German Challenge
Schwetzingen 2007
| Am
letzten Wochenende (18.-19.08.2007) war es mal wieder so weit. In
Schwetzingen fand die beliebte German Challenge statt. Die German
Challenge bildet den Auftakt der DBV-Ranglisten Turniere und ist
traditionell immer gut besucht. Für Langenfeld starteten dieses Mal Mike Joppien, Thorsten Hukriede, Matthias und Johannes Bilo, Philipp Wachenfeld, Maurice Deprez und bei den Damen Fabienne Deprez und Carola Bott. Mike und Fabienne griffen schon am Freitag ins Turnier ein, da beide zusammen im Mixed antraten. Nach relativ lockeren Siegen in den ersten Runden trafen sie im Halbfinale auf die Paarung Monja Bölter (BVH Dorsten) und Björn Wippich (Robur Zittau). In einem engen Drei-Satz-Spiel behielten sie mit 21:16 / 13:21 / 21:13 die Oberhand und zogen ins Finale ein. Dort trafen sie auf Tim Dettmann (EBT Berlin) und Annekatrin Lilie (BW Wittdorf). Leider reichte es dort nicht mehr zum Sieg und sie verloren mit 15:21 / 11:21. Dennoch ist der 2. Platz ein schöner Erfolg für die beiden. Für Mike sollte es der erste von zwei 2. Plätzen werden, denn im Herrendoppel trat er zusammen mit Thorsten an. Souverän spielten sich die beiden ins Finale vor und gaben auf dem Weg dorthin keinen einzigen Satz ab. Im Finale trafen die beiden dann auf die Paarung Tim Dettmann / Marc Zwiebler (Beuel). In diesem sehr knappen Finale mussten unsere beiden Langenfelder ihren Gegnern leider den Vortritt lassen. Mit 22:20 und 21:19 gewannen Dettmann / Zwiebler das Turnier. Die Brüder Matthias und Johannes Bilo erhofften sich nach einer guten Leistung bei der DBV in Hamburg auch hier mehr. Die Auslosung bot auch durchaus die Chance ins Viertelfinale einzuziehen. Leider machte eine Verletzung den beiden hier einen Strich durch die Rechnung. Zwar konnten sich die beiden noch den ersten Satz gegen die Paarung Zander / Andrezejewski sichern, aber bei Stand von 19:16 knackte es unerfreulich laut in Matthias' Handgelenk. Er biss zwar die Zähne zusammen, aber an ein geregeltes Spiel war nicht mehr zu denken. Letztlich reichte es nicht mehr zum Sieg und beiden verloren mit 21:18 / 16:21 / 15:21. Die zusammengewürfelte Paarung Wachenfeld / Gevelhoff konnte sich bis ins 1/8-Finale vorkämpfen, bis man dort auf Björn Wippich / Alex Jacobi traf und mit 21:16 / 21:16 verlor. Im Herreneinzel traten waren unsere Teilnehmer nicht ganz so erfolgreich, aber konnten dennoch mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Spätestens im 1/8-Finale war Schluss. Dennoch gab es kurioses zu berichten. In der ersten Runde wurde zum Spiel Matthias Bilo gegen Markus Meffert aufgerufen. Eigentlich ungewöhnlich, da Matthias als gesetzter Spieler nicht so früh aufgerufen werden sollte. Dennoch spielten sich die beiden warm und begannen das Spiel. Beim Stand von 18:9 für Matthias im ersten Satz, kam der Referee zum Spielfeld und sagte, das die Partie abgebrochen werden muss. Warum?? Eigentlich hätte Markus Meffert gegen Johannes Bilo und nicht gegen Matthias Bilo spielen müssen. Ende vom Lied, es musste von "Null-beide" angefangen werden und statt Matthias stand nun Johannes auf dem Feld. Johannes machte dort weiter wo Matthias aufgehörte hatte, er schlug Markus Meffert mit 21:12 / 21:15. Allerdings traf er in der nächsten Runde auf die Nummer 1 Dieter Domke. Hier verlor er trotz guten Spiel mit 21:18 / 21:9. Matthias spielte sich bis ins 1/8-Finale vor, wo er gegen Hendrik Westermeyer mit 21:19 / 21:8 den Kürzen zog. Philipp Wachenfeld leider wie Johannes in Runde zwei verabschieden. Trotz guten Spiel und einer schönen Aufholjagd verlor er hier gegen Björn Wippich. Maurice Deprez erwischte einen nicht su guten Tag. Er unterlag Robert Hinsche mit 12:21 / 17:21 schon in der ersten Runde. Im ersten Satz kam er nicht ins Spiel, was sich zweiten Satz jedoch änderte. Allerdings war der Vorsprung für Robert in Satz Zwei schon so groß, das Maurice das nicht mehr aufholen konnte. Unsere beiden Damen Carola und Fabienne spielten wieder mal ein erfolgreiches Tunier. Fabienne erreichte, wie schon oben erwähnt, das Mixedfinale. Doch auch im Einzel konnte sie sehr zufrieden mit Ihrer Leistung sein. Verlor sie den ersten Satz noch recht deutlich, da sie viel zu viel Respekt vor Katja Michaloswky hatte, so legte sie den Respekt in Satz völlig ab und spielte befreit auf. Nur denkbar knapp mit 22:24 konnte sich Katja den zweiten Satz sichern. Doch trotz der Niederlage war Fabienne mit ihrer Leistung im zweiten Satz zufrieden. Für Carola wurde es ein schöner Erfolg. Nach schönen Spielen und Siegen über Janet Köhler und Stefanie Struschka zog Sie ins Finale gegen Katja Michalowsky ein. Dort trat Katja allerdings nicht an, so dass Carola kampflos gewann. Doch trotz des kampflosen Finales kann sie zufrieden sein, da sie bereits im 1/4-Finale mit Janet Köhler eine der Mitfavoritinnen besiegen konnte. Auch das Damendoppel sollte recht erfolgreich sein. Hier spielte sich Carola zusammen mit Janet Köhler ins Halbfinale vor, wo sie knapp in drei Sätzen gegen die späteren Siegerinnen Michaela Peiffer und Katja Michalowsky unterlagen. Der FCL kann also mit einem 1. Platz, zwei 2. Plätzen und einem 3. Platz zufrieden sein. |