 5/8 gesetzt gelang nach zwei Siegen ohne Satzverlust in Achtelfinale, wo eher leider mit 16:21 und 17:21 gegen Stefan Adam (SG Robur Zittau) den Kürzeren zog.
Nun folgte das Herrendoppel. Hier spielte Philipp an der Seite von Ex-Langenfelder Thorsten Hukriede (BV Wesel RW), mit welchem er von Setzplatz 1 aus ins Turnier startete. Nach soliden 2-Satz-Siegen in den ersten beiden Runden, trafen sie unglücklicherweise bereits im Viertelfinale auf die ungesetzten späteren Sieger aus Indonesien, Ary Trisnanto und Dharma Gunawi vom TSV Trittau. Nach einem starken Start und durchgängiger Führung verloren sie den ersten Satz leider unglücklich 23:25 und konnten im zweiten Satz leider nicht an die gute Leistung anknüpfen und verloren 21:11.Fabienne und Phillip im Kampf zum Sieg
Sonntagmorgen folgte dann das lang ersehnte Halbfinale. Gegenüber standen Hannah Pohl und Malte Laibacher (1.BC Beuel/BC Hohenlimburg), die vorher die Topgesetzten ausschalten konnten. Nach spannendem Auf und Ab konnten Fabienne und Philipp mit  21:19, 17:21 und 21:9 gewinnen und sicherten sich so den Platz im Finale. Dort warteten Gustav M. Firdaus und Nadine Cordes vom TSV Trittau die zuvor Ihre Vereinskamerade Meisy Jolly Lee und Dharma Gunawi besiegten. Nach hartem Kampf und mit viel Siegeswillen gewannen Fabienne und Philipp mit 22:20 und 21:14.
 
Die erste Finalteilnahme für Fabienne überhaupt und der erste Titel für die beiden im Mixed waren gesichert :)

+++ Jeanine auf Erfolgskurs +++

Jeanine gewinnt in CubaUnsere Schweizerin Jeanine Cicognini, die nun für Italien startet, strebt nun erneut eine internationel Karriere im Profibadminton an.

Ihr erster Sieg folgte sofort bei den Cuba International!
Kurz darauf erreichte sie bei den Peru International das Viertelfinale!

Weiter so Calzoni!

 

 

 

 

 

 

 


 

Ersatzgeschwächt? Nicht mit Matthias Bilo!

Die Vorzeichen standen schlecht. Ryan McCarthy stand aufgrund von Turnierverpflichtungen in England nicht zur Verfügung und kurzfristig musste auch Maxime Moreels absagen, da er nach einer Fußverletzung, die er sich bei den belgischen Meisterschaften zugezogen hatte –er wurde belgischer Vizemeister – noch nicht wieder einsatzfähig war. Durch den erstmaligen Ausfall zweier Stammspieler in dieser Saison war man beim FCL mit geringen Erwartungen zum Doppelspieltag im hohen Norden bei Wittorf und Trittau 2 gereist.

Herausgekommen ist mit 3:1 Punkten eine überraschend gute Ausbeute, verbunden mit der Festigung des zweiten Platzes bei zwei Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten BV RW Wesel. Aber nun der Reihe nach…

Die Partie in Wittorf begann schon deutlich besser als das Hinspiel, das 3:5 ausging und bei dem alle 4 Doppel verloren wurden. Sowohl das 1. Herrendoppel mit Philipp Wachenfeld und Mike Joppien als auch das Damendoppel Jeanine Cicognini/Fabienne Köhler gewannen zum Auftakt in umkämpften Spielen. Der Verlust des 2. Doppels durch Sven Kastens zusammen mit Ersatzmann Matthias "Kazi" Bilo war mehr oder weniger zu erwarten, ebenso wie der Sieg von Fabienne Deprez im Einzel, der höchstens in der Höhe überraschend deutlich ausfiel. Das Mixed Fabienne Köhler/Mike Joppien holte überraschend den vierten Punkt mit einem glücklichen 22:20 im dritten Satz. Sven gelang es leider nicht, Revanche für die Niederlage im Hinspiel zu nehmen. Erneut verlor er in drei Sätzen gegen den Polen Rafal Hawel, der ihm einfach nicht zu liegen scheint. Die abschließenden Einzel von Philipp und Matthias gingen verloren, sodass am Ende ein gerechtes 4:4 zu Buche stand. Philipp hatte es sogar noch den Sieg auf dem Schläger, verlor aber in einer dramatischen Endphase 19:21 im dritten Satz.

Das 8:0 Hinspiel gegen Trittau 2 konnte nicht als Maßstab für die Sonntagsbegegnung angesehen werden, da damals Trittau nur mit einer Rumpfmannschaft angetreten ist. Zur Rückrunde hat sich Trittau durch den ehemaligen Langenfelder Dharma Gunawi verstärkt und ist dieses Mal mit der stärksten Besetzung angetreten. Denn Trittau hatte noch berechtigtes Interesse, durch einen Aufstiegsplatz der 2. Mannschaft seine 1. Mannschaft bei einem möglichen Abstieg aus der 1. Bundesliga abzusichern. Trittaukonnte somit als favorisiert angesehen werden, zumal sie am Vortag Wesel mit 6:2 besiegten.

Der FCL ging mit unveränderter Aufstellung an den Start. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell mit vielen knappen Entscheidungen. Das 1. Herrendoppel und Damendoppel erwischten einen schlechten Start, doch beide konnten ihre Partien im Laufe des zweiten Satzes drehen und schließlich siegreich das Feld verlassen. Das 2. Herrendoppel spielte stark auf und Sven/Matthias hätten sogar mit etwas mehr Glück in den entscheidenden Phasen noch mehr erreichen können als ein 18:21 und 19:21. Fabienne machte im Dameneinzel erneut recht kurzen Prozess und siegte deutlich in zwei Sätzen. Trotz eines komfortablen 3:1 nach der Hälfte der Spiele musste noch mindestens ein Sieg her, um nicht am Ende doch mit leeren Händen da zu stehen. Sven startete furios in das 1. Einzel. Er dominierte seinen indonesischen Gegner Gustaf Firdaus im ersten Satz nach Belieben. Dann fand sein Gegner jedoch besser ins Spiel und es entwickelte sich eine Spitzenbegegnung mit langen Ballwechseln. Leider verpasste Sven es, "den Sack zuzumachen" und unterlag im zweiten Satz 21:23. Im Entscheidungssatz spielte der Indonesier seine Fitness aus und Sven wurde am Ende leider der unglücklichste Langenfelder Akteur an diesem Wochenende. Völlig unerwartet sprang jedoch Matthias in die Bresche und gewann sensationell das 3. Einzel! Niemand hätte ihm zugetraut, dass er gegen Alexander Strehse mehr ausrichten könnte, als zeitweise mal mitzuspielen. Geschickt zog er sein Spiel auf und trieb seinen Gegner zur Verzweiflung. Zweimal ging es in die Verlängerung und beide Male hatte Matthias das bessere Ende für sich.

Das Mixed musste der FCL zwischenzeitlich aufgegeben, da Mike sich im Doppel den Rücken gezerrt hat. Somit war alles für den Showdown zwischen Philipp und dem Altmeister Dharma Gunawi vorbereitet. Philipp kam gut ins Spiel und beherrschte den ersten Satz. Doch der Start in den zweiten Satz missglückte ihm vollkommen und schnell wurde klar, dass es in den Entscheidungssatz gehen würde. Philipp aktivierte nochmal seine volle Konzentration und fand in die Erfolgsspur zurück. Am Ende stand ein ungefährdetes 21:13 zu Buche und der FCL konnte über ein 5:3 jubeln.

Dank einer sehr starken Rückrunde mit bislang 9:1 Punkten steht der FCL vor dem letzten Doppelspieltag am 22./23. März (Heimspiel am 23.3. um 13 Uhr gegen STC Solingen) auf dem zweiten Tabellenplatz. Eventuell würde dieser sogar zum Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigen. Erstmal müssen die letzten Spieltage aber noch gespielt werden und auch dann ist wahrscheinlich noch nichts entschieden, weil es im Abstiegskampf der 1. Bundesliga eng zugeht und dieser Auswirkungen auf die Aufstiegssituation der 2. Bundesliga hat. Auch im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ist noch nichts entschieden, sodass es bis zum allerletzten Ballwechsel spannend bleiben wird. Der FCL freut sich auf das Finale!

Die Tabelle und alle Ergebnisse der 2.Badminton Bundesliga Nord gibt es hier:

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=832339F4-68CE-48CB-A4F5-38CD4A9122F5&draw=2

 

4 FCL-Spieler/innen zur Deutschen Meisterschaft U15 – U19 in Wesel vom 07.02.-09.02.2014 nominiert

Aufgrund ihrer guten Resultate können sich die Spieler Samuel Hsiao U17, Fabian Stemmer U17, Matthias Stemmer U19 und  Maike Pilgram U17 über ihre Nominierung zur Deutschen Meisterschaft (35. Deutsche Meisterschaft U17 und 62. Deutsche Meisterschaft U19) freuen. Samuel Hsiao, Deutscher Meister im Einzel und Jungendoppel U15 des Jahres 2013 (2.Platz Westdeutsche Meisterschaften U17 und Westdeutscher Meister im Jungendoppel mit Markus Hennes 2014), tritt nun in der Altersklasse U17 an. Hier wird er es aus NRW mit David Peng, Ex-FCLer und aktueller Westdeutscher Meister der Altersklasse U19 im Einzel und Jungendoppel zu tun bekommen. Das Erreichen des Halbfinales wäre schon ein Erfolg. Im Doppel tritt er mit Markus Hennes / Spvvg Sterkrade-Nord an. Fabian Stemmer, der bei den Westdeutschen Meisterschaften einen hervorragenden 3.Platz im Jungeneinzel erreichte, wird es sicherlich bis zum Viertelfinale schaffen können. Maike Pilgram, aktuelle Westdeutsche Vizemeisterin im Mädcheneinzel U17, könnte an ihre guten Leistungen anknüpfen und weit vorne landen. Aber auch hier ist sicherlich die Tagesform ausschlaggebend. Im Herreneinzel U19 wird Matthias Stemmer für den FCL an den Start gehen. Er hat von allen FCLer die wohl schwierigste Aufgabe. Aus NRW treten neben dem ehemaligen FCL-Nationalspieler Lars Schänzler / TV Refrath, dessen Vereinskollege und amtierender Jugend-Europameister Fabian Roth in dieser Disziplin an. Hier wäre eine günstige Auslosung für Matthias notwendig, um in die zweite Runde einzuziehen. Die Auslosungen der Disziplinen mit Langenfelder Beteiligung sind hier zu finden:

Jungeneinzel U17:  http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=8BF3190E-3EDF-474E-B296-4AF41C09ADCC&draw=6

Jungendoppel U17: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=8BF3190E-3EDF-474E-B296-4AF41C09ADCC&draw=9

Mädcheneinzel U17:http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=8BF3190E-3EDF-474E-B296-4AF41C09ADCC&draw=7

Jungeneinzel U19: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=8BF3190E-3EDF-474E-B296-4AF41C09ADCC&draw=11

 

Fabienne Deprez holt eindrucksvoll bei der Deutschen Badminton Meisterschaft in Bielefeld den Vizemeistertitel

Bronze für Sven Erik Kastens im Herreneinzel

Fabienne VizemeisterlichSchon 2013 trat Fabienne mit Problemen im Fuß und Kniegelenk bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld an. Hier holte sie sich die begehrte Meisterkrone. Um die Problematik in den Griff zu bekommen, musste Fabienne fast ein Dreiviertel Jahr auf Turniere und Training verzichten. Lediglich bei den Bundesligaspielen des FC Langenfeld übernahm sie die Mixedposition um nicht ganz die Feldspielpraxis zu verlieren. Anfang Januar verhinderte ein Magen-Darminfekt eine kleine Vorbereitung auf die DM, sodass nur 1 1/2 Wochen Training zustande kam und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften nicht mehr sicher war. Erst am Tag vor der Meisterschaft entschied Fabienne, dass sie diese Turnier spielen wird. Mit viel Tatendrang aber auch dem Bewusstsein, keine gute Vorbereitung gehabt zu haben, zeigte Fabienne (an 3/4 gesetzt) eindrucksvoll, ihr Können. Zwar fehlte ab und an die Feldsicherheit, aber mit 22:20/21:17 erreichte sie nach einer Freirunde, gegen Lisa Kaminski die 3.Runde. Hier hatte sie es mit Claudia Vogelsang zu tun. Diese hatte sich auf Grund von Fabiennes Verletzung und geringer Spielpraxis viel Vorgenommen. Nun ging es um den Einzug ins Viertelfinale. Fabienne zeigt sich wenig beeindruckt und siegte souverän mit 21:10/21:16. Erschöpft, aber glücklich, dass ihr Knie keine Beschwerden machte, bereitete sie sich auf den nächsten Tag vor. Hier wartete hochmotiviert, Alina Hammes. Auch sie rechnete mit einer Schwäche von Fabienne. Aber wie schon im letzten Jahr, konnte Fabienne sich durchsetzen und zog mit 16:21/21:10/21:15 ins Halbfinale ein. Nun hatte Fabienne schon mehr erreicht, als für möglich gehalten wurde. Aber mit der Absage von Olga Konon, die auch an einer Knieverletzung laboriert, stiegen nun die Chancen ins Endspiel zu kommen. Luise Heim (1.BC Beuel) die noch in der Jugend spielt, hatte Fabienne anfänglich nicht viel entgegen zu setzten. Den ersten Satz gewann Fabienne mit 21:7. im zweiten Satz wurde es dann noch einmal spannender. Aber schließlich gewann sie auch diesen mit 21:17 und stand zum allgemeinen Erstaunen im Finale. Hier wartete Karin Schnaase (SCU Lüdinghausen). Im letzten Jahr musste sie verletzungsbedingt nach dem Halbfinale aufgeben. Diese Jahr ging sie als Favouritin topfit an den Start und spielte sich bis ins Finale. Beide Spielerinnen schenkten sich nichts. Lange und aufregende Ballwechsel zeichneten das Spiel aus, welches vom Publikum lautstark unterstütz wurde. Letztendlich musste Fabienne sich aber einer fiteren Gegenerin beugen. Mit 13:21/16:21 holte sich Fabienne die Silbermedaille und damit die Viezemeisterschaft. Damit hatten die wenigsten gerechnet. Auch Fabienne ist sehr zufrieden mit der Silbermedaille und freut sich nun wieder auf eine hoffentlich verletzungsfreie Saison.

Weitere Starterinnen im Dameneinzel waren Fabienne Köhler und Maike Pilgram. Fabienne Köhler hatte es in Runde eins mit Vannessa Poyatos (PSV Ludwigshafen) zu tun. Diese Aufgabe erledite sie mit 21:10 und 21:18. In der zweiten Runde wartete aber die an Position 5/8 gesetzte Yvonne Li (Hamburger SV). Die 15jährige war an diesem Tag zu stark für Fabienne und gewann mit 21:12 und 21:11. Maike Pilgram spielte sehr beherzt in ihrem Erstrunden-Match gegen Brid Stepper (BC Aschaffenburg). Maike führte teilweise mit fünf oder sechs Punkten Vorsprung in jeweils beiden Sätzen. Schaffte es aber nicht, zum Ende hin den „Sack zuzumachen“. Somit mußte sie sich etwas unglücklich mit jeweils 21:19 und 21:19 geschlagen geben.

Im Damendoppel spielte Fabienne Köhler mit ihrer Gegnerin aus dem Dameneinzel  Yvonne Li gemeinsam.Nach einem Freilos in Runde eins hießen dann die Gegnerinnen Jaqueline Mazurek / Kira Weddemar (BC Ajax Bielefeld). Ohne Probleme zogen sie mit einem 21:16 und 21:11 Sieg in die dritte Runde.Hier warteten nun Kira Kattenbeck / Franziska Volkmann (BV RW Wesel / SV Fun-Ball Dortelweil Setzplatz 5/8). Die beiden gesetzten  Bundesligaspielerinnen mußten sehr hart um jeden Ball kämpfen, um in einem spannenden Dreisatz-Spiel mit 21:16, 13:21 und 21:18 die Oberhand zu behalten. Im gemischten Doppel traten Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld gemeinsam an. Ungesetzt hatten sie es in Runde zwei (erste Runde spielfrei) mit den beiden Hessen Fabian Fritz / Mona Reich (1. BV Maintal / SG 1862 Anspach) zu tun. Etwas nervös mußten sie sich über drei Sätze für die nächste Runde qualifizieren. Mit 21:13, 18:21 und 21:6 viel dann der dritte Satz recht deutlich aus. In Runde drei warteten die gesetzten Mixed-Spezialisten Max Schwenger / Carla Nelte (beide vom 1.Bundesligisten TV Refrath Topgesetzt an 3/4). Auch hier wurde um jeden Punkt hart gekämpft. Schließlich gewann die Refrather Paarung mit 21:12 und 21:17 und zog später ins Halbfinale ein.

Im Herreneinzel starteten Maurice Deprez, Philipp Wachenfeld und Sven-Erik Kastens. Maurice Deprez bekam es in der ersten Runde mit Alexander Strehse (TSV Trittau), 2.Bundesliga, zu tun. In einem sehr ausgeglichenen Spiel, Maurice führte teilweise mit vier Punkten Vorsprung im notwendigen dritten Satz, konnte er das gesamte Match leider nicht für sich entscheiden. Eine strittige Entscheidung beim Stande von 19:19 brachte in aus dem Tritt. So mußte er sich unglücklich mit 21:11, 17:21 und 22:24 geschlagen geben. Eine Runde weiter schaffte es Philipp Wachenfeld. In Runde eins schlug er den Berliner Andreas Kämmer (Eintracht Südring Berlin) klar mit 21:11 und 21:18. Danach war jedoch Daniel Benz (SG 1862 Anspach, Setzplatz 9/16) zu stark. Philipp verlor sein Spiel mit 5:21 und 12:21. Sven-Eric Kastens spielte „sein Turnier.“ Im letzten Jahr bereits bis ins Halbfinale gekommen, konnte es jetzt nur heißen:“Dieses Ziel habe ich für dieses Jahr auch“. Also ging er beherzt ans Werk. Sein Setzplatz 5/8 spiegelte auch seine Leistungstärke wieder. Nach einem Freilos wartete in Runde zwei Moritz Predel (SV Guts Muts Jena) auf ihn. Ohne Mühe siegte Sven mit 21:15 und 21:19. Nächster Gegner war Lukas Bednosch (TSV Neuhausen- Nymphenburg). Auch hier zeigte Sven keine Schwäche und gewann sicher mit 21:13 und 21:11.Im Viertelfinale wurde es noch einmal spannend. Denn der Gegner hieß Kai Waldenberger (TV Refrath). Immerhin hatte Kai in Runde drei den vermeintlich Meisterschaftsanwärter und deshalb  hochgehandelten Dieter Domke / BC Bischmiesheim(Setzplatz 1) in drei Sätzen aus dem Turnier geworfen.

Sven Kastens holt die BronzemedailleSven ließ sich von diesem Erfolg wenig beeindrucken. Er spielte sein Spiel und nutzte alle Möglichkeiten und Varianten aus. Klarer als erwartet siegte Sven mit 21:11 und 21:16 und zog erneut in Halfinale ein. Nun galt es, dieses Spiel noch zu gewinnen und den Einzug ins Finale zu sichern. Aber dagegen hatte etwas Marcel Reuter / BC Bischmiesheim. Der mit einem Top-Setzpaltz (3/4) angetretene Bundesliga- und National-Spieler spielte noch einmal all seine Routine aus. Sven hielt im ersten Satz stark dagegen und mußte sich nur 19:21 geschlagen geben. In Satz zwei unterliefen ihm einige Fehler beim Netzspiel, so daß Marcel Reuter hier mit 21:12 gewann und ins Finale einzog.

Im Herrendoppel traten drei Langenfelder mit anderen Partnern an. Sven-Eric Kastens mit Lucas Bednorsch / TSV Neuhausen-Nymphenburg, Philipp Wachenfeld mit Dennis Nyenhuis / TV Refrath und unser „Altmeister“ Mike Joppien und Ex-FCLer Thorsten Huckriede. Beginnen wir mit Mike und Thorsten. Sie starteten von Setzplatz 9/12 und in Rudne zwei gegen Alexander Buchwald / Simon Boer (TUS Eintracht Bielefeld).

Die Lokalmatadoren wehrten sich nach Leibenskräften. Mußten sich aber den beiden „Oldies“ 21:17 und 21:11 geschlagen geben. Die nächsten Gegner waren Peter Lang /Thomas Legleitner (SV Fun-Ball Dortelweil). Hier entwicklete sich ein spannendes Dreisatzspiel, das die beiden „Altmeister“ für sich mit 21:23, 22:20 und 21:14 nach 47 Minuten für sich entscheiden konnten. Im Viertelfinale warteten die Mitfavoriten von Setzplatz zwei  Peter Käsbauer / Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim / SCU Lüdinghausen). Nach einem begeisternden Dreisatz-Spiel setzten sich die Favoriten mit 20:22, 21:9 und 21:14 durch und zogen ins Halbfinale ein. Genauso begeistert spielten auch Philipp und Dennis ihr Doppelturnier (Setzplatz 5/8). Zuerst setzten sie sich gegen Robert Georg / Daniel Benz (SG 1862 Anspach) mit 21:16 und 21:11 durch. Danach ging es weiter gegen Marvin Seidel / Johannes Pistorius (1.BC Bischmiesheim / TSV Freystadt) Setzplatz 9/12. Die U19-Spieler  konnten aber dem druckvollen Spiel vor Philipp und Dennis nichts entgegensetzen. Sie gewannen glatt mit 21:17 und 21:9. Nun wurde es spannend. Denn die amtierenden Deutschen Meister und Nationalspieler Michael Fuchs /Johannes Schöttler (Setzplatz eins, beide 1.BC Bischmiesheim) wartete auf die Paarung aus Refrath und Langenfeld. Hier mußten sich Philipp und Dennis mit 21:8 und 21:13 den späteren alten und neuen Deutschen Meistern geschlagen geben. Sven Eric Kastens ging mit Lucas Bednorsch / TSV Neuhausen-Nymphenburg an den Start. In Runde eins schlugen sie die NRW-Paarung Jens Lamsfuß /Christopher Skrzeba (1.BC Wittfeld /1.BV Mülheim). Hier behielten Jens und Lucas die Oberhand mit 21:18 und 21:15. In Runde zwei warteten dann Marvin Seidel / Johannes Pistorius (Bischmiesheim / Freystadt). Die Youngster behielten nun die Oberhand mit 19:21 und 15:21 (in der nächsten Runde war aber dann gegen Philipp und Dennis für die beiden Süddeutschen Schluß.

Alle Disziplinen und Ergebnisse können hier abgerufen werden:

http://turnier.de/sport/events.aspx?id=C2E8D53A-C928-45F6-83DB-8B5A53587980

 

 

Die Starter des FCL bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld

Sieben Spielerinnen und Spieler des FCL werden am Donnerstag den 30.01. in der Bielefelder Seidensticker-Halle den Kampf um den Deutschen Meistertitel in den fünf Disziplinen Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und gemischtes Doppel aufnehmen. Der FCL wird dabei vertreten:

Im Herreneinzel Sven-Eric Kastens, Setzplatz 5/8. Er erreichte im vergangenen Jahr das Halbfinale. Auch dies kann er in diesem Jahr wieder erreichen. Maurice Deprez und Philipp Wachenfeld. Sie werden es in ihren Erstrundenbegegnungen mit Spielern der 1. und 2. Bundesliga zu tun bekommen. Für die beiden gilt es sich gut zu präsentieren. Im Dameneinzel ist die Titelverteidigerin Fabienne Deprez an Setzplatz 3/ 4 gesetzt. Ihr fehlt jedoch aufgrund der langen Verletzungspause noch etwas Spielpraxis. Deshalb ist ein erreichen des Halbfinales schon als Erfolg zu werten. Fabienne Köhler als zweite Starterin kann das Viertelfinale durchaus erreichen. Für den Youngster der Damen Maike Pilgram (17 Jahre) wäre das Erreichen der zweiten Runde als Erfolg zu werten. Hier gilt weitere Erfahrungen auf hohem Spielniveau zu sammeln.

Im Herrendoppel tritt Mike Joppien mit Thorsten Huckriede (RW Wesel), Setzplatz 9/12 an. Die beiden „Oldies“ haben schon gemeinsam manche „Schlacht“  geschlagen und zu ihren Gunsten entschieden. Warten wir ab, was da möglich ist. Das Halbfinale wäre ein schöner gemeinsamer Erfolg. Philipp Wachenfeld tritt mit Dennis Nyenhuis (TV Refrath) von Setzplatz 5/8 an. Auch hier sind die Erwartungen hoch und das erreichen des Halbfinales das gesetzte Ziel. Ungesetzt tritt Fabienne Köhler mit Yvonne Li (Hamburger SV) im Damendoppel an. Es wird hier schwer, das Viertelfinale zu erreichen. Im Mixed machen sich Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler gemeinsam auf den Weg, weit vorne im Turnier zu landen. Eine gute Platzierung mit dem Erreichen der 3. Runde ist durchaus machbar. Die Auslosungen der einzelnen Disziplinen ist hier nachzulesen:
http://www.turnier.de/sport/tournament.aspx?id=C2E8D53A-C928-45F6-83DB-8B5A53587980


 

Es ist geschafft!

Der Oldie hat es noch mal wissen wollenNein, der Aufstieg ist es nicht, aber das Team vom FCL konnte endlich ihr erstes Samstagsspiel gewinnen. Im letzten Jahr gingen alle 3 Samstagsspiele verloren, nicht aber im neuen Jahr.

Von vorne. Am vergangenen Wochenende ging die 2. Bundesliga Nord nach 7-wöchiger Pause endlich weiter. Der FCL empfing hier samstags die Gäste vom BC Eintracht Südring Berlin und setzte sich Sonntags mit dem BV Gifhorn auseinander.

Am Samstag war ein Sieg als klare Voraussetzung gegeben und es fing auch gut an. Mike und Philipp sowie Jeanine und Fabienne konnte ihre Doppel souverän in jeweils zwei Sätzen gewinnen. Ryan und Sven im zweiten Doppel musste schon mehr arbeiten und hatten gegen Ehlert/Stechert keine leichte Aufgabe vor sich. In einem engen Spiel über drei Sätze konnten sie sich dennoch durchsetzen und damit den Grundstein für den Sieg legen. Als Punkte dazu kamen dann noch die Einzel von Sven und Maxime, die beide keine sonderlichen Probleme in ihren Einzeln hatten. Philipp musste leider verletzungsbedingt sein Einzel nach dem ersten Satz aufgeben.
Im Dameneinzel und Mixed wurde die Aufstellung ein wenig verändert. So spielte Fabienne Deprez, die nach langer Verletzungspause nun wieder im Training ist, das Dameneinzel und Fabienne Köhler hatte die Chance sich im Mixed, an der Seite von Ryan, zu beweisen. Im Einzel konnte man Fabienne D. den Trainingsrückstand noch anmerken und so musste sie sich knapp in 3 Sätzen geschlagen geben. Das Mixed präsentierte sich in guter Verfassung und konnte somit den Schlusspunkt zum 6:2 machen.

Ein Mixed das auf Anhieb klarkamSonntag kam nun der BV Gifhorn zu Gast und war stark ersatzgeschwächt. Es fehlten mehrere Stammspieler und somit sah es sehr nach einem doppelten Punktgewinn für den FCL aus. Von Anfang an spielten die Langenfelder souverän auf und konnten so die meisten Spiele glatt in zwei Sätzen gewinnen. Knapp wurde es besonders im dritten Herreneinzel, wo der Routinier Mike den verletzten Philipp ersetzte und sich mit Gifhorns Ersatzspieler Dennis Friedenstab ein enges Spiel lieferte. Er konnte sein Spiel dann noch in 3 Sätzen für sich entscheiden, genauso wie Sven im ersten Einzel der von Robert Hinsche anfangs starke Gegenwehr bekam. Einzig das Mixed ging an Gifhorn, wo Ryan und Fabienne leider nicht über die ganze Zeit an die gute Leistung vom Vortag anknüpfen konnten.

Nach 10 Spielen steht der FCL nun Punktgleich, und lediglich drei gewonnen Sätzen mehr, auf Tabellenrang 2, vor dem BV Wesel und wäre somit auf dem Aufstiegsplatz, da der Tabellenführer TV Refrath nicht in die erste Liga aufsteigen kann. Die nächsten beiden Spiele finden am 22. und 23. Februar statt, wo der FCL auswärts beim BW Wittorf und TSV Trittau antreten muss. In der Zwischenzeit finden die Deutschen Meisterschaften statt sowie die Nationalen Meisterschaften in England und Belgien. Außer Jeanine Cicognini gehen alle Spieler des FCL bei den jeweiligen Meisterschaften an den Start.

Die Tabelle und alle Ergebnisse der 2.Badminton Bundesliga Nord gibt es hier:

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=832339F4-68CE-48CB-A4F5-38CD4A9122F5&draw=2

 


Langenfeld 2 weiter im Nacken des Spitzenreiters Düsseldorf-Unterrath

Die letzten drei Meisterschaftsspiele des alten Jahres in Witten gegen TUS Bommern (0:8), beim STC BW Solingen4 (3:5) sowie das Rückspiel in Langenfeld gegen TUS Bommern (6:2) gingen alle an den FCL2. In diesen Spielen waren die Damen Maike Pilgram im Einzel und im Doppel mit Lisa Hankammer die Siegpunkt-Garanten. Sie spielten das „Zünglein an der Waage“. Das erste Auswärtsspiel des neuen Jahres erfolgte beim BC Heiligenhaus, die jeden Punkt benötigen, um einem der Abstiegsplätze zu entkommen. Entsprechend hart wurde um jedes Spiel gekämpft. Die beiden Herrendoppel mit Matthias Bilo mit Maurice Deprez sowie Johannes Bilo mit Samuel Hsiao benötigten jeweils einen dritten Satz, um die Punkte nach Hause zu bringen. Dabei hatte das 1. HD Deprez/Bilo das Glück auf seiner Seite. Mit dem maximalen Ergebnis von 30:29 in der Verlängerung des dritten Satzes konnten sie die Punkte einfahren. Auch die drei Herreneinzel von Maurice Deprez, Samuel Hsiao und Johannes Bilo brachten weitere Punkte für den FCL. Leider konnten unsere beiden Damen im Damendoppel und im Dameneinzel nicht punkten, wobei Maike Pilgram den zweiten Satz denkbar knapp mit 25:23 in der Verlängerung abgeben mußte. Spannend gestaltete sich dann noch einmal das gemischte Doppel mit Matthias Bio und Lisa Hankammer. Auch hier war ein dritter Satz notwendig, um den Sieger dieser Begegnung zu ermitteln. Mit 21:17, 17:21 und 24:22 behielten sie die Oberhand. Obwohl das Ergebnis mit 6:2 recht deutlich ausgefallen ist, wäre durchaus auch ein Punktverlust möglich gewesen. Nach diesem 10. Spieltag steht der FCL2 nun mit 18:2 Punkten weiterhin in Lauerstellung auf Platz zwei der Tabelle hinter Düsseldorf-Unterrath1 mit 20:0 Punkten: Die aktuelle Tabelle sowie die einzelnen Mannschaftsergebnisse sind hier zu finden:

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=26E52C06-B11E-472F-90D9-5CCD88EFD540&draw=6


Westdeutsche Meisterschaften der Schüler- und Jugendlichen in Mülheim

1x Gold, 2xSilber und 1x Bronze

In der Altersklasse U17 starteten die Langenfelder Samuel Hsiao, Fabian Stemmer und Maike Pilgram. Im Jungeneinzel hatte Samuel Hsiao aufgrund seiner Spielqualität Setzplatz eins und Fabian Stemmer einen hervorragenden Setzplatz drei. Während Samuel im Viertel- und Halbfinale doch recht knappe Ergebnisse gegen Nico Jansen / SG Dülken (21:19, 21:19) sowie gegen Markus Hennes / Spvgg Sterkrade-Nord (21:18, 21:19) hatte, konnte Fabian Stemmer durch zwei klare Spielergebnisse im Achtelfinale gegen Jannies Albers / BC Phönix Hövelhof (21:12, 21:10) und im Viertelfinale gegen Sukprasay Luong Van / TUS Scharnhorst mit 21:9 und 21:14 gewinnen. Im Halbfinale wartete nun die Nr. 2 der Setzliste, Jan Kemper / SC Union Lüdinghausen. Fabian mußte sich nach einem beherzten Spiel mit 21.16 und 21:11 dem späteren neuen Westdeutschen Meister geschlagen geben. Die Bronzemedaille nebst Urkunde war der Lohn. Auch Samuel fand im Finale gegen Jan Kemper nicht die geeigneten Mittel und mußte sich in drei Sätzen mit 21:19, 18:21 und 21:16 geschlagen geben. Die Ergebnisse JE U17: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=EAA667A3-ECF9-48E1-B68C-8EF7CB41E9C0&draw=11

Im Jungendoppel U17 startete Samuel mit Markus Hennes / Spvgg Sterkrade-Nord als Favorit von Setzplatz1 aus. Sie hatten keine Mühe im Turnier und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Im Finale sie  auf die an Setzplatz 2 gesetzten Spieler Mico Jansen / Jan Kemper (SG Dülken / Union Lüdinghausen). In glatten zwei Sätzen mit 21:15 und 21:17 holten die Beiden den Titel des Westdeutschen Meisters. Hier die Ergebnisse JD U17:

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=EAA667A3-ECF9-48E1-B68C-8EF7CB41E9C0&draw=14

Im Mädcheneinzel U17 startete Maike Pilgram von Setzplatz 2 ins Rennen. Aufgrund der Erfahrungen, die sie bereits in der zweiten Senioren-Mannschaft des FCL sammeln konnte, spielte sie sich mit glatten Zweisatzsiegen bis ins Finale durch. Hier traf sie im Endspiel auf die Nr. 1 der Setzliste Runa Plützer / TV Refrath. In einem spannenden Finale, das Maike bis zum zweiten Satz offen halten konnte (17:21,21:19), mußte sich Maike im Entscheidungssatz mit 21:8 geschlagen geben. Die Silbermedaille war ihr damit sicher. Hier die Ergebnisse ME U17: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=EAA667A3-ECF9-48E1-B68C-8EF7CB41E9C0&draw=12

Im Jungeinzel U19 trat Matthias Stemmer an. Nach einem Sieg im Achtelfinale gegen Tom Praschan / BC Phönix Hövelhof mit 21:13 und 21:10, mußte er sich im Viertelfinale dem spätere neuen Westdeutschen Meister David Peng / BV Mülheim mit 18:21 und 16:21 nach einem guten Spiel geschlagen geben. Hier die Ergebnisse JE U19:

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=EAA667A3-ECF9-48E1-B68C-8EF7CB41E9C0&draw=16

Im Jungendoppel U19 trat Matthias mit Sercan Hofmann / BC Heiligenhaus  von Setzplatz 6 ausan. Nach einem Sieg in der zweiten Runde mit 21:17 und 21:15 gegen Kai Thelen / Yannik van der Coelen (BG Kölner FC / TV Refrath).Im Viertelfinale mußten sie sich in zweit Sätzen mit 21:17 und 21:17 gegen Ulrich Lin / Tim Marewski (1.BV Mülheim / Gladbecker FC) geschlagen geben. Hier die Ergebnisse JD U19:

http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=EAA667A3-ECF9-48E1-B68C-8EF7CB41E9C0&draw=19


Hans Litterscheid gestorben

Langenfelds erster Ehrenbürger und langjähriger Bürgermeister ist nach einem tragischen Unfall verstorben. Hans Litterscheid, Ehrenmitglied des FC Langenfeld, hat sich um den Verein verdient gemacht. Er trug einen entscheidenden Anteil daran, dass der Badmintonsport in unserer Stadt aus der Randerscheinung der 50.iger Jahre in den sportlichen Vordergrund treten konnte. Unsere leistungssportliche Entwicklung hat Hans Litterscheid wohlwollend begleitet und  entscheidend mitgeprägt.

Unsere zig-fachen Deutschen Meisterschaften sowie internationale Erfolge durfte Hans Litterscheid auch als seine Erfolge werten. Unvergessen seine spontanen Entscheidungen bezüglich Verhüllen der Klarsichtfenster in der Sporthalle anlässlich der Deutschen Jugendeinzel-Meisterschaften oder sein Blumengruß auf dem S-Bahnbahnhof in Langenfeld, als er die Deutschen Jugendmeister Manfred Rössler und Axel Sonnenberg aus Berlin kommend erwartete. Die Eintragung ins „Goldene Buch“ unserer Stadt anlässlich der ersten Deutschen Mannschafts-Meisterschaft entsprach seinem Wunsch.
Unser Ehrenbürger war für alle Vereine da, gleich welche Bedeutung den Vereinen zugerechnet wurde. Er hat sich um das Vereinsleben in Langenfeld verdient gemacht. Der FC Langenfeld wird sein Andenken in Ehren halten.

Für den FC Langenfeld                    Für den Badminton-Förderverein Langenfeld

Karl Heinz Schulz, Vorsitzender     Dieter Malchus, Vorsitzender

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Das Sonntagsteam!

Zwei die sich über ihr Spielverständnis freuenDie erste Mannschaft des FCL hat es schon wieder getan. Sonntags scheint die Mannschaft immer das kleine Quäntchen Glück mehr zu haben, und so blieb man auch am letzten Sonntag gegen den Tabellenzweiten erfolgreich und startete gut in die Rückrunde.
Am ersten Advent war der BV RW Wesel zu Gast, den man im Hinspiel mit 5:3 schlagen konnte. Beide Teams starteten in Bestbesetzung, wobei die Langenfelder erstaunlich stark in den Doppeln auftraten. Alle drei Doppel wurden in zwei Sätzen gewonnen, wobei nur Philipp Wachenfeld und Mike Joppien im zweiten Satz Extrapunkte brauchten.
Nach der 3:0 Führung ging Maxime Moreels im zweiten Einzel an den Start und konnte nach Anfangsschwierigkeiten, wie in der letzten Saison so oft ;), sein Einzel gewinnen. Gleichzeitig musste Jeanine Cicognini ihr Einzel aufgeben, da sie sich im Doppel eine leichte Zerrung in der Wade zugezogen hatte.
Beim Stande von 4:1 starteten das 1. Einzel und das 3. Einzel. In zwei hart umkämpften Spielen musste sich Sven-Eric Kastens im Entscheidungssatz 20:22 geschlagen geben, während Philipp Wachenfeld seinen dritten Satz mit 22:20 gewinnen konnte und somit den Siegpunkt für den FCL holte!
Das anschließende Mixed ging ebenfalls an Wesel und somit stand es am Ende wieder 5:3 für Langenfeld.
Nach dem Sieg gegen Wesel ist man nun weiterhin Tabellendritter, ist jedoch Punktgleich mit dem zweiten Wesel. An Platz 1 steht weiterhin der TV-Refrath, der allerdings nicht aufsteigen darf, da die erste Mannschaft bereits in der 1. Bundesliga spielt.
Die zweite Liga geht nun in die Weihnachtspause und geht am 18. und 19. Januar weiter mit den Heimspielen gegen Südring Berlin und BV Gifhorn (jeweils um 13 Uhr in der KAG-Halle). Hoffentlich kann im neuen Jahr der "Samstagsfluch" abgelegt und endlich der erste Sieg an einem Samstagsspieltag einfahren werden.

 

Samuel Hsiao gewinnt auch die 3. DBV Rangliste U17

Samuel zeigte erneut sein ganzes KönnenNachdem der fünfzehnjährige Samuel Hsiao bereits die 1.DBV-Rangliste in Mülheim an der Ruhr im Oktober für sich entscheiden konnte, gelang ihm nun die Wiederholung in der letzten DBV-Einzelrangliste vor den Westdeutschen – und Deutschen Meisterschaften, die im Januar und Februar des neuen Jahres 2014 stattfinden. Bis zum Viertelfinale konnte er (Setzplatz Eins) ohne große Anstrengung die Spiele für sich entscheiden. Gegen Julian Voigt (SV Guts Muths Jena, SP Neun) mußte er allerdings über ein Dreisatzspiel gehen, um mit 19:21, 21:13 und 21:14 ins Halbfinale der besten Vier einzuziehen. Hier war der Lüdinghausener Jan Kemper (Setzplatz Fünf) der Gegner.
Samuel mußte erneut sein ganzes Können aufbieten, um in einem starken Dreissatz-Match und einem ausgeglichenen zweiten Satz  mit 21:10, 22:24 und 21:11 die Oberhand zu behalten. Im Finale traf er dann auf Daniel Seifert (TSV Trittau, SP Drei), den er bereits in der 1.DBV-Rangliste als Halbfinalgegner hatte. Seifert lieferte wieder ein gutes Spiel und überließ nicht kampflos Samuel den Titel. So gestaltete sich das Finale wieder zu einem kleinen Krimi, den Samuel wieder in einem kräfteraubenden Dreisatz-Spiel mit 17:21, 21:10 und 21:17 für sich entscheiden konnte.

Im gleichen Turnier belegte Fabian Stemmer den 19ten Platz, bei den Mädchen U17 kam Maike Pilgram auf einen 11ten Platz.

Die Ergebnisse und Platzierungen im Jungeneinzel U17 finden Sie hier: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=FDD72018-C9BA-49A7-86C9-A3796A3DB2AD&draw=4

Die Ergebnisse der Mädchen U17 sind hier zu finden: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=FDD72018-C9BA-49A7-86C9-A3796A3DB2AD&draw=5

Aktueller Stand der U17 DBV-Rangliste

Jungen Einzel Platz 1 Samuel Hsiao
  Platz 24 Fabian Stemmer
     
Mädchen Einzel Platz 7 Maike Pilgram

 

FCL2 holt vier wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg

Am 16.11. war der BC Heiligenhaus (Tabellensechster) beim Zweiten der Verbandsliga Süd1 zu Gast. Das Heiligenhaus starke Damen im Team hat, war bekannt. Also mußten unbedingt die Herren die notwendigen Punkte verbuchen. Die beiden Herrendoppel Stefan Wachenfeld und Maurice Deprez sowie Johannes und Matthias Bilo sicherten dann auch die ersten Punkte. Allerdings brauchten die Bilo-Brüder dafür einen notwendigen dritten Satz, zum 21:16 Sieg. Das Damendoppel Maike Pilgram und Lisa Hankammer standen vor einer schweren Partie. Sie mussten das Spiel in zwei Sätzen abgeben. Die Herreinzel, mit Maurice Deprez (1.HE), Samuel Hsiao (2.HE) und Johannes Bilo (3.HE), sammelten aber weitere glatte Zweisatz-Siege, zur 5:1 Führung ein. Im Dameneinzel konnte die Heiligenhauserin verletzungsbedingt nicht mehr antreten, so daß Maike Pilgram hier kampflos einen weiteren Punkt beisteuern konnte. Im abschließenden Mixed wurde es noch einmal spannend, da die Gäste dieses Spiel in drei ausgeglichenen Sätzen mit 21:16, 23:25 und 17:21 für sich verbuchen konnten. Endstand 6:2 für den FC Langenfeld.

Am Sonntagmorgen ging es dann nach Dortmund zum TUS Scharnhorst. Das Spiel des letzten Jahres war den Spielern noch in „unangenehmer“ Erinnerung. Hier hatten sie mit 3:5 verloren und so den Aufstieg verspielt. Also ging man gegen den aktuellen Tabellenvierten „gewarnt“ und mit Siegeswillen zu Werke. Die Herrendoppel wurden neu zusammengestellt, da Stefan Wachenfeld an diesem Spieltag verhindert war. Im 1.Herrendoppel mußten sich Maurice Deprez und Johannes Bilo, trotz heftiger Gegenwehr, ihren Gegnern mit 21:19 und 21:18 geschlagen geben. Dies glichen Samuel Hsiao und Matthias Bilo durch einen Sieg mit 21:11 und 21:18 wieder aus. Die Langenfelderinnen Maike Pilgram und Lisa Hannkammer konnten ihr Spiel nicht gewinnen. So führte Scharnhorst in den Spielen mit 2:1. Jetzt waren die Herren gefragt. Maurice Deprez bekam es im 1.HE mit Benjamin Fischer zu tun. Fischer, der besonders lange Ballwechsel spielt, zwang Maurice alle Kondition ab. Und so gestaltete sich das gesamte Spiel. Den 1. Satz gewann Fischer mit 21:19, den 2.Satz Maurice mit 21:18. Bis 16:16 war dieser entscheidene Satz ausgeglichen. Keiner gab im Kampf um den Sieg nach. Die langen Ballwechsel zerrten an der Kondition und Konzentration. Nach hartem Kampf konnte und wollte Maurice dieses Spiel nicht aufgeben. Er mobilisierte alle Reserven und gewann schließlich mit 21:16 dieses wichtige Spiel. Samuel Hsiao hatte wenig Mühe zum Sieg im 2.Herreneinzel. Überlegen gewann er mit 21:7 / 21:15. Johannes Bilo machte es  im 3.Herreneinzel noch einmal richtig spannend. Konnte er nach verlorenem 1.Satz noch den 2. Satz für sich verbuchen, musste er den 3.Satz 9:21 abgeben. Nun stand es wieder 3:3 nach Spielen. Für einen Sieg mußten also das Dameneinzel und das Mixed gewonnen werden. Maike Pilgram erledigte ihre Aufgabe sehr gut. Konzentriert steuerte sie mit einem 21:14 und 21:8 einen wichtigen Punkt bei. Das abschließende Mixed mit Matthias Bilo und Lisa Hankammer schloß sich, mit einem 21:15 und 21:19 Sieg, an. Somit konnte der FC Langenfeld mit 5:3 gewinnen und zwei wichtige Auswärtspunkte aus Dortmund mitbringen. Der FCL2 liegt damit auf Platz zwei der Tabelle mit 6 Spielen und 10:2 Punkten hinter der SG Düsseldorf-Unterrath1 mit 7 Spielen und 14:0 Punkten.

Die aktuelle Tabelle und die einzelnen Spielergebnisse aller Mannschaften sind zu finden unter

 http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=26E52C06-B11E-472F-90D9-5CCD88EFD540&draw=6

  Sieg beim 9. Luxembourg Youngsters International

Ein strahlender SiegerBeim internationalen Luxemburger Turnier gingen Fabian Stemmer in U17 und Matthias Stemmer in U19 bereits zum 4. Male an den Start. Daniel Meurer nahm das 1. Mal an diesen Turnier teil. Leider konnte er sich für das Hauptfeld nicht qualifizieren.

Während Fabian im Viertelfinale ausschied, konnte Matthias das Viertelfinale gegen Ben Rausch (Luxemburg) mit 21:19 und 21: 14 klar für sich entscheiden.

Im  Halbfinale trat er dann gegen Yves Hoffmann aus Luxemburg an. Matthias gewann den 1. Satz mit 21:14. Im 2. Satz setzte sich sein Gegner mit 16:21 durch. Im Entscheidungssatz gab es lange Zeit ein Kopf an Kopf Rennen. Matthias blieb jedoch in der Endphase sehr konzentriert und spielte sich mit 21:19 ins Finale.

Hier gab es ein deutsches Duell: Matthias gegen Martin Winter vom TuS Wiebelskirchen. Im 1. Satz tat sich Matthias zunächst schwer gegen den um 1 Kopf größeren Gegner. Er verlor den 1. Satz mit 11:21. Im 2. Satz kam er besser ins Spiel und erkämpfte den 2. Satz für sich mit 21:19 gegen den siegessicheren Gegner. Im 3. Satz hatte er seinen Gegner im Griff. Matthias gewann das Turnier mit Konzentration und klugem Spielaufbau im Entscheidungssatz mit 21:15.
Herzlichen Glückwunsch !


 

Samuel Hsiao gewinnt DBV-Rangliste im Jungeneinzel

Samuel HsiaoSamuel wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Von Setzplatz Eins startete er ins Turnier der besten Deutschen U17er. Nach einem Freilos für die erste Runde, traf er auf Matthias Petry (1.BC Bischmisheim). Er hatte beim 21:7 und 21:4 keine echten Probleme. Runde drei  bescherte Samuel den für den TV Zizenhausen spielenden Andres Müller (Setzplatz 5/8). Auch hier gab es ein sicheres Ergebnis mit 21:11 und 21:17.
Im Halbfinale wartete nun Daniel Seifert (TSV Trittau, Setzplatz 4). Das Spiel gestaltete sich so schwer wie erwartet. Seifert leistete große Gegenwehr, aber Samuel wußte seine Schlagfähigkeiten richtig einzusetzen. Mit einem 21:19 und 21:18 Sieg spielte er sich ins Finale. Dort hieß der Gegner Noah Gnalian (TUS Geretsried Setzplatz 5/8). Aber auch hier reichte ein Zweisatzspiel aus. Mit 21:18 und 21:11 gewann Samuel diese 1.DBV-Rangliste der neuen Saison. Fabian Stemmer war ein weiterer Starter des FCL bei diesem Turnier. Er traf in der ersten Runde auf Lasse Rathjens (TSV Trittau). In einem spannenden und knappen Dreisatzmatch mußte Fabian dem Trittauer den Sieg mit 14:21, 21:11 und 21:19 überlassen.

Im Mädcheneinzel U17 startete Maike Pilgram vom FCL. In Runde eins hatte sie es mit Luana Marino ( Post SV Ludwigshafen) zu tun. Es entstand eine wahre „Punkteschlacht“. Im ersten Satz konnte sich keine der beiden Spielerinnen so richtig absetzen. Mit 25:23 entschied Maike diesen für sich. Das Spiel setzte sich im zweiten Satz fort. Keine konnte auch nur entscheidend davonziehen. So gewann Marino in der Verlängerung glücklich mit 30:28. Jetzt mußte ein Entscheidungssatz her. Hier spielte Maike nun ihre Fitness aus und machte auch weniger eigene Fehler. Den Satz und das Spiel sicherte sie sich damit mit 21:15 und zog damit in Runde zwei ein.
Hier wartete nun Annabella Jäger (TSV Freystadt Setzplatz 5/8) auf Maike. Die Bayerin setzte sich hier in zwei Sätzen mit 21:14 und 21:19 durch. Im weiteren Verlauf des Turniers mußte Maike noch einige Platzierungsspiele austragen. Gegen Margot Reuter (SV Guts Muts Jena) gewann sie mit 21:19 und 21:9, verlor aber dann gegen Jana Wiedemann (Fortuna Schwetzingen) kanpp mit 21:23 und 16:21. Im abschließenden  Match gegen Lena Moses (MTV Nienburg) mußte wieder ein Dreisatzspiel herhalten.Mit 17:21, 21:15 und 21:15  behielt Maike die Oberhand.  Maike beendete das Turnier auf einem elften Platz. Im Jungendoppel trat Samuel Hsiao mit Markus Hennes (Spvgg Sterkrade-Nord) an. Sie spielten sich bis ins Halbfinale durch und verloren dort gegen die späteren Sieger Geis / Seifert mit 18:21 und 10:21. Im Spiel um Platz drei besiegten sie die Paarung Lasse Rathjens / Adrian Scheffler (TSV Trittau / Horner TV) mit 21:15 und 21:17. Fabian Stemmer belegte mit Matthias Petry (1.BC Bischmisheim) im Jungendoppel im Turnier einen 12. Platz.

Die Ergebnisse können nachgelesen werden unter

http://www.badminton-nrw.de/fileadmin/jugendwart/pdf_xls_doc/Saison_13-14/DBV/1._DBV-RLT_U15-U17/Ergebnisse_1._DBV-RLT_U15_U17_2013_Mulheim.pdf

Aktueller Stand der U17 DBV-Rangliste

Jungen Einzel Platz 2 Samuel Hsiao
  Platz 20 Fabian Stemmer
     
Jungen Doppel Platz 3 Samuel Hsiao
    Markus Hennes, SpVgg Sterkrade-Nord
  Platz 12 Fabian Stemmer
    Matthias Petry, 1.BC Bischmisheim
     
Mädchen Einzel Platz 11 Maike Pilgram
     
Mädchen Doppel Platz 13 Maike Pilgram
    Michelle Klaßen, STC BW Solingen

 

Und täglich grüßt das Murmeltier...........

Ein Doppel das harmoniert…......mag sich Coach Andi am vergangenen Wochenende nach den ersten beiden Heimspielen gedacht haben. Zur Erinnerung: vor zwei Wochen unterlag der FCL Samstags in Berlin mit 3:5 und verlor dabei nicht nur alle drei Doppel, sondern außerdem auch das Mixed. Damals lag es an den Reisestrapazen (wir berichteten), doch warum es am Samstag so gar nicht laufen wollte, kann sich niemand so richtig erklären. Der Ausfall von Mike (privat verhindert) konnte im zweiten Doppel nicht kompensiert werden und auch im ersten Doppel fanden Sven und Philipp nie zu ihrem Spiel. Auch wenn von vorn herein klar war, dass Wittorf über starke Doppel verfügt, hatte man zumindest eines gewinnen wollen, damit der ganze Druck nicht wieder auf den Einzeln lag. Leider klappte dies nicht. Philipp, Maxime und Jeannine gewannen ihre Einzel in zwei Sätzen. Vor allem Jeannine zeigte hier ihre Klasse und im zweiten Satz konnte man gut erkennen, warum sie früher unter den Top 35 der Welt zu finden war. Sven erwischte gegen Wittorfs Spitzenspieler Rawal Hawel einen guten Start, konnte die Partie im zweiten Satz aber nicht unter Dach und Fach bringen. Der Pole schaffte es die Initiative zu übernehmen und gewann letztlich verdient im drei Sätzen, so dass die Heimniederlage perfekt war.

Leider trat die zweite Mannschaft aus Trittau am nächsten Tag ersatzgeschwächt an. Einige wichtige SpielerInnen fehlten, so dass der 8:0 Heimsieg nicht überzubewerten ist. Dennoch konnte man einige Erkenntnisse aus diesem Spiel ziehen. Aufgrund der Ergebnisse am Vortag wurden die Doppel umgestellt. Mit Sven und Maxime wurden die beiden Einzelspieler ins zweite Doppel gestellt und zeigten bei ihrem klaren Zweisatz-Erfolg eine überraschend harmonische Vorstellung. Philipp und Ryan hatten in der Vergangenheit schon zusammen gespielt und gewannen das erste Doppel in zwei Sätzen. Bei den Damen fiel der Ausfall der Stammspieler der Gäste noch stärker ins Gewicht, hier wurden alle Spiele letztlich ungefährdet gewonnen. Unglücklich allerdings der Auftritt von Jeannine, die sich im letzten Ballwechsel am Rücken verletzte. Philipp erarbeitete sich seinen Sieg und dem aufmerksamen Leser dürfte aufgefallen sein, dass bei einem 8:0 Sieg auch das Mixed erstmalig in dieser Saison gewonnen wurde. Die unterhaltsamsten Spiele an einem ansonsten doch sehr einseitigen Nachmittag lieferten sich Sven und sein junger Kontrahent Gustav aus Indonesien und Maxime und Jonathan Persson. Sven bot eine starke Vorstellung und hatte das Spiel lange Zeit unter Kontolle. Am Ende des zweiten Satzes ließ er seinen Gegner allerdings noch einmal herankommen und musste Satzbälle abwehren, konnte sich letztlich aber in der Verlängerung durchsetzen. Maxime musste wie am Vortag seine defensiven Qualitäten zeigen. Die ersten beiden Sätze entwickelten sich zum offenen Schlagabtausch, im dritten Satz musste Jonathan seinem aufwendigem Angriffsspiel Tribut zollen und Maxime konnte das Spiel sicher nach Hause bringen.

Fazit: auch nach 5 Spieltagen fällt eine Standortbestimmung schwer. Aufstiegs- und Abstiegsplätze liegen nahe zusammen, jede Mannschaft hat bereits gepunktet und Federn gelassen. Mit 6:4 Punkten hat der FCL nur zwei Punkte Rückstand auf Platz 1, aber auch nur zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wahrscheinlich wird es bis zum Ende spannend bleiben.

Reisestrapazen – nicht ohne Folgen

Jeaninine hochkonzentriert und kampfstarkGegensätzlicher hätten die beiden Auswärtsspiele in Berlin und Gifhorn kaum laufen können. Am Samstag konnte die Mannschaft nach der frühen und langen Anreise in Berlin nicht ansatzweise an die Leistung vom Saisonauftakt in Wesel anknüpfen und unterlag verdient mit 3:5. Am Tag darauf dann eine völlig andere Mannschaft, die sich in guter Verfassung präsentierte und ein wenig überraschend mit 5:3 in Gifhorn gewann.

Die Auswärtsspiele in Berlin standen noch nie unter einem guten Vorzeichen für den FCL. Nur selten konnte hier gepunktet werden, egal ob der Gegner Südring oder EBT hieß, und diese Serie sollte sich fortsetzen. Alle drei Doppel gingen zum Auftakt verloren und außer im Damendoppel bestand auch keine richtige Chance auf den Sieg – Beine, Schläger und Köpfe waren einfach einen Tick zu langsam. Die Berliner erkannten ihre Chance und nutzen die Schwäche des FCL  konsequent aus. Die Siege in den drei Herreneinzeln waren an diesem Tag zu wenig, wobei das Mixed mit Fabienne und Ryan und das Dameneinzel mit Jeanine unglücklich verloren gingen. Unter anderen Bedingungen wäre hier wesentlich mehr möglich gewesen.

Die Stimmung im Team stimmtPositiv an den Doppelspieltagen ist, dass man am nächsten Tag direkt die Chance erhält um sich zu revanchieren – was zum Leidwesen des BV Gifhorn auch hervorragend klappte. Sven und Philipp setzen sich nach Startschwierigkeiten verdient in drei Sätzen durch und zeigten eine gute Leistung. Mike und Ryan gewannen souverän in zwei Sätzen, haben aber durchaus noch Luft nach oben. Auch Fabienne und Jeanine zeigten eine tolle Leistung im Damendoppel, verloren aber leider sehr unglücklich gegen die international erfahrene Gifhorner Kombination. Wie erwartet punkteten Sven und Philipp sicher im ersten und dritten Einzel und auch Jeanine hatte gegen die ehemalige deutsche Nationalspielerin Nicole Grether jederzeit das Spiel unter Kontrolle. Somit stand der Sieg fest und es fiel nicht weiter ins Gewicht, dass weder Maxime im zweiten Einzel noch Ryan und Fabienne im Mixed nicht ihren besten Tag erwischten und verloren.

Fazit:

  1. insgeheim hatte man im Vorfeld mit 3 Punkten geliebäugelt. Letztlich kann man mit der Ausbeute von 2:2 Punkten aber sehr gut leben, auch wenn unter anderen Umständen durchaus 4 Punkte realistisch gewesen wären.
  2. die Anreise zur zweiten Auswärtstour im Februar nach Schleswig-Holstein wird bereits am Freitag Abend in Angriff genommen, um unnötige Reisestrapazen am Spieltag zu vermeiden.
  3. Fabienne (K) ist endgültig in der zweiten Liga angekommen. Mit Jeanine ergänzt sie sich nicht nur hervorragend, sie kann auch befreit aufspielen und ihr Leistungsvermögen abrufen.
  4. Auswärtstouren wie diese sind für den Fahrer/Coach zwar anstrengend, aber vor allem machen sie viel Spaß mit einer funktionierenden und harmonischen Mannschaft – der nächste Spieltag kann kommen!

2x Gold und 1x Bronze für den FCL bei der 2.Deutschen Rangliste

Sven KastensVom 19. Bis 22. September fand die 2.DBV Rangliste des Jahres in Paderborn statt. Für den FC Langenfeld gingen unser Neuling Sven-Eric Kastens, sowie Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler an den Start.

Wie immer begann das Turnier Freitags mit dem Mixed. Von Setzplatz 5/8 aus starteten Fabienne und Philipp und gewannen nach leichten Schwierigkeiten im ersten Satz, ihre erste Runde gegen Rieger/Cordes mit 14:21, 21:12, 21:14. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl im Mixed standen sie also nun schon im Viertelfinale und trafen auf Thorsten Hukriede und Neele Voigt (Setzplatz 1). Der erste Satz verlief relativ knapp, allerdings liefen Fabienne und Philipp von Beginn an einem kleinen Rückstand hinterher, den sie nicht aufholen konnten. Somit ging der erste Satz mit 18:21 verloren. Im zweiten Satz starteten sie besser und konnten sich eine gute Führung aufbauen. Nach 8:2 und 12:7 Führung verloren die beiden ihren Faden, fanden nicht mehr ins Spiel zurück und unterlagen mit  16:21.

Im Herreneinzel gab es anders als im Mixed ein volles 64er Feld, somit stand Sven und Philipp ein hartes Programm bevor. Philipp konnte sich in den ersten zwei Runden souverän durchsetzen und traf im Achtelfinale gegen den an zwei gesetzten Patrick Kämnitz. Der erste Satz ging klar an den Favoriten Kämnitz mit 21:13. Aber Philipp fand im zweiten Satz wesentlich besser ins Spiel und konnte seine Taktik sehr gut umsetzen und gewann mit 21:14. Im dritten Satz ging es knapp zu, bis sich Kämnitz von 15:14 auf 19:14 vorarbeiten konnte. Philipp kam noch einmal ran, verlor den Satz jedoch mit 17:21, kann aber vor allem mit der Leistung im zweiten und dritten Satz sehr zufrieden sein.
Svens erste Hürde wartete im Viertelfinale und hieß Daniel Benz. In einem engen Spiel setzte sich Sven in drei Sätzen mit 21:18, 16:21, 21:18 durch und buchte damit das Halbfinalticket für Sonntag!

Fabienne ging mit Setzplatz 5/8 ins Rennen und musste um den Einzug ins Viertelfinale gegen Julia Kunkel richtig kämpfen. In einem harten Dreisatz Match bezwang sie die junge Spielerin vom Erstligisten PTSV Rosenheim mit 14:21, 21:16, 21:15. Im folgenden Viertelfinale unterlag sie der späteren Siegerin Anika Dörr deutlich.

Philipp Wachenfeld

Am Nachmittag starteten die Doppeldisziplinen: Philipp Wachenfeld mit Partner Denis Nyenhuis (TV Refrath) und Fabienne Köhler mit Lisa Heidenreich (1. BC Bischmisheim).
Philipp und Denis konnten von Setzplatz 2 aus mit 3 gewonnen Spielen das Halbfinale erreichen. Fabienne und Lisa brauchten nur zwei Spiele und setzten sich hier im Viertelfinale gegen die Paarung Dörr/Hammes mit 21:9 und 22:20 durch. Damit stand Fabienne das erste Mal im Halbfinale einer DBV-Rangliste.

Sonntag war nun der Tag der Halbfinals und Finals. Als erster Langenfelder stand Sven auf dem Plan gegen den an 1 gesetzten Ary Trisnanto vom Erstligisten TSV Trittau. Sven hatte von Anfang an die richtige Taktik parat, konnte sie allerdings im ersten Satz noch nicht gut genug umsetzen und verlor mit 16:21. Im zweiten und dritten Satz lief es deutlich besser und er gewann mit 21:14, 21:17. „Ich musste versuchen ihn viel zu bewegen und ihm ständig Richtungswechsel aufzwingen. Im ersten Satz habe ich mich selber noch nicht gut genug bewegt um das umzusetzen, kam dann aber immer besser in meinen Rhythmus.“
Die nächsten waren Philipp und Denis. Sie riefen ihre bis dato beste Leistung auf diesem Turnier ab und gewannen gegen Persson/Rieger mit 21:11 und 21:11.
Fabienne und Lisa standen den ehemaligen Nationalspielerinnen Kathrin Wanhoff und Michale Peiffer gegenüber. Gegen das erfahrene Doppel zeigten die beiden wieder eine gute Leistung verloren jedoch mit 14:21 und 18:21. „In den entscheidenden Situationen konnten unsere Gegner das Spiel besser lesen und sich besser auf uns einstellen. Sie wissen halt wie es geht ;)“, so Fabienne.

Im Finale traf Sven nun auf Patrick Kämnitz. Sven startete sichtlich nervös in das Endspiel und hatte Schwierigkeiten sich auf seinen Gegner einzustellen. Er erarbeitete sich gegen Ende des Satzes zwar eine 2 Punkte Führung, konnte sie aber nicht halten und verlor den Satz knapp mit 20:22. Der zweite Satz verlief ähnlich jedoch mit dem besseren Ende für Sven (21:16). Im dritten Satz sah zunächst alles danach aus, dass Sven das Spiel nun unter Kontrolle hat und zeigte das mit einer 11:7 und 13:8 Führung. Dann drehte Kämnitz nochmal auf und plötzlich stand es 13:16 gegen Sven. Sven fand dann wieder besser ins Spiel und konnte auch mit ein wenig Glück das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen und gewann den dritten Satz (21:17) und somit das Turnier.
Das Finale zwischen Philipp/Denis und Thorsten Hukriede/Raphael Beck versprach von Beginn an spannend zu werden und sollte diesem Anspruch auch gerecht werden. Der erste Satz war hart umkämpft mit langen Ballwechseln, in dem sich kein Duo einen großen Vorsprung erarbeiten konnte. Mit einem Quäntchen Glück ging der erste Durchgang an Philipp und Denis (21:18). Der zweite Durchgang dann ganz kurios. Das Spiel kippte komplett um und ging sehr schnell mit 21:6 an Hukriede/Beck! „Nicht aus der Ruhe bringen lassen und einfach von vorne beginnen“ war Philipps Devise und es sollte auch wieder besser laufen. Philipp und Denis konnten sich zur Pause mit 11:7 in Führung bringen. Diese Führung konnten sie den Satz über halten und gewannen mit 21:17! Für Philipp der zweite Sieg hintereinander bei einem DBV-Ranglistenturnier.

Am nächsten Wochenende geht es für die drei Langenfelder Akteure dann in der 2. Bundesliga weiter gegen Berlin und Gifhorn!

Detailergebnisse: http://turnier.de/sport/tournament.aspx?id=EAC12303-2BB3-4BBF-BFEF-5E03F1EA986E

 

Gelungener Saisonstart der 2. Mannschaft

Auch die 2.Mannschaft ließ sich nicht lumpen und startete mit weißer Weste und einem gelungenen Sieg von 8:0 Punkten gegen den Nachbarn STC Solingen 4. Lediglich zwei Spiele, das 1.Herrendoppel mit Maurice Deprez – Stefan Wachenfeld (21:11, 18:21 und 21:19) sowie das gemischte Doppel von Matthias Bilo – Fabienne Köhler (18:21, 21:16 und 21:19) mußten in ein spannendes Dreisatz-Spiel. Alles Andere ging in zwei Sätzen jeweils an die Hausherren. Am Punktesammeln beteiligten sich das 2. Herrendoppel Matthias und Johannes Bilo mit 21:16,21:16, das Damendoppel Fabienne Köhler – Maike Pilgram mit 21:18 und 21:17, im 1.Herreneinzel Maurice Deprez mit 21:18 und 21:11 und Samuel Hsiao im 2.Herreneinzel mit 21:16 und 21:8. Das 3.Herreneinzel von Johannes Bilo wurde noch einmal sehr spannend, da er das knappste Spielergebnis mit 21:18 und 23:21 einfuhr. Den letzten Punkt mit Damenbeteiligung holte Maike Pilgram im Einzel durch einen ungefährdeten 21:11 und 21:9 Sieg. Am Samstag, den 21.09 um 18.00 Uhr findet das nächste Spiel gegen den BC Hohenlimburg 3 in der Halle Hinter den Gärten statt. Ergebnisse und Spielplan der Saison 2013/2014 sind hier zu finden: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=26E52C06-B11E-472F-90D9-5CCD88EFD540&draw=6

Bemerkenswert war die Stimmung in der Halle. Nicht nur die 2.Mannschaft sondern auch die 3.Mannschaft (Bezirksliga) gegen den Hülser SV3 und die 4.Mannschaft in der Kreisliga gegen den BSC Hilden3, spielten zeitgleich in der Halle. Alle Mannschaften besiegten ihre Gegner mit 8:0 und freuten sich gemeinsam über einen gelungenen Saisonauftakt.

Samuel Hsiao gewinnt die NRW-Einzelrangliste der Altersklasse U19,Fabian Stemmer U17 Dritter und Matthias Stemmer U19 Fünfter.

Gleich vier Spielerinnen und Spieler des FCL hatten sich für die NRW-Einzelrangliste qualifiziert. Maike Pilgram bei den Mädchen und Fabian Stemmer bei den Jungen der Altersklasse U17. Maike, mit Setzplatz Eins ausgestattet und  noch etwas müde vom Meisterschaftsspiel am Vorabend sowie  „eine Woche Klassenfahrt“, beendete das Turnier auf einem siebten Platz. Schade, das sie im Viertelfinale gegen Lena Seibert (SpVgg Sterkrade-Nord) unglücklich mit 18:21, 22:20 und 18:21 verlor. Fabian Stemmer spielte ein sehr gutes Turnier. Im ersten Spiel setzte er sich in einem engen Dreisatzspiel gegen Bernhard Smid (TV Refrath) mit 15:21, 24:22 und 21:18 durch. Auch das zweite Spiel gegen den höher eingeschätzten Markus Hennes (Setzplatz 3, SpVgg Sterkrade-Nord) gewann er mit 21:16 und 21:16. Im Halbfinale mußte er sich dann gegen die Nr. 2 des Turniers, Jan-Felix Matulat (RW Wesel), knapp mit 15:21 und 22:24 geschlagen geben. Das  Spiel um Platz 3 sicherte er sich dann mit einem Sieg gegen Sven Falkenrich (BC Phönix Hövelhof) mit 22:20 und 21:13.

In der Altersklasse U19 starteten Samuel Hsiao und Matthias Stemmer. Beide starteten mit einem Sieg in der ersten Runde. Der Setzplatz wollte es, daß die beiden Langenfelder dann im Viertelfinale aufeinander trafen. Hier setzte sich Samuel nach einem spannenden Spiel mit 21:13 und 21:10 durch. Matthias kämpfte sich anschließend durch vier weitere Platzierungsspiele (und vier aufeinanderfolgenden Siegen) auf Platz Fünf vor.Samuel (Setzplatz 3) traf im Halbfinale auf Niklas Kampmeier (Setzplatz 2, BC Phönix Hövelhof). Ihn bezwang er in drei Sätzen mit 21:19, 19:21 und 21:17. Im Finale mußte er sich mit der Nr.1 des Turniers, Simon Reinhardt (SpVgg Sterkrade-Nord) messen. Aber auch hier zeigte er, was in ihm steckt und welches Potential er hat. In einem sehr spannenden Finale konnte Samuel den ersten Satz nicht gewinnen und verlor denkbar knapp mit 28:30. Danach gewann er die beiden ausstehenden Entscheidungssätze mit 21:18 und 21:16. Wir können davon ausgehen, daß Samuel sein Spielpotential weiter ausbauen wird und auch in den höheren Altersklassen auf DBV-Ebenen bestehen wird. Die Ergebnisse der U17-U19 sind hier einsehbar:
Jungen U17 : http://www.turnier.de/sport/event.aspx?id=503BCDBE-29DC-47C4-8062-A6269FC1E5CC&event=1
Mädchen U17: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=503BCDBE-29DC-47C4-8062-A6269FC1E5CC&draw=2
Jungen U19: http://www.turnier.de/sport/draw.aspx?id=503BCDBE-29DC-47C4-8062-A6269FC1E5CC&draw=3

Viele Grüße Rainer Deprez

Auftaktsieg gegen Wesel

Jeanine CicogniniEndlich geht es mit der neuen Saison los. Zum Auftakt der 2. Bundesliga ging es für die 1. Mannschaft des FCL zum BV RW Wesel. Ein stark einzuschätzendes Team rund um die Ex-Langenfelder Thorsten Hukriede und Ella Diehl. Unsere erste Mannschaft reiste ohne große Erwartungen zum Spiel und als Ziel wurde ausgegeben, dass man sich vor allem in den neuen Doppelpaarungen gut zurecht findet.

Aber nun von Anfang an. Es wurde mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel begonnen. Hier standen unsere beiden Neuzugänge Jeanine Cicognini und Sven-Eric Kastens zum einen an der Seite von Fabienne Köhler und zum anderen an der Seite von Philipp Wachenfeld auf dem Feld. Sven und Philipp spielten gegen Thorsten Hukriede und Matijs Dierickx. Hier konnten die beiden von einer Rückenverletzung des Belgiers Dierickx profitieren und somit endete das Spiel schon nach dem ersten Satz. Im Damendoppel ging es wesentlich enger und spannender zu. Mit Kira Kattenbeck und Ella Diehl warteten zwei starke Gegner auf das Langenfelder Damendoppel und es entwickelte sich ein heißer Kampf. Fabienne und Jeanine konnten den ersten Satz mit 21:18 für sich entscheiden und es ging im zweiten Satz spannend weiter. Aber auch hier hatten die beiden FCL’er am Ende die Oberhand und gewannen mit 22:20.

Es folgten das zweite Herrendoppel zwischen Ryan McCarthy und Mike Joppien gegen das Österreichische Duo Luka Wraber und Wesels Neuzugang Roman Zirnwald, sowie das zweite Herreneinzel zwischen Maxime Moreels und Tim Vaessen.

Maxime spielte von Anfang an sehr dominant und konnte ohne größere Probleme das Spiel mit 21:14 und 21:17 gewinnen. Ryan und Mike boten einen großen Kampf gegen die beiden Österreicher und brauchten den ersten Satz um ins Spiel zu finden und sich auf ihre Gegner einzustellen. Nachdem der erste Satz mit 17:21 verloren ging, steigerten sich die beiden und konnten das Spiel mit 21:16 und 21:16 etwas überraschend für sich entscheiden.

Man war zwar ohne große Erwartungen nach Wesel gereist, so wollte man doch jetzt bei einer 4:0 Führung auch den 5. Punkt holen und somit den ersten Saisonsieg einfahren. Nun folgten das Dameneinzel zwischen Jeanine Cicognini und Ella Diehl und das 3. Herreneinzel zwischen Philipp Wachenfeld und Thorsten Hukriede. Auf beiden Feldern wurde hart um den ersten Satz gekämpft. Während Philipp den ersten Satz knapp mit 21:19 gewinnen konnte, musste sich Jeanine nach einer sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung  mit 20:22 geschlagen geben. Besonders ärgerlich, da sie den zweiten Satz dominierte und mit 21:15 gewinnen konnte. Zog dann jedoch im dritten Satz klar mit 9:21 den Kürzeren. Philipp lief im zweiten Satz stets einem Rückstand von 3 bis 4 Punkten hinterher und konnte erst am Ende des Satzes, nach 16:20 Rückstand nochmal auf 20:20 ausgleichen.  Allerdings gingen die letzten beiden Punkte an den Weseler. Im dritten Satz fehlten die Kräfte um das Tempo weiter mitgehen zu können und so musste er sich auch hier mit 16:21 geschlagen geben.

Als letztes liefen dann noch das Mixed und das erste Herreneinzel auf. Auf Langenfelder Seite vertreten durch Fabienne Deprez an der Seite von Ryan McCarthy und zum anderen durch Sven-Eric Kastens.

Im Mixed spielte man gegen Kira Kattenbeck und Roman Zirnwald und Sven trat gegen Luka Wraber an. Im Mixed konnte man lediglich im zweiten Satz gut gegen den druckvoll spielenden Zirnwald gegenhalten und den Satz auch mit 21:16 gewinnen. Im ersten und dritten Satz jedoch hatte man mit 14:21 und 13:21 deutlich das Nachsehen.

Also stand es nun nach 4:0 Führung nur noch 4:3 und es lag nun an Sven den 5. Punkt für den FCL zu holen. Nach gewonnenem ersten Satz sah auch alles danach aus, aber im zweiten Satz kippte das Spiel und der junge Österreicher kam besser ins Spiel und sicherte sich den zweiten Satz. Es musste also der Entscheidungssatz her, zum 5. Mal heute! Hier zeigte sich die Routine von Sven und er konnte bereits von Anfang an davon ziehen und gewann den Satz deutlich mit 21:11.

Die Freude im Lager des FCL war natürlich groß nach dem unerwarteten Erfolg und man war froh darüber, dass die neuen Doppelpaarungen so gut harmonierten. Besonders freute es Team-Manager Günther Joppien, dass das Damendoppel so eine gute Leistung absolvierte und ihr Spiel gewinnen konnten.

Mit diesem Erfolgserlebnis freut sich das Team auf den nächsten Spieltag am 28. und 29. September. Hier geht es zuerst nach Berlin und anschließend nach Gifhorn, wo man hoffentlich die nächsten Punkte einfahren kann!

17. YONEX Langenfeld Cup 2013
Dreimal standen Deutsche in den Finals. Dänemark das überragende Team.

Nun sind wieder drei Tage internationales Badminton der europäischen Spitzenklasse vorbei. Dieses größte, private Jugendturnier in Europa, wird von den internationalen Verbänden zum ersten Leistungsvergleich der jeweiligen Altersklassen der neuen Saison 2013/2014 genutzt.Voll des Lobes über die gute Qualität und des organisatorischen Ablaufs des Turniers über alle Tage,  sind die gut 460 Teilnehmer aus 20 Ländern wieder nach Hause gefahren. Vom Ausrichter FCL schaffte es Samuel Hsiao in der Altersklasse U17 bis ins Viertelfinale. Hier mußte er sich dem sehr starken Dänen Joel Eipe, der sich bis ins Finale kämpfte, mit 13:21 und 11:21 geschlagen geben. Die anderen Langenfelder Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, gegen internationale starke Gegner weitere Turnier- und Spielerfahrung zu sammeln. Für Deutschland standen in den Finals: Fabian Roth (TV Refrath), amtierender Europameister U19 im Herreneinzel. Im Finale des Herreneinzels U19 verlor er gegen den Dänen Rasmus Gemke nach einem spannenden Match mit 14:21 und 15:21. Im Jungendoppel U17 konnten Bjarne Geiss / Daniel Seifert gegen Anders Antonson / Mikkel Enghoj (DEN) 21:14, 23:25 und 16:21 ihr Spiel nach drei spannenden Sätzen nicht gewinnen. Im gemischten Doppel U17 bestritt Bjarne Geiss mit Yvonne Li seine zweites Finale. Hier trat er gegen den Einzelfinalisten Joel Eipe mit Partnerin Ditte Soby Hansen (DEN) an. Auch hier zeigten die Dänen ihr Können und sicherten sich den Finalsieg mit 21:17 und 21:15.

Die einzelnen Ergebnisse der Altersklassen U17 und U19 können nachgelesen werden auf

http://www.turnier.de/sport/tournament.aspx?id=38076350-BB40-470A-AFAC-61E52F58908F

die Altersklasse U15 ist zu finden unter

http://www.turnier.de/sport/tournament.aspx?id=427B0FC9-E3D3-49D8-AD9D-11B950F707E4

Einen Artikel zum Turnier finden sie unter:

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/langenfeld/sport/konkurrenz-auch-fuer-samuel-hsiao-zu-stark-1.3653554

Der 18. YONEX Langenfeld Cup 2014 findet vom 22. August bis 24. August 2014 statt.

 

 

Albrecht Dorrenbach gestorben

Ehrenmitglied des FC Langenfeld
Träger des Bundesverdienstkreuzes

geb. am 6.12.1930 – verstorben am 13.8.2013

       „Solange der Herrgott mir die Kraft gibt, will ich für den Verein tätig sein“
„Ich helfe da, wo ich gebraucht werde“

 

Albrecht DorrenbachDiese Aussprüche sind gar nicht einmal so alt. Gibt es ein schöneres Lob für seinen FC Langenfeld?

1974 trat Albrecht Dorrenbach dem FC Langenfeld bei, nachdem er sich von der guten Jugendarbeit im Club überzeugt hatte. Er führte seine Tochter Claudia vom Federballspiel auf der Straße in den Verein und dies mit großem Erfolg.

Unserem Wunsch nach einer aktiven Mitarbeit auf Vorstandsebene wollte er sich nicht verschließen und so übernahm er das Amt des Jugendwartes im Jahre 1975. Die Geschäftsführung übernahm er 1981 und das Amt des Kassierers 1999. 39 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, welch eine Zeit. Dass er auch für den Badminton-Landesverband im Jugendbereich tätig war, versteht sich wohl von selbst.

Seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit, auch für andere Organisationen, wurde mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt.

Seine Mitarbeit vollzog sich in ruhigen Bahnen, die Diskussionsbeiträge waren sachlich kurz gefasst und ließen wenig Spielraum für sachfremde Entscheidungen. Die Richtung stimmte eben und war letztlich richtungsbestimmend für unseren Leistungssport.

Mit Albrecht verliert der Club einen Mitgestalter, der zuverlässig, beständig und unbeirrbar seine Aufgaben erfüllte. Selbstlos und unaufdringlich, stets ein „offenes Ohr“ für Jedermann gab er Ratschläge, oftmals gepaart mit dem ihm eigenen Humor.

Der FC Langenfeld nimmt Abschied von einem großartigen Menschen und sagt

 ein vielfaches            D A N K E

Karl Heinz Schulz, Vorsitzender

 

 

17.Internationale YONEX Langenfeld Cup 2013.
Einzel-Europameister Fabian Roth ebenfalls am Start.

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/langenfeld/sport/hochbetrieb-europas-badminton-nachwuchs-kommt-1.3637029

Von Freitag, dem 30. August bis Sonntag, dem 01. September fliegen wieder die Federbälle in den beiden Hallen des KAG, Lindberghstraße, beim zweitgrößten Badminton-Jugendturnier Deutschlands. Hier trifft sich die internationale Schüler- und Jugend-Elite (450 Teilnehmer) aus mehr als 20 Ländern Europas. Die Sieger der Altersklassen U15, U17 und U19 werden in mehr als 650 Spielen im Einzel, Doppel und gemischten Doppel (Mixed) ermittelt. Für die internationalen Landesverbände ist dies eine gute Gelegenheit, ihre neuen Nationalkader zu testen, da es sich um die erste Großveranstaltung der im September beginnenden neuen Saison 2013/2014 handelt. Dänemark, der aktuelle Jugendmannschafts-Europameister, wird in allen Altersklassen, mit einem starken Team antreten. Im Vorfeld des Yonex Langenfeld-Cups werden die Nationalmannschaften Deutschlands und Dänemarks in allen Altersklassen  Länderspiele abhalten. Aufgrund der Leistungsdichte muß man unsere nördlichen Nachbarn in der Favoritenrolle sehen. Aber auch die starken Engländer, Schweden, Franzosen und Niederländer, werden bei der Vergabe der „Treppchen-Plätze“ ein gewaltiges Wörtchen mitreden.  Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 30.08.13 um 9.00 Uhr in den KAG-Hallen mit der Qualifikation in den Einzeln und Mixed (Jungen und Mädchen aller Altersklassen). Ab 15.00 Uhr wird das Turnier mit den gemischten Doppeln aller Altersklassen fortgesetzt. Am Samstag, den 31.08. 13 ab 9.00 Uhr spielen in den beiden KAG-Hallen die Altersklassen U17 und U19 im Doppel und Einzel. Die Altersklasse U15 wird bis zu den Halbfinals in der Sporthalle Hinter den Gärten ab 9.00 Uhr ihre Einzel und Doppel austragen. Am Sonntagmorgen, den 01.09.2013 werden ab 9.00 Uhr in allen Altersklassen und allen Disziplinen die Halbfinals in der  großen KAG-Halle bestritten. Die Finalspiele werden ab 13.00 Uhr ausgetragen. Auch der FC Langenfeld hat ein „heißes Eisen“ in der Altersklasse U 17 mit Samuel Hsiao, zweifacher  Deutscher Meister im Jungeneinzel und Jungendoppel  2013, im Rennen. Er hat im Jungeneinzel einen Treppchenplatz im Visier. Mit Partner Markus Hennes von der SpVvg Sterkrade-Nord wird es im Jungendoppel eine schwierige Aufgabe, das Halbfinale zu erreichen. Weitere Langenfelder Teilnehmer sind: Matthias Stemmer U19 Herreneinzel, Fabian Stemmer U17 Herreneinzel und Doppel mit Christopher Hennes vom Hülser SV und Mixed mit Michelle Klaßen vom STC Solingen, Maike Pilgram U17 Dameneinzel und im Doppel mit Schwester Anna. Matthias Stemmer ist noch frei gemeldet im Jungendoppel U19 und Mixed U19. Platzierungen unter den letzten Acht wären bei der starken Konkurrenz ein Erfolg. Dänemark wird mit einigen Gewinnern der letzten Jugend-Mannschafts-Europameisterschaft U19 antreten. Aber auch der Deutsche Badminton-Verband schickt seine „Besten“ nach Langenfeld. So startet auch der aktuelle Europameister im Herreneinzel U19 Fabian Roth (TV Refrath) sowie einige weitere, bereits in der Regionalliga und punktuell in den Bundesligen eingesetzte Spielerinnen und Spieler beim internationalen Langenfeld Cup. Ebenso werden die Ex-Langenfelder David Peng U17 und Lars Schänzler U19 am Start sein. Für Spannung und hochklassige Spiele ist also bestens gesorgt.

 

 

Sponsor